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Neuigkeiten

Aktuelle Entwicklungen, Projekte und unsere Positionen für einen schnellen Überblick.

Damit Sie einen schnellen Überblick über wichtige Neuigkeiten aus dem Bereich Außenwirtschaft bekommen, haben wir die wichtigsten Meldungen rund um die Themen Außenwirtschaft & Exportförderung für Sie übersichtlich aufbereitet und zusammengefasst. Darüber hinaus können sich unsere Mitglieder auch gerne für den monatlichen Newsletter "AuWi News" anmelden, um keine wichtige Meldung zu verpassen.


SPECTARIS beteiligt sich an öffentlicher Konsultation zur Überarbeitung der EU-Blocking-Verordnung

Die Europäische Kommission hat Anfang August einen neuen Fahrplan für die Überprüfung der Blocking-Verordnung (Verordnung 2271/96) veröffentlicht. In diesem Zusammenhang führt die Kommission eine öffentliche Konsultation durch, um zusätzliche Beweise über die Art und die Auswirkungen der extraterritorialen Sanktionen von Drittstaaten gegen EU-Wirtschaftsbeteiligte und Feedback zu den Plänen der EU zur Überarbeitung der Verordnung zu erhalten. Wirtschaftsbeteiligte konnten ihre Rückmeldungen bis zum 30. August 2021 online abgeben. Einen Übersicht über alle abgegebenen Stellungnahmen finden Sie hier

Die Stellungnahme von SPECTARIS finden Sie hier:

SPECTARIS-Stellungnahme Überarbeitung Blocking-Verordnung (Stand: 30. August 2021)


Bundeswirtschaftsministerium unterstützt weiterhin deutsche Exportwirtschaft in Corona-Pandemie – 5-Punkte Maßnahmenpaket wird verlängert

 

Die Bundesregierung hat das 5-Punkte Maßnahmenpaket zur Stärkung der deutschen Exportwirtschaft in der COVID-19-Pandemie bis zum 31.12.2021 verlängert. Einige der im Juli 2020 beschlossenen Maßnahmen sollten ursprünglich Ende Juni 2021 auslaufen.

Auch wenn sich die wirtschaftliche Situation in den vergangenen Monaten deutlich verbessert hat, stellt die Corona-Pandemie die Exportwirtschaft weiter vor Herausforderungen. Unternehmen spüren die Belastungen zum Teil zeitverzögert erst jetzt. Zur Unterstützung der deutschen Exportwirtschaft und den dort Beschäftigten ist es daher aktuell weiterhin wichtig, dass die im Juli 2020 beschlossenen Erleichterungen bestehen bleiben.

Das 5-Punkte Maßnahmenpaket zielt im Bereich der Exportkreditgarantien (sogenannte Hermesdeckungen) darauf ab, die Liquiditätssituation von Exporteuren und Importeuren zu verbessern, die Refinanzierungsmöglichkeiten von Banken im Zusammenhang mit Exportgeschäften auszuweiten und die Finanzierung von Auslandsgeschäften zu erleichtern, z.B. durch Erleichterungen bei den Entgeltzahlungen für bestehende Exportkreditgarantien..

Zusätzlich bleibt auch die Antragsgebühr für ein spezielles digitales Angebot für kleinvolumige Exportgeschäfte („Click & Cover Export“) bis Jahresende ausgesetzt, wovon insbesondere kleine und mittlere Unternehmen profitieren.

Weitere Informationen zum 5-Punkte-Maßnahmenpaket finden Sie hier (PDF, 308 KB). Mit Exportkreditgarantien unterstützt der Bund die Finanzierung deutscher Exporte. Das jährliche Deckungsvolumen liegt bei ca. 20 Mrd. Euro. Die Exportkreditgarantien (sog. Hermesdeckungen) werden gegen Zahlung einer risikobasierten Prämie übernommen und sind subsidiär zu privaten Versicherungsangeboten. In herausfordernden Märkten sind sie jedoch oft der Schlüssel dafür, dass ein Export überhaupt zustande kommt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.agaportal.de.

 

Veröffentlichung der neuen EU-Dual-Use-Verordnung

Am 11. Juni 2021 wurde die neue Dual-Use-Verordnung der Europäischen Union im EU-Amtsblatt (L 206/1) veröffentlicht. Damit wird die erste umfassende Überarbeitung des EU-Exportkontrollsystems seit 2009 abgeschlossen. Das neue EU-Exportkontrollsystem für Güter mit doppeltem Verwendungszweck trägt der technologischen Weiterentwicklung Rechnung. Zu den wichtigsten Änderungen gehören zwei neue Allgemeingenehmigungen, neue Kontrollen für Gegenstände der Cyberüberwachung sowie bei technischer Unterstützung. Außerdem sind Bestimmungen enthalten, die eine verstärkte Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten ermöglichen. Die neue EU-Dual-Use-Verordnung (VO (EU) 2021/821) wird 90 Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft treten. Dies ist dann der 9. September 2021. WeitereInformationen der EU-Kommission und des BAFA haben wir Ihnen auf unserer Webseite unter dem folgenden Link bereitgestellt: https://www.spectaris.de/verband/aussenwirtschaft-exportfoerderung/zoll-exportkontrolle/eu-dual-use-verordnungsvorschlag/.


Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten ("Lieferkettengesetz") im Bundestag verabschiedet

Der Bundestag hat am 11. Juni 2021 den Gesetzentwurf der Bundesregierung über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (19/28649), auch bekannt als „Lieferkettengesetz“, in der vom Ausschuss für Arbeit und Soziales geänderten Fassung (19/30505) angenommen. Der Bundesrat stimmte bereits im Mai für das Gesetz. Damit wird das Gesetz am 1. Januar 2023 in Kraft treten.

Der federführende Ausschuss für Arbeit und Soziales hatte am 9. Juni 2021 das Gesetz auf den Weg gebracht, nachdem sich die Regierungskoalition nach hartem Ringen auf kleine Änderungen geeinigt hatte.
Die Änderungen umfassen unter anderem:

  • den eindeutigen Ausschluss von zivilrechtlichen Haftungsrisiken
  • die Ausweitung des Anwendungsbereichs auf große deutsche Niederlassungen ausländischer Unternehmen

Eine Übersicht über das gesamte Gesetzgebungsverfahren finden Sie hier.
Zusätzlich informieren die federführenden Bundesministerien auf ihren Internetseiten über das Gesetz:

Seitens SPECTARIS werden wir Sie zeitnah bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben begleiten. Zusätzlich informieren wir über unseren Newsletter Außenwirtschaft und im Rahmen des Informationsforums Einkauf über weitere Entwicklungen auch zum parallellaufende Gesetzgebungsverfahren für ein EU-Lieferkettengesetz.


Neuerungen im E-Commerce ab 1. Juli 2021

Zum 1. Juli 2021 treten für den E-Commerce umfangreiche Änderungen in Kraft. Die Änderungen sind Teil des EU-Umsatzsteuerpakets für den elektronischen Handel, mit der die EU die Umsatzsteuerregeln zum grenzüberschreitende E-Commerce modernisiert. Ziele der Reform sind die Kosten- und Verwaltungsreduktion für Unternehmen, die Erschwerung von Steuerbetrug sowie mehr Flexibilität für die EU-Mitgliedsstaaten.

Die ab 1. Juli 2021 in Kraft tretenden Änderungen haben sowohl Auswirkungen auf die Handhabung von Sendungen aus Drittstaaten (Nicht-EU-Staaten) als auch auf die umsatzsteuerrechtlichen Regelungen im grenzüberschreitenden Online-Handel mit Verbrauchern. Es werden auch neue Aufzeichnungsanforderungen für Online-Marktplätze/Plattformen eingeführt und Online-Marktplätze/Plattformen, die die Lieferung von Waren ermöglichen, werden umsatzsteuerlich mehr in die Pflicht genommen. Darüber hinaus werden Änderungen bei den Preisangaben im Onlineshop erforderlich.

Von den neuen Bestimmungen im E-Commerce-Bereich ist jeder in der E-Commerce-Lieferkette betroffen. Von Online-Verkäufern und Marktplätzen/Plattformen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU tätig sind, über Postunternehmen und Kurierdienste, Zoll- und Steuerbehörden bis hin zu Verbrauchern. Die Regelungen betreffen in erster Linie die B2C-Geschäfte, können jedoch auch Auswirkungen auf B2B-Importe haben.

Die Europäische Union hat zu allen Änderungen eine eigene Informationsseite sowie Leitfäden veröffentlicht.
Diese finden Sie hier: https://ec.europa.eu/taxation_customs/business/vat/vat-e-commerce_de.

Das ITZBund (Informations- und Technikzentrum Bund) hat mit der ATLAS-Info 0195/2021 ebenfalls über umfangreiche Änderungen bei der Einfuhr ab dem 1. Juli 2021 informiert. Neben der Anmeldung zum IOSS und dem Special Arrangement geht die ATLAS-Info auch auf die neue Kleinbetragsregelung ein.  

Weitere Informationen zu einzelnen Teilbereichen der Reform im E-Commerce haben wir Ihnen nachfolgend aufgeführt.

Bitte beachten Sie: Dieser Beitrag dient allein dazu, einen groben Überblick über die neuen umsatzsteuerrechtlichen Regelungen zu verschaffen und stellt keine Rechtsberatung dar.

Im innergemeinschaftlichen Handel (Lieferungen von Deutschland in andere EU-Mitgliedsstaaten) werden im Rahmen des sogenannten „Digitalpakets“ auf EU-Ebene im B2C-Fernabsatz die bisher geltenden Umsatzsteuer-Lieferschwellen in der EU aufgehoben und die Steuerbeträge zukünftig - jenseits einer Kleinstunternehmerschwelle – direkt im Lieferland geschuldet.

Bisherige Regelung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen (B2C):

Bisher griff im innergemeinschaftlichen Handel die „Versandhandelsregelung“, wonach die Mehrwertsteuer bei einer grenzüberschreitenden Lieferung an einen Nichtunternehmer grundsätzlich im Inland anfiel, es sei denn, es wurde im Kalenderjahr eine (von jedem EU-Mitgliedsstaat selbst festgelegte) Netto-Umsatzlieferschwelle überschritten. Diese Änderung wird zum 1. Juli 2021 aufgehoben und die bisherigen Lieferschwellen der einzelnen EU-Länder (35.000 oder 100.000 EUR) für den Versand an Privatkunden im EU-Ausland entfallen.

Neue Regelung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen ab 1. Juli 2021 (B2C)

Ab 1. Juli 2021 gilt dann stattdessen die sogenannte „Fernverkaufsregelung“. Damit werden grenzüberschreitende Warenlieferungen an Nichtunternehmer ab diesem Zeitpunkt grundsätzlich im Ziel-Mitgliedsstaat steuerbar und die Umsatzsteuer ist dann dort zu entrichten.

Zeitgleich wird auch eine EU-weite Netto-Umsatzlieferschwelle in Höhe von 10.000 Euro eingeführt. Wenn Unternehmer diese Zusammenfassend gilt ab 1. Juli 2021: Für weitgehend alle grenzüberschreitenden Lieferungen an Nicht-Unternehmer in der EU fällt die Umsatzsteuer im Zielland an, sobald die Schwelle von 10.000€ überschritten wird. Theoretisch werden also mit der neuen Regelung die allermeisten Onlinehändler in jedem EU-Land steuerpflichtig, in das sie auch nur ein Paket versenden.

Umgesetzt werden die Änderungen in Deutschland in den neu einzuführenden §§ 18 j-k UStG.

Vereinfachungen für Online-Händler mit grenzüberschreitenden Lieferungen durch OSS-Verfahren

Um zu verhindern, dass sich Online-Händler für grenzüberschreitende Lieferungen in jedem Zielland steuerrechtlich registrieren müssen, wird ein sog. „One-Stop-Shop“-Verfahren (OSS) eingerichtet. Dieses Verfahren ermöglicht es, sich im Wohnsitzland zentral zu registrieren und

  • Umsätze, die der Umsatzsteuer in anderen EU-Mitgliedsstaaten unterliegen, in einer besonderen Steuererklärung zu deklarieren
  • die Steuererklärung zentral über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) auf elektronischem Weg zu übermitteln und
  • die sich ergebenden Steuerschulden (für alle belieferten Zielländer) insgesamt im Wohnsitzland zu entrichten

Durch das One Stop Shop-Verfahren können die somit notwendigen regelmäßigen Umsatzsteuermeldungen für alle EU-Länder zentral über den One Stop Shop (OSS) des Landes erledigt werden, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat. In Deutschland ist dies das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt).

Auch die Bezahlung der Umsatzsteuern erfolgt zentral in einer Summe über den One Stop Shop im Sitzland des Onlinehändlers. Die so vereinnahmten Beträge werden dann durch den OSS aufgeteilt und automatisch an das jeweilige EU-Land übermittelt. Durch das One-Stop-Shop-Verfahren entfällt außerdem die Pflicht zur lokalen Steueranmeldung in anderen EU-Mitgliedstaaten ebenso wie die Notwendigkeit der Bestellung von Fiskalvertretern in den Zielländern.

Am One-Stop-Shop-Verfahren in Deutschland kann grundsätzlich jeder in Deutschland ansässige Unternehmer teilnehmen, der gegen Entgelt innergemeinschaftliche Fernverkäufe an Nicht-Unternehmer tätigt und/oder innergemeinschaftliche Dienstleistungen an Nicht-Unternehmer erbringt. Die Nutzung des OSS-Verfahrens ist freiwillig.

Weitere Informationen zum One-Stop-Shop-Verfahren finden Sie auf der Seite des Bundeszentralamts für Steuern:
https://www.bzst.de/DE/Unternehmen/Umsatzsteuer/One-Stop-Shop_EU/one_stop_shop_eu.html

Vorab-Registrierungen für das One-Stop-Shop-Verfahren sind seit dem 01.04.2021 hier möglich.

Für Sendungen aus Drittländern in die EU ergeben sich zum 1. Juli 2021 Änderungen im Zoll- und Umsatzsteuerbereich:

Bisher galt:

  • für Importe aus Drittstaaten (Nicht-EU-Mitgliedstaaten), dass Sendungen im Warenwert unter 22 Euro weder mit einer Einfuhrumsatzsteuer, noch mit einem Zolltarif belastet sind,
  • Unternehmen von außerhalb der EU mussten bei Sendungen mit einem Wert bis zu 22 Euro bisher keine Mehrwertsteuer in Rechnung stellen.
  • Warenimporte im Wert zwischen 22 bis 150 Euro sind zollfrei, werden jedoch mit einer Einfuhrumsatzsteuer belastet,
  • Ab 150 Euro liegt keine Kleinsendung mehr vor und es gelten die allgemeinen Regelungen.

Regelungen ab 1. Juli 2021

Zum 1. Juli 2021 entfällt die Befreiung von der Einfuhrumsatzsteuer für Waren in Kleinsendungen mit einem Wert bis zu 22 Euro bei Sendungen kommerzieller Art. Dies hat zur Folge, dass auch für Importe mit einem Wert bis zu 22 Euro Abgaben entstehen. Anders als bisher müssen sämtliche Waren kommerzieller Art mit einer elektronischen Zollanmeldung angemeldet werden. Vereinfachungen, die bisher für Sendungen mit einem Wert bis zu 22 Euro oder für Waren in Postsendungen vorgesehen waren, entfallen.

Damit müssen ab 1. Juli 2021 alle Sendungen aus Drittstaaten elektronisch angemeldet werden und unterliegen den normalen Zolltarifen und der Einfuhrumsatzsteuer.

Für die elektronische Zollanmeldungen von Sendungen bis zu einem Wert von 150 Euro hat der deutsche Zoll mit ATLAS-IMPOST (Importabfertigung von Post- und Kuriersendungen) ein eigenes System geschaffen. ATLAS-IMPOST soll die zoll- und einfuhrumsatzsteuerrechtliche Behandlung von geringwertigen Sendungen bis zu 150 Euro effizient gestalten und enthält einen verringerten Datenkranz gegenüber der Standardzollanmeldung.

In seiner ATLAS-Info 0182/21informiert der Zoll jedoch darüber, dass ATLAS-IMPOST am 1. Juli 2021 nicht zur Verfügung stehen werde.

Für den Zeitraum zwischen dem 1. Juli 2021 und 15. Januar 2022 greift daher eine Übergangsregelung. In diesem Zeitraum sind Zollanmeldungen grundsätzlich in der Fachanwendung ATLAS-Zollbehandlung als Einzelzollanmeldung (Standardzollanmeldung mit vollem Datenkranz) abzugeben.

Die neuen Regelungen zu Kleinsendungen werden in Art. 143 a UZK-DA im europäischen Zollrecht geregelt.

Weitere Informationen zu Importsendungen aus Drittstaaten (Kleinsendung) finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Zolls:ATLAS-IMPOST (Importabfertigung von Post- und Kuriersendungen)

Informationen zu den benötigten Angaben und zur Übergangsregelung bei großem Sendungsvolumen enthält die ATLAS-Info 0182/21.

Zusätzlich enthält das ab 1. Juli 2021 gültige Faltblatt des deutschen Zolls zu „Zoll und Post Internethandel Post- und Kuriersendungen aus dem Ausland“ weitere Informationen

„Zoll und Post Internethandel Post- und Kuriersendungen aus dem Ausland“

Für Mitglieder hat SPECTARIS hat die führenden Speditionen kontaktiert und um Informationen zur zukünftigen Handhabung von Kleinsendungen gebeten. 
Ein Webinar von FedEx für Kunden, in denen die Änderungen erklärt werden, finden Sie hier: FedEx Änderungen der EU-Umsatzsteuerregelungen.

Die Informationen der Speditionen DHL, Fedex und UPS finden Sie hier im Mitgliederbereich:

Informationen der Logistikdienstleister

Für Fernverkäufe von aus Drittländern oder Drittgebieten eingeführten Gegenständen wurde eine Sonderregelung geschaffen, um die Erklärung und Entrichtung der Einfuhrumsatzsteuer der beim Verkauf von Waren mit geringem Wert bis zu 150 Euro geschuldeten Umsatzsteuer zu erleichtern. Für Unternehmer, die von aus dem Drittlandsgebiet importierte Waren mit einem Sachwert von bis zu 150 Euro an Privatpersonen veräußern, hat das Bundeszentralamt für Steuern den „Import-One-Stop Shop“ geschaffen.

Weitere Informationen:
Informationsseite des deutschen Zolls
Bundeszentralamt für Steuern: https://www.bzst.de/DE/Unternehmen/Umsatzsteuer/ImportOneStopShop/importonestopshop_node.html


EU Konsultation: Wie soll sich die EU gegen ungebührliche Einmischung von Drittstaaten wehren?

Teilnahme bis 15. Juni 2021 möglich

Im Rahmen einer 12-wöchigen öffentlichen Konsultation bittet die Europäische Kommission um Beiträge zur Gestaltung eines neuen Rechtsinstruments, mit dem die EU Einflussversuchen aus Nicht-EU-Ländern entgegenwirken will. Ziel der Initiative ist die Schaffung eines Mechanismus in der Handelspolitik, der es der EU ermöglicht, gegen Praktiken von Nicht-EU-Ländern vorzugehen, die die EU oder ihre Mitgliedstaaten dazu drängen, bestimmte politische Maßnahmen zu ergreifen oder zurückzuziehen. „Als Teil unseres neuen handelspolitischen Konzepts haben wir uns verpflichtet, unsere Interessen selbstbewusster zu verteidigen“, sagte Exekutiv-Vizepräsident und Handelskommissar Valdis Dombrovskis. „Das neue Instrument (…) könnte uns ein starkes autonomes Instrument an die Hand geben, um Maßnahmen zu ergreifen, wenn sich unsere Partner nicht an die Regeln halten.“

Die Konsultation richtet sich an Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen. Eine Teilnahme an der öffentlichen Konsultation ist bis 15. Juni 2021 möglich. Auf Basis der Konsultation wird die Kommission ein Instrument vorschlagen, das die Kommission ermächtigt, Handels-, Investitions- oder andere Beschränkungen gegenüber jedem Nicht-EU-Land anzuwenden, das sich ungebührlich in die politischen Entscheidungen der EU oder ihrer Mitgliedstaaten einmischt.

SPECTARIS hat sich bereits an der Konsultation beteiligt.
Unseren Standpunkt zum geplanten Instrument finden Sie hier (englischsprachig):

SPECTARIS Comments on the Commission’s roadmap for a mechanism to deter and counteract coercive action by non-EU countries

Weitere Informationen zur Konsultation:
Ausführliche Pressemitteilung
Öffentliche Konsultation (in der Mitte der Seite zu finden)


Verhandlungen über EU-Schweiz Rahmenabkommen abgebrochen: Schweiz bei Medizinprodukten nun Drittland

Der Schweizer Bundesrat hat am 26. Mai 2021 verkündet, die Verhandlungen über das EU-Schweiz Rahmenabkommen nach sieben Jahren einseitig abzubrechen. Die Verhandlungen über den Entwurf des eines institutionellen Rahmenabkommens (InstA) sind somit beendet. Ursprünglich sollte das Rahmenabkommen die Grundlage für eine Anpassung der bestehenden Verträge bei aktualisierten EU-Richtlinien bilden und ein Level Playing Field für den EU-Binnenmarkt sicherstellen, zu dem auch Schweizer Unternehmen seit Langem präferentiellen Zugang haben. Die bestehenden bilateralen Abkommen behalten zwar ihre Gültigkeit, so dass im allgemeinen Zollverkehr erst einmal keine Hindernisse drohen. Allerdings werden die bilateralen Abkommen nach Ablauf vermutlich nicht verlängert bzw. ihre Verlängerung wird deutlich erschwert, da eine Modernisierung ohne Rahmenabkommen aus Sicht der EU aber nicht möglich ist. 

Erste Leidtragende der gescheiterten Verhandlungen sind Medizinproduktehersteller in der EU und der Schweiz. Trotz intensiver Verhandlungen konnte keine Aktualisierung des Gegenseitigkeitsabkommens (Mutual Recognition Agreement) zwischen der EU und der Schweiz erreicht werden. Das Gegenseitigkeitsabkommen einschließlich des Kapitels über Medizinprodukte, wird damit ohne Rahmenabkommen nicht aktualisiert. Bisher gültige Erleichterungen gelten seit dem 26. Mai 2021 nicht mehr und die Schweiz ist damit Drittland.
Dies hat für den Warenverkehr von Medizinprodukten folgende Konsequenzen:

 Export von der Schweiz in die EU

  • Schweizer Hersteller werden wie jeder andere Hersteller aus einem Drittland behandelt. Das bedeutet, dass Schweizer Hersteller für ihre MDR Produkte eine in der EU niedergelassene Benannte Stelle benötigen (soweit die Einbindung einer Benannten Stelle erforderlich ist).
  • Die von einer Schweizer Benannten Stelle ausgestellten Zertifikate werden von der EU als nicht mehr gültig anerkannt.
  • Schweizer Hersteller sowie Hersteller aus anderen Drittstaaten benötigen einen in der EU niedergelassenen Bevollmächtigten.  
  • In der Mitteilung heißt es zudem lapidar, dass die Registrierungs- und Kennzeichnungspflichten einzuhalten sind. Erwartete Hinweise für Übergangsfristen sind der Mitteilung nicht zu entnehmen.

Die EU-Kommission informiert in einer Mitteilung über die Auswirkungen. 

Export von der EU in die Schweiz

Der Schweizer Bundesrat hat bereits Maßnahmen verabschiedet, um die Auswirkungen abzufedern. Es werden Übergangsfristen für die Benennung eines Bevollmächtigten in der Schweiz und die Kennzeichnung der Medizinprodukte gewährt. Weitere Änderungen betreffen die Registrierungspflicht für Wirtschaftsakteure bei der Swissmedic, die Meldung von schwerwiegenden Vorkommnissen bei der Swissmedic sowie die Anerkennung von EU-Konformitätsbewertungen. 

Wer Medizinprodukte auf dem Schweizer Markt in Verkehr bringen möchte, muss die neue Schweizer Medizinprodukteregulierung beachten, die ab dem 26. Mai 2021 gilt. Diese umfasst unter anderem die am 1. Juli 2020 verabschiedete totalrevidierte Medizinprodukteverordnung (MepV) sowie den bereits am 19. Mai 2021 vom Schweizer Bundesrat verabschiedeten Änderungserlass zur Medizinprodukteverordnung.
Weitergehende Informationen zum Rechtsrahmen finden Sie hier

Weitere Informationen:
Presseerklärung des Schweizer Bundesrats
Informationen zur Revision des Medizinprodukterechts des Schweizer Bundesamts für Gesundheit
Die Erklärung der EU-Kommission im Wortlaut
Factsheet über EU-Schweizer Beziehungen
Factsheet “Was passiert, wenn es kein institutionelles Rahmenabkommen gibt”


Kontrolle ausländischer Direktinvestitionen in Deutschland: 17. Novelle der Außenwirtschaftsverordnung verabschiedet

Das Bundeskabinett hat am 27. April 2021 die 17. Novelle der Außenwirtschaftsverordnung  (17. AWV-Novelle) verabschiedet. Die neuen Regelungen traten am 1. Mai 2021, einen Tag nach ihrer Bekanntgabe im Bundesanzeiger in Kraft und wurden dann dem Bundesrat sowie dem Bundestag vorgelegt. Der Bundestag kann die Änderung nun noch innerhalb von vier Monaten aufheben. Mit der 17. Novelle der Außenwirtschaftsverordnung verstärkt sich der Trend zu einer immer stärkeren Prüfung ausländischer Investitionen, nicht nur in Deutschland und der Europäischen Union, sondern weltweit.

Mit der Änderungsverordnung werden einige der bestehenden Definitionen kritischer Sektoren geringfügig geändert und die Anzahl kritischer Sektoren erheblich erweitert. Im Fokus der 17. AWV-Novelle stehen die neu hinzugefügten Regelungen zu ausländischen Direktinvestitionen in Zukunfts- und Hochtechnologie-Sektoren wie Künstliche Intelligenz, autonomes Fahren, Halbleiter, Optoelektronik oder Quantentechnologie. Positiv ist, dass die Prüfschwelle und die damit einhergehende Meldepflicht, wie von SPECTARIS in seiner Stellungnahme zum Entwurf angeregt, höher gesetzt wurde, auf zumindest nun 20 Prozent. Bei Investitionen in kritische Infrastrukturen und im Rüstungsbereich liegt die Prüfschwelle für eine Meldepflicht weiterhin bei 10 Prozent.

Die 17. AWV-Novelle regelt außerdem ausdrücklich, dass auch erneute Investitionen desselben Investors in ein Unternehmen prüfrelevant sind – allerdings künftig nur noch dann, wenn bestimmte, klar geregelte Schwellenwerte (20%, 25%, 40%, 50% oder 75% der Stimmrechte) überschritten werden. Dies hebt die bislang bestehenden rechtlichen Unsicherheiten in der aktuellen Prüfpraxis auf und führt zu einer Entlastung gegenüber Investoren und Unternehmen.

Den Verordnungstext finden Sie hier.


Gemeinsame Verbände-Petition: Abschaffung der gegenseitigen Strafzölle infolge der Subventionen von Boeing und Airbus

Um ihre Interessen mit dem Ziel zu bündeln, die permanente Aussetzung der Strafzölle zu erreichen, hat sich SPECTARIS gemeinsam mit anderen betroffenen Verbänden zu einem Aktionsnetzwerk zusammengeschlossen. Mit dabei sind neben SPECTARIS unter anderem der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI), BDSI – Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V., Deutscher Kaffeeverband e.V., Deutscher Weinbauverband e.V., Fachverband Werkzeugindustrie e.V., Milchindustrie-Verband e.V., Verband Deutscher Weinexporteure e.V., Wirtschaftsvereinigung Groß- und Außenhandel Hamburg e.V..

Die gemeinsam im Rahmen der Arbeit im Verbändenetzwerk erstellte Petition ruft dazu auf, die derzeit bestehende viermonatige Aussetzungsfrist für intensive Gespräche mit der U.S.-Regierung zu nutzen. Ziel sollte und muss sein, die Subventionstatbestände auszuräumen, den Subventionsstreit endgültig beizulegen und somit keinen Grund mehr zu geben, die Strafzölle nach Fristablauf wieder zu aktivieren. Die nun in die Wege geleiteten verbesserten Beziehungen zwischen der EU-Kommission und der U.S.-Regierung sind ein idealer Ausgangspunkt, mit der vollständigen und dauerhaften Abschaffung der Strafzölle das transatlantische Bündnis wieder zu festigen.

Die Petition wurde Mitte März bei den zuständigen Bundesministerien (Auswärtiges Amt, Bundesministerium für Ernährung & Landwirtschaft sowie Bundesministerium für Wirtschaft & Energie), der EU-Kommission (Kommissionspräsidentin & EU-Handelskommissar) eingereicht und außerdem an alle im Bundestag vertretenen Fraktionen gesandt.

Gerne können Sie die Petition auch für Ihre eigene Kommunikation gegenüber politischen Stakeholdern nutzen.

Petition: Abschaffung Strafzölle (deutschsprachig)Petition: Abschaffung Strafzölle (englischsprachig)


Access2Markets: neues virtuelles EU-Handelsportal

Die EU Kommission hat ihre Übersichten über internationale Handelsvorgaben überarbeitet und vorgestellt. Das neue Portal ist ein Zusammenschluss der Plattformen Market Access Database (MADB) und des Trade Helpdesks.Außerdem wird dort zukünftig auch ein Instrument zur Selbsteinschätzung der Ursprungsregeln (Rules of Origin Self Assessment, ROSA) bereitgestellt. Das neue zentrale Portal soll Unternehmen in beide Richtungen bei Export- und Importgeschäften über alle relevanten handelsrechtlichen, europäischen und einzelstaatlichen Vorschriften in Drittländer und im Binnenmarkt informieren.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://trade.ec.europa.eu/access-to-markets/en/content


„Deutschland – Europa – Asien: Das 21. Jahrhundert gemeinsam gestalten“: Bundesregierung beschließt Indo-Pazifik-Leitlinien

In den vergangenen Jahren hat der indo-pazifische Raum wirtschaftlich und politisch erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Bundesregierung hat im August 2020 mit den Indo-Pazifil-Leitlinien die Weichen für ihre künftige Politik mit den Ländern im Indo-Pazifik gestellt.

Es gibt viele Bereiche in denen Deutschland intensiver mit den Staaten der Region zusammenarbeiten will - sei es zur Stärkung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten sowie dem Austausch in Kultur, Bildung und Wissenschaft. Dem sicherheitspolitischen Sektor kommt dabei eine besondere Rolle zu.

Auch die Wirtschaftsbeziehungen sollen ausgebaut werden – u.a. durch den Abschluss von EU-Freihandelsabkommen mit weiteren Ländern des Indo-Pazifiks. Dabei gilt es auch, durch eine Diversifizierung von Partnerschaften einseitige Abhängigkeiten zu vermeiden. Weitere Themen sind die Digitalisierung, die Vernetzung oder visionäre Zukunftstechnologien – Fragen, die für die globale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wichtig sind. Hierzu gehört auch der gesellschaftliche Diskurs über den freien Zugang zu Informationen und den Schutz vor Fehlinformationen.

Mit den Leitlinien will die Bundesregierung nicht zuletzt eine europäische Strategie zum Indo-Pazifik fördern. Deshalb greift die Strategie europäische Politikansätze auf und bietet Anknüpfungspunkte für eine engere Zusammenarbeit auch auf EU-Ebene.

Zu den Leitlinen der Bundesregierung zu Indo-Pazifik


Advocacy-Papier der AHK China mit Ratschlägen an die deutsche Wirtschaft im Umgang mit China

Die Deutsche Handelskammer in China hat Ende Juli ihr Advocacy-Papier vorgestellt, das Empfehlungen für chinesische Politiker und praktische Ratschläge für Wirtschaftsführer enthält, wie sie sich an die neue COVID-19-Realität anpassen können. Die Ergebnisse des Papiers basieren auf Beiträgen von mehr als 70 deutschen Wirtschaftsführern in China sowie auf umfangreichen Daten, die seit Ende letzten Jahres in verschiedenen Umfragen gesammelt wurden. Die letzte Umfrage der AHK dazu wurde im Juni geführt und zusammen mit dem Advocacy-Papier veröffentlicht.   

Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage zeigen, dass die deutsche Wirtschaft in China auf dem Weg der Erholung ist. Die zu Beginn dieses Jahres geweckten Hoffnungen, dass der Sommer 2020 für die Unternehmen der Wendepunkt zur wirtschaftlichen Normalität sein wird, haben sich jedoch nicht erfüllt. Um deutsche Unternehmen, die in diesen schwierigen Zeiten in China tätig sind, besser beraten zu können, hat die Deutsche Handelskammer ihr Advocacy Paper herausgegeben, das sechs von den Mitgliedsunternehmen identifizierte sektorübergreifende, drängende Fragen behandelt.

Das Advocacy-Papier skizziert mögliche Maßnahmen und betriebliche Anpassungen, um auf die aktuellen Herausforderungen wirksam reagieren zu können. Es fasst die wichtigsten Empfehlungen an chinesische Entscheidungsträger sowie praktische Ratschläge von Wirtschaftsführern an ihre Kollegen zusammen.

Der Link zur Pressemitteilung der AHK China und zur Umfrage: AHK China Advocacy Paper Press release and survey results 29.07.2020

Das Advocacy-Papier finden Sie hier: Adapting to a New COVID-19 Reality: The German Chamber’s Advocacy Paper


Stimmen unserer Mitglieder

Der SPECTARIS-Verband bietet viele Möglichkeiten des professionellen Austauschs.

Der SPECTARIS-Verband bietet viele Möglichkeiten des professionellen Austauschs in einem breiten und fachlich hervorragenden Netzwerk. Von ihm gehen wichtige Impulse und Perspektiverweiterungen  in vielen Bereichen aus, welche uns als Unternehmen umtreiben. Das stärkt uns und die gesamte Branche.


Ulrich Krauss, CEO der Analytik Jena AG


Gemeinsam sind wir stark.

Gemeinsam sind wir stark – Entsprechend schätzen wir das starke Netzwerk sowie die offene und sehr gute Zusammenarbeit im Verband, um als einer der führenden Hersteller gemeinsam an Lösungsansätzen für die modernen Herausforderungen in der Kontaktlinse und Gemeinschaftskampagnen zu arbeiten sowie identifizierte Trends zu nutzen.


Johannes Zupfer, General Manager D-A-CH, CooperVision GmbH


Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen.

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen. Aesculap ist Mitglied bei SPECTARIS nicht nur, weil der Verband die Interessen unserer Branche zielbewusst in der Politik und in der Öffentlichkeit vertritt und ein leistungsstarkes Netzwerk von Experten bietet. Durch die Vernetzung von Fachkompetenzen der Mitgliedsunternehmen ergeben sich zudem einzigartige und wertvolle Synergieeffekte, und davon profitieren wir alle.


Dr. Joachim Schulz, Vorstandsvorsitzender Aesculap AG


Großer Mehrwert für unsere Arbeit.

Der deutsche Hightech-Mittelstand, zu dem auch wir gehören, hat mit SPECTARIS einen leistungsstarken Industrieverband, der die Interessen der Mitgliedsunternehmen bündelt, diese gegenüber der Politik vertritt und aktives Branchenmarketing im In- und Ausland betreibt. Wir engagieren uns in den Fachverbänden Photonik und Medizintechnik, bringen unsere Interessen und unser Know-how aktiv ein und nutzen die Netzwerkmöglichkeiten sowie die verschiedenen Serviceangebote (Seminare, Branchendaten) von SPECTARIS.


Dr. Andreas Nitze, Geschäftsführender Gesellschafter & CEO, Berliner Glas Gruppe


Zusammen besser: Industrieunternehmen arbeiten bei Spectaris an Zukunftsprojekten für die Kontaktlinse

Wir arbeiten täglich daran, die Wachstumschancen der Kontaktlinse zu nutzen und unsere Einzelhandels-Partner dabei zu unterstützen, mehr für die Kontaktlinse zu erreichen. Spectaris liefert uns die Möglichkeit dies – als gemeinsames Projekt aller Industrieunternehmen – auf nationaler Ebene und mit gebündelten Kräften zu tun. Ohne den Spectaris-Industrieverband wäre diese gemeinsame Arbeit undenkbar.


Fabian Hasert, Geschäftsführer MPG&E-Kontaktlinsen


OBE setzt auf Qualitätsprodukte „Made in Germany“.

OBE setzt auf Qualitätsprodukte „Made in Germany“. Dank Innovation und Automatisierung können Federscharniere und Sicherheitsschrauben am Standort Ispringen in großen Stückzahlen hergestellt werden. Einher geht dies mit steigender Produktivität und einer Arbeitsteilung für einfache Produkte am Standort China. Somit sichern wir Arbeitsplätze in Deutschland.


Peter Specht / Erik Schäfer - Geschäftsführer OBE


Wir profitieren von dem starken Netzwerk.

Wir profitieren von dem starken Netzwerk, der fachlichen Expertise und den brandaktuellen Informationen, die SPECTARIS ihren Mitgliedern zur Verfügung stellt. Ob Veranstaltungen, Fachgruppen-Treffen oder Seminare – alles auf höchstem Niveau und an den Bedürfnissen der Mitglieder orientiert.


Michael Kneier, VP Sales und Marketing, eagleyard Photonics GmbH


Wir sind sowohl Speziallichtquellenhersteller als auch Lösungsanbieter.

Wir sind sowohl Speziallichtquellenhersteller als auch Lösungsanbieter. Dabei decken wir die technisch nutzbaren Wellenlängen des nicht sichtbaren Lichtspektrums ab. Es ist wichtig zu zeigen, wozu Speziallichtquellen genutzt werden können und welche Innovationen in Zukunft mit technischen Lichtquellen möglich sind. Eine Veranstaltung wie der Internationale Tag des Lichts schafft eine Brücke, um mit Anwendern zu kommunizieren.


Dr. Christian Pels, Senior Vice President, Global Head of Innovation, Heraeus Noblelight GmbH


Die Mitgliedschaft in einem starken Verband unterstützt unser erfolgreiches Wachstum.

Im Jahrhundert der Photonik schätzt laservision als mittelständischer Hersteller von Laserschutzprodukten für den internationalen Markt besonders die aktive Interessensvertretung und Wissensvermittlung in einem sich weltweit zunehmend dynamischer entwickelnden politischen und ökonomischem Umfeld. Die Mitgliedschaft in einem starken Verband mit den Möglichkeiten eines engen Dialogs speziell innerhalb unseres Fachverbandes Photonik unterstützt unser erfolgreiches Wachstum in der Schlüsseltechnologie Optik.


Dirk Breitenberger, Geschäftsführer LASERVISION GmbH & Co. KG


Die Mitgliedschaft bei SPECTARIS bringt Olympus viele Vorteile.

So profitieren wir durch ein starkes Netzwerk, fachliche Expertise und aktuelle Informationen zu den Herausforderungen unserer Zeit. Dabei umfasst dies ein breites Spektrum von Informationen - von der konkreten technologischen Fragestellung über regulatorische Anforderungen bis hin zu Marktinformationen. Insbesondere auch die Projektarbeit im F.O.M., die uns die Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern ermöglicht, ist für uns von großer Bedeutung.


Dr. André Roggan, Executive Managing Director, Olympus Surgical Technologies Europe


TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!

Wie funktioniert eigentlich ein Laserschwert?“, fragte mich eine Radioreporterin im Interview zum Thema „Photonik, eine der Schlüsselindustrien Europas des 21. Jahrhunderts“. Unsere Technologie und ihre innovativen Unternehmen sind in faktisch allen Märkten präsent. TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!


Dr. Thomas Weber, Vorstand, TOPTICA Photonics AG


Die Gemeinschaft macht uns stark!

Der Verband SPECTARIS bildet für uns mittelständische Unternehmen eine Brücke zwischen der Regierung und unseren Interessen – die Gemeinschaft macht uns hierbei stark! Wir schätzen sowohl das sehr hilfreiche Weiterbildungsprogramm innerhalb der Medizintechnik und profitieren von der Organisation unterschiedlichster Delegationsreisen. Durch unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS ist uns auch ein regelmäßiges Update neuer gesetzlicher Anforderungen garantiert.


Maik Greiser,Geschäftsführender Gesellschafter / CEO ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG


Der Verband bietet perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr für die Medizintechnik

Für uns als Hersteller von Medizintechnik stellt SPECTARIS ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Politik dar. Gerade angesichts der aktuellen MDR ist es immens wichtig, einen starken und leistungsfähigen Verband als Interessenvertretung zu haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und fühlen uns gut vertreten.


Regina Kirchner-Gottschalk, Geschäftsführerin KaWe – KIRCHNER & WILHELM GmbH + Co. KG


Im dynamischen Umfeld bestehen

Regulatorische Anforderungen steigen, Märkte werden komplexer – doch die größte Herausforderung, der sich auch die Medizinbranche aktiv stellen muss, ist die Digitalisierung. Mit ihr erhöht sich die Entwicklungsgeschwindigkeit in erheblichem Maße. Innovative Prozesse und Produkte verschieben die Grenzen bislang gewohnter Standards. Als SPECTARIS-Mitglied sind wir Teil eines starken Verbandes, mit dem wir in diesem dynamischen Spannungsfeld bestehen werden.


Rainer Kliewe, Geschäftsführer Ofa Bamberg GmbH


Eine weltweit starke Branche braucht einen starken Verband.

Eine weltweit starke Branche wie die deutsche Medizintechnik braucht einen starken Verband. SPECTARIS eben! Kommunikation, Regulatory Affairs, Interessensvertretung, wirtschaftliche und fachliche Kompetenz – das findet man dort.


Norbert Aumann, Geschäftsführer Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH


Wir schätzen an SPECTARIS besonders die fachliche Expertise.

Richard Wolf als ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Medizintechnik profitiert stark durch das breite Netzwerk von SPECTARIS. Wir schätzen besonders die fachliche Expertise.


Geschäftsführung Richard Wolf GmbH, Herr Pfab, Herr Steinbeck


Mitmachen lohnt sich!

In Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderungen in der Medtech Branche und einem anspruchsvollen regulatorischen Umfeld ist SPECTARIS ein wichtiger Partner für unser Unternehmen und als Interessensvertretung in Berlin und Brüssel unverzichtbar. Mitmachen lohnt sich!


Bert Sutter, Geschäftsführer, Sutter Medizintechnik GmbH


Wertvoller Informationsaustausch

Als Produzent von Pflege- und Klinikbetten verfolgen wir die aktuelle Entwicklung in der Gesundheitspolitik genau. Dabei greifen wir bei Fragen zu wichtigen Gesetzesänderungen gerne auf die fundierten Informationen von SPECTARIS zurück. Das Netzwerk aus namhaften, engagierten Unternehmen ermöglicht zudem einen intensiven Dialog untereinander, den wir sehr schätzen.


Jörg Waldeyer, Geschäftsführer Völker GmbH


Wir wollen heute und in Zukunft Partner des Vertrauens für unsere Kunden im Labor sein.

Die fundierten Informationen von SPECTARIS zu Branchen- und Technologietrends sowie im regulatorischen Umfeld sind für uns dabei ebenso wichtig wie die Interessenvertretung in Berlin und Brüssel. Das engagierte SPECTARIS-Team ist für uns immer ein guter Ansprechpartner.


Dr. Christoph Schöler, Geschäftsführender Gesellschafter, BRAND GMBH + CO KG, VACUUBRAND GMBH + CO KG


Sprachrohr für die Branche

In einer heterogenen und spezialisierten Branche wie der Analysentechnik, die sehr technisch orientiert ist und in der viele regulatorische Anforderungen zu erfüllen sind, treffen kleine Spezialisten auf große Technologiekonzerne. SPECTARIS gelingt es, die Interessen aller Mitglieder zu vereinen und fungiert als gemeinsames Ohr und Sprachrohr der Branche.


Albrecht Sieper, Geschäftsführer Elementar Analysensysteme GmbH


SPECTARIS ist die ideale Plattform.

SPECTARIS bietet uns die ideale Plattform zum konstruktiven Dialog mit den Mitgliedsunternehmen und ist zuverlässiges Sprachrohr für die Laborindustrie in Politik und Wissenschaft.


Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG


SPECTARIS beflügelt die Zusammenarbeit in unserer Branche.

Die sehr informativen Gespräche bei SPECTARIS in Berlin und auch hier im Hause haben mich vom Engagement und der guten Arbeit von SPECTARIS überzeugt. Insbesondere die Möglichkeit der Kombination von Themen aus der Analysen- Bio-, und Labortechnik mit dem Bereich Medizintechnik ist für Sigma sehr interessant.“ schrieb ich zum Beitritt im Jahr 2011. Das hat sich bestätigt und heute wirken wir aktiv in mehreren Arbeitskreisen mit.


Dr. Michael Sander, Geschäftsführer Sigma Laborzentrifugen GmbH


Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband.

Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband. Jeder Verband ist nur so stark, wie die Mitglieder diesen fordern und fördern. Als Mittelstand ist es für uns wichtig, dass komplexe Sachverhalte zusammengefasst dargestellt werden. Die Anforderungen an die Unternehmen der Medizintechnik steigern stetig und ändern sich fortlaufend. Hier leistet SPECTARIS tolle Arbeit und gibt uns immer das Gefühl gut informiert zu sein. Das Fortbildungsangebot ist sehr umfangreich und nimmt immer die Trends in den Fokus.


Sascha Becker, Mitglied der Geschäftsführung, Vertriebs- und Marketingleiter, Alu Rehab ApS und verantwortlich für den Geschäftsbereich Deutschland


SPECTARIS ist starke Stimme für den Außenhandel

In den über 20 Jahren meiner Mitarbeit im Arbeitskreis Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis hat SPECTARIS eine beeindruckende, äußerst positive Entwicklung genommen. Wir sind Ansprechpartner und Interessenvertreter für die Unternehmen auf den Gebieten Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Die Kontakte u. a. zum Auswärtigen Amt, zum Wirtschaftsministerium, zum BAFA, verschiedenen Organisationen und auch Botschaften sind im Laufe der letzten Jahre immer enger geworden. SPECTARIS wird als eingeständiger Vertreter der Mitgliedsunternehmen ernst genommen und akzeptiert wird. SPECTARIS hat als Interessenvertreter der Mitgliedsunternehmen in der Welt der Exportkontrolle, des Zolls und der Außenhandelspraxis einen Namen und wird in der Community geachtet auf Grund der Sach- und Fachkenntnis. 


Iris Eckert, SPECTARIS-Senior Expert


Die Kontaktlinse digital sichtbar machen

Zusammen mit SPECTARIS haben wir eine Digital-Kampagne ins Leben gerufen, mit dem Ziel, den stationären Fachhandel zu unterstützen und die Kontaktlinsen-Penetration in Deutschland zu erhöhen. Dieses Gemeinschaftsprojekt mit weiteren Kontaktlinsenherstellern liegt uns besonders am Herzen. SPECTARIS hat diese Initiative als gemeinsame Plattform ermöglicht und begleitet diese kontinuierlich und partnerschaftlich -  von der initialen Ideenfindung über die kreative Konzeption bis hin zur innovativen Umsetzung.


Dr. Benedikt Hoffmann, Franchise Head Alcon Vision Care & General Manager DACH Alcon


Nationale Interessensvertretung rückt Branche in den Fokus

Laser Components profitiert auf ganz unterschiedlichen Ebenen von dem Industrieverband. Als Unternehmen schätzen wir den übergreifenden Informationsaustausch in den Arbeitskreisen – egal ob Personalwesen, Marketing oder Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Für unsere Branche ist Spectaris außerdem ein politisches Sprachrohr – so steht der Fachverband Photonik nicht nur im ständigen Austausch mit den Ministerien BMWi und BMBF sondern informiert auch über europäische Initiativen.


Patrick Paul, Geschäftsführer LASER COMPONENTS GmbH


Teilen heißt hier multiplizieren!

SPECTARIS als Brancheninstitution ist für INGENERIC Botschafter und Multiplikator zugleich. Die Mitgliedschaft ermöglicht einen raschen Zugang zu Themenfeldern und Ansprechpartnern und bietet gleichzeitig einen Gestaltungsspielraum zur Kommunikation relevanter Themen. Als Teil dieser Gemeinschaft profitieren wir von ausgezeichnetem Know-how und persönlichen Kontakten.


Dr. Olaf Rübenach, Geschäftsführer der INGENERIC GmbH


Sprachrohr des innovativen Mittelstands

Im Jahrhundert des Photons braucht es eine ebenso starke wie reaktionsschnelle Interessenvertretung. Für uns, als Anbieter und Berater für die innovativsten Produkte des globalen Photonik-Marktes, ist diese Institution besonders wichtig. Wir wissen unsere Interessen (z.B. im Bereich Außenwirtschaft) in guten Händen und können uns auf das Wesentliche konzentrieren: unsere Kunden zufrieden zu stellen.


Andreas Börner, Geschäftsführer Laser 2000 GmbH


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