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Sorgfaltspflichten in Lieferketten

Informationsseite zum Management von Risiken in der Lieferkette, Berichterstattung und unternehmerischen Sorgfaltspflichten

In globalen Lieferketten rücken die Themen nachhaltige und ethische Beschaffung sowie die Abmilderung negativer Umwelt- und Menschenrechtsauswirkungen zunehmend in den Fokus von Unternehmen sowie ihrer Stakeholder (Kunden, Investoren und NGOs). Gleichzeitig führt ein immer komplexerer Rahmen an weltweiten menschenrechts- und umweltbezogenen Vorschriften dazu, dass global agierende Unternehmen eine Vielzahl internationaler Gesetze und Vorschriften einhalten und ihren eigenen Ethik- und Verhaltenskodexen gerecht werden müssen.

Diese Seite dient als Unterstützungsangebot zur Ermittlung von (potentiellen) Risiken und Sorgfaltspflichtverletzungen in Ihrer Lieferkette und zur Umsetzung gesetzlicher Vorgaben. Wir informieren hier über Studien und Publikationen zur Ermittlung von menschenrechts- und umweltrelevanten Risiken verschiedener staatlicher und ziviler Organisationen sowie über ausgewählte gesetzliche Regelungen.

Hinweis für SPECTARIS-Mitglieder: Die Themen "Sorgfaltspflichten in Lieferketten", "Supply Chain Management" und "Gestaltung von Einkaufsprozessen" werden im Informationsforum Einkauf thematisiert. Umweltrechtliche Fragen werden in der Arbeitsgruppe Umweltrecht diskutiert. Zusätzlich informieren wir in unserem monatlich erscheinenden Newsletter Außenwirtschaft über aktuelle Entwicklungen im Bereich Außenwirtschaft & Lieferketten.


Veranstaltungshinweis: Peer-to-Peer Workshop-Reihe vom Helpdesk Wirtschaft & Menschenrechte und SPECTARIS

Viele Unternehmen nehmen ihre soziale und ökologische Verantwortung sehr ernst aber stehen gleichzeitig vor praktischen Herausforderungen in der Umsetzung – bspw. im Bereich des Lieferkettenmanagements und der Risikoanalyse. Nach unserer Auftaktveranstaltung im März 2021 setzen wir den Austausch mit dem Helpdesk Wirtschaft & Menschenrechte fort und bieten eine Peer-to-Peer Workshop Reihe an. Der erste Workshop zum Thema CSR-Risikomanagement findet am 28. September 2021 statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.


Unterstützungsangebote und Guidance Dokumente für Unternehmen

In dieser Rubrik finden Sie Unterstützungsangebote verschiedener Organisationen, Publikationen, Guidance Dokumente sowie weiterführende Informationen verschiedener staatlicher und privater Organisationen, die Sie für Ihre tägliche Arbeit nutzen können. 

Die Unterstützungsangebote sind nur für eingeloggte Mitglieder sichtbar.
Zum Mitglieder-Login gelangen Sie hier.


Regularien und Gesetzesvorhaben in der DACH-Region sowie auf EU-Ebene

In dieser Rubrik geben wir einen Überblick über die Gesetzesinitiativen an den Hauptstandorten unserer Mitgliedsunternehmen (Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie über Pläne für eine EU-Regelung. Bei Bedarf stellen wir SPECTARIS-Mitgliedern auch Informationen zu anderen nationalen Gesetzen, wie dem UK Modern Slavery Act, dem Australian Modern Slavery Act oder dem französischen Loi de vigilance zur Verfügung.


Pläne für ein EU-Sorgfaltspflichtengesetz

Für den Sommer 2021 hat die EU-Kommission die Vorlage einer europäischen Regelung zu Sorgfaltspflichten in Lieferketten, voraussichtlich in Form einer Richtlinie, geplant. Zwischenzeitlich wurde die Entscheidung über den Entwurf vertagt. Die EU-Kommission soll nun bis September 2021 einen überarbeiteten Text vorlegen. 

Parallel hatte das Europäische Parlament am 10. März 2021 mit großer Mehrheit für eine Gesetzesinitiative zu einem EU-Lieferkettengesetz gestimmt. Ähnlich wie im deutschen Gesetz sollen Unternehmen Sorgfaltspflichten für Menschenrechte und Umweltschutz auferlegt werden. Weitgehender als im deutschen Regierungsentwurf sieht der EU-Entwurf vor, dass EU-Unternehmen eine wirksame Due-Diligence Prüfung entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette (direkte und indirekte Geschäftsbeziehungen) im Hinblick auf Umweltauswirkungen, die zum Klimawandel beitragen, auf mögliche Verletzungen der Menschenrechte und eine gute Regierungsführung zur Verhinderung und Minderung von Korruptions- und Bestechungsrisiken durchführen sollen. Der Anwendungsbereich soll alle EU-Unternehmen und Nicht-EU-Unternehmen umfassen, die in der EU geschäftlich tätig sind.

Die entsprechenden Dokumente des EU-Parlaments und weitere Informationen finden Sie hier:
Sorgfaltspflicht und Rechenschaftspflicht von Unternehmen (angenommene Texte)
Committee on Legal Afairs: DRAFT REPORT with recommendations to the Commission on corporate due diligence and corporate accountability (2020/2129(INL)) vom 11. September 2020
Pressemitteilung des Europäischen Parlaments vom 10. März 2021
Briefing Europaparlament: “Towards a mandatory EU system of due diligence for supply chains”
Studie des European Parliamentary Research Service: “Corporate due diligence and corporate accountability” von 2020

Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten

Der Bundestag hat am 11. Juni 2021 den Gesetzentwurf der Bundesregierung über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (19/28649), kurz: Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in der vom Ausschuss für Arbeit und Soziales geänderten Fassung (19/30505) angenommen. Der Regierungsentwurf hatte zuvor noch einige sprachliche Anpassungen und Präzisierungen erfahren. Der Bundesrat hat das Gesetz am 25. Juni 2021 durch Verzicht auf ein Vermittlungsverfahren gebilligt. Es kann jetzt dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet und im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Inkrafttreten soll es in großen Teilen am 1. Januar 2023. Einzelne Vorschriften treten bereits am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Wer ist vom Gesetz betroffen?
Das Gesetz soll zunächst für Unternehmen gelten, die ihre Hauptverwaltung, ihre Hauptniederlassung, ihren Verwaltungssitz oder ihren satzungsmäßigen Sitz im Inland haben und in der Regel mindestens 3.000 Arbeitnehmer beschäftigen. Ab 1. Januar 2024 gilt es dann auch für Unternehmen mit 1.000 Arbeitnehmern. Darüber hinaus wurde der Anwendungsbereich auf auf große in Deutschland befindliche Niederlassungen ausländischer Unternehmen mit 3000 Mitarbeitern erweitert. Jedoch kann das neue Gesetz auch dazu führen, dass kleine und mittelständische Unternehmen zukünftig vom Gesetz betroffen sind, wenn sie Teil der Lieferkette sind.

Was regelt das Gesetz?
Vom Anwendungsbereich umfasste Unternehmen sind ab 2023 verpflichtet, ihre Lieferketten aktiv auf mögliche Menschenrechtsverletzungen und Umweltverstöße zu überwachen. Das LkSG definiert die von den Unternehmen einzuhaltenden menschenrechtsbezogenen und umweltbezogenen Pflichten dahingehend definiert, dass die in einem Anhang zum Gesetz genannten völkerrechtlichen Verträge und Abkommen einzuhalten sind. Im Vergleich zum Entwurf sind im Gesetz weitergehende umweltbezogene Pflichten aufgenommen worden. Diese umfassen den Im- und Export von Abfall und Abfallhandel. Zusätzlich wurde das Baseler Übereinkommen in den Anhang mit aufgenommen.

Die Sorgfaltspflichten der Unternehmen erstrecken sich auf die gesamte Lieferkette. Das Gesetz sieht hierfür ein abgestuftes Verfahren vor, je nach Möglichkeit der Einflussnahme des Unternehmens auf die Menschenrechtsverletzungen vor (eigener Geschäftsbereich, unmittelbarer/mittelbarer Zulieferer). Zum eigenen Geschäftsbereich gelten dabei auch kontrollierte Tochterunternehmen im Ausland.

Welche Pflichten haben betroffene Unternehmen?
Im eigenen Geschäftsbereich und bei unmittelbaren Zulieferern (Tier 1) folgende Pflichten:

  • Festlegung von Verantwortlichkeiten für das Thema Menschenrechte und das Risikomanagement im Unternehmen, z.B. durch die Ernennung einer/eines Menschenrechtsbeauftragten,
  • Verabschiedung einer Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte
  • Durchführung einer umfassenden Risikoanalyse im eigenen Geschäftsbereich und bei Zulieferern zur Ermittlung nachteiliger Auswirkungen auf die Menschenrechte und Umwelt
  • Durchführung eines Risikomanagements (inklusive Präventions- und Abhilfemaßnahmen) zur Abwendung potentiell negativer Auswirkungen auf die Menschenrechte
  • Ergreifen von Präventiv- und Abhilfemaßnahmen bei festgestellten Risiken
  • Einrichtung eines Beschwerdemechanismus (entweder unternehmensintern oder im Rahmen eines Industrieverbands oder einer Brancheninitiative)
  • Öffentliche Berichterstattung: Dokumentation gegenüber der zuständigen Behörde (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – BAFA) sowie mindestens einmal jährlich gegenüber der Allgemeinheit durch online zu veröffentlichenden Bericht.

Bei einer Verletzung im eigenen Geschäftsbereich müssen Unternehmen unverzüglich Abhilfemaßnahmen ergreifen, die zwingend zur Beendigung der Verletzung führen. Bei einer Verletzung beim unmittelbaren Zulieferer ist ein konkreter Plan zur Minimierung und Vermeidung zu erstellen, wenn das Unternehmen die Verletzung nicht in absehbarer Zeit beenden kann.

Gegenüber mittelbaren Zulieferern (Tier 2 ff.) gelten die Sorgfaltspflichten nur anlassbezogen bzw., wenn das Unternehmen Kenntnis von einem möglichen Verstoß erlangt. In diesem Fall sind unverzüglich eine Risikoanalyse durchzuführen, ein Konzept zur Minimierung und Vermeidung umzusetzen und angemessene Präventionsmaßnahmen gegenüber dem Verursacher zu verankern, wobei dies durch die Umsetzung von Brancheninitiativen erfolgen kann.

Der Betriebsrat muss über die Umsetzung des Gesetzes und die geplanten Maßnahmen informiert werden.

Was sind die Konsequenzen bei Verstößen?
Bei Verfehlungen drohen Bußgelder von bis zu zwei Prozent des jährlichen Umsatzes sowie ein Ausschluss von öffentlichen Aufträgen von bis zu drei Jahren.

Eine zusätzliche zivilrechtliche Haftung für Unternehmen gibt es nicht. Allerdings können deutsche Gewerkschaften oder NGO‘s (Nichtregierungsorganisationen) im Namen von Betroffenen in Entwicklungsländern nach internationalem Privatrecht in Deutschland klagen.

Eine unabhängig vom Lieferkettengesetz begründete zivilrechtliche Haftung bleibt unberührt. So bleibt beispielsweise das Risiko der allgemein deliktsrechtlichen Haftung nach §§ 823 Abs. 1 und Abs. 2 BGB bestehen.

Für die Kontrolle und Durchsetzung der Pflichten ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig. Die Kontrollen können sowohl präventiv als auch anlassbezogen erfolgen. Zu den bestehenden Befugnissen gehört insbesondere die Möglichkeit, den betroffenen Unternehmen konkrete Handlungspflichten aufzuerlegen.

Weitere Informationen zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz:
Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestags: Gesetz über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz - LkSG)
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 
Die wich­tigs­ten Fra­gen und Ant­wor­ten zum Lie­fer­ket­ten­ge­setz

Entwicklungen in Österreich

In Österreich fordern mehrere Initiativen ein nationales Lieferkettengesetz, dessen Bestimmungen sich am deutschen Gesetz orientieren sollen bzw. darüber hinaus gehen sollen. Die österreichische Regierung plant momentan keine nationalen Regularien, sondern wartet den Vorschlag der EU für einen Rechtsakt zur nachhaltigen Unternehmenführung ab, der auch Regelungen zur Sorgfaltsprüfung in Lieferketten enthalten wird. Österreich hat sich verpflichtet, die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte zu ratifizieren. Ein Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte" wurde bislang jedoch nicht erstellt.

Schweiz: Regelung von Sorgfaltspflichten entlang von Lieferketten

Bereits 2016 hat der Schweizer Bundesrat einen auf den UNO-Leitprinzipien basierenden Aktionsplan verabschiedet. Nachdem Ende November 2020 die sog. Konzernverantwortungsinitiative (oder auch Volksinitiative "Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt") an der Zustimmung der erforderlichen Mehrheit der Kantone (sog. Ständemehr) gescheitert war, hat der schweizerische Bundesrat am 14. April 2021 das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement  (EJPD) beauftragt, zur Verordnung über Sorgfaltspflichten und Transparenz in den Bereichen Mineralien und Metalle aus Konfliktgebieten und Kinderarbeit (VSoTr) ein Vernehmlassungsverfahren durchzuführen (Vernehmlassung 2021/28). Die Vernehmlassung dauert bis am 14. Juli 2021 (Vernehmlassungsfrist). Das Inkrafttreten der Verordnung ist für den 1. Januar 2022 vorgesehen.

Einen guten Überblick über den Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens in der Schweiz gibt der GTAI-Artikel "Schweiz will Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette regeln".

Weitere Informationen:
SECO: Wirtschaft und Menschenrechte
Swiss Holding: Dossier Konzern-Initiative

EU-Konfliktmineralien-Verordnung

Die EU-Verordnung über Konfliktmineralien (Verordnung 2017/821idgF)  ist am 1. Januar 2021 in Krat getreten. Sie sollen der Finanzierung von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in Konflikt- oder Hochrisikogebieten entgegenwirken. Eine indikative Liste der Konflikt- und Hochrisikogebiete wurde im Auftrag der Europäischen Union am 17. Dezember 2020 veröffentlicht. 

Die Verordnung verpflichtet Unionseinführer, deren Einfuhren in einem Kalenderjahr die Mengenschwellen der im Anhang I der Verordnung genannten Mineralien oder Metalle bestimmte Mengenschwellen erreicht, Risiken im Bereich ihrer Lieferketten zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu deren Minimierung zu treffen. Zu den sogenannten Konfliktmineralien zählen Zinn, Tantal, Wolfram, deren Erze und Gold (3TG).

Für betroffenen Unionseinführer ergeben sich folgende Pflichten:

  1. Managementsystem (nach Art. 4 Konfliktmineralien-Verordnung idgF)
  2. Risikomanagementpflichten (nach Art. 5)
  3. Audits einschl. Auditberichte durch Dritte (nach Art. 6)
  4. Offenlegungspflichten (nach Art. 7)
  5. Die Dokumente zum Nachweis von Punkt 1 bis 4 sind für nachträglichen Kontrollen der zuständigen nationalen Behörde fünf Jahre aufzubewahren.

Die zuständigen Behörden sind in Deutschland die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe sowie in Österreich die Bundesministerin oder der Bundesminister für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT). Als Vollzugsabteilung dient die Abt. IV/5 Mineralrohstoffpolitik im BMLRT.

Weitere Informationen:


SPECTARIS-Position und Publikationen

Der Industrieverband SPECTARIS und seine Mitgliedsunternehmen wissen um ihre menschenrechtliche Verantwortung und die Einhaltung von international anerkannten Arbeits-, Sozial und Umweltstandards entlang ihrer Lieferketten. Neben den europäischen und internationalen Vorschriften haben unsere Mitgliedsunternehmen ihre menschenrechtliche Verantwortung und die Einhaltung von international anerkannten Arbeits-, Umwelt- und Sozialstandards entlang ihrer Lieferketten in unternehmenseigenen Grundsätzen verankert. Sie engagieren sich außerdem vielfach im deutschen Netzwerk des „UN Global Compact“, in der „Responsible Business Alliance“, durch freiwillige Anwendung des „Deutschen Corporate Governance Kodex“ oder sind nach den ISO-Standards zertifiziert.

SPECTARIS begrüßt den Fortschritt bei der Schaffung verbindlicher Regeln. Wichtig für unsere Mitglieder sind jedoch auch ein Level-Playing-Field für alle in der EU tätigen Unternehmen, ein EU-weit harmonisierter Ansatz beim Thema "Sorgfaltspflichten in Lieferketten", die Berücksichtigung bereits bestehender Standards und Regularien sowie ein überschaubarer Aufwand für KMU bei der Einhaltung der gesetzlichen Regelungen. SPECTARIS plädiert für die Schaffung EU-weiter und einheitlicher Bestimmungen zur Verpflichtung in der Lieferkette, um die Einhaltung von Menschenrechten, Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards in globalen Lieferketten zu stärken und dabei faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten. Eine EU-weite Regelung würde außerdem eine größere Durchschlagsmacht besitzen als isolierte nationale Gesetze.

SPECTARIS-Position zum Entwurf eines Gesetzes über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten in Lieferketten (Stand: 21. April 2021)Studie: Licht als Schlüssel zur globalen ökologischen Nachhaltigkeit (2019)
Photonik ermöglicht 2030 mindestens elf Prozent der global vereinbarten CO2-Einparungen
Merkblatt von DIHK, BDI, SPECTARIS sowie weiterer Wirtschaftsverbände: "Dodd Frank Act und Konfliktmineralien" (Stand: 2013)

Stimmen unserer Mitglieder

Der SPECTARIS-Verband bietet viele Möglichkeiten des professionellen Austauschs.

Der SPECTARIS-Verband bietet viele Möglichkeiten des professionellen Austauschs in einem breiten und fachlich hervorragenden Netzwerk. Von ihm gehen wichtige Impulse und Perspektiverweiterungen  in vielen Bereichen aus, welche uns als Unternehmen umtreiben. Das stärkt uns und die gesamte Branche.


Ulrich Krauss, CEO der Analytik Jena AG


Gemeinsam sind wir stark.

Gemeinsam sind wir stark – Entsprechend schätzen wir das starke Netzwerk sowie die offene und sehr gute Zusammenarbeit im Verband, um als einer der führenden Hersteller gemeinsam an Lösungsansätzen für die modernen Herausforderungen in der Kontaktlinse und Gemeinschaftskampagnen zu arbeiten sowie identifizierte Trends zu nutzen.


Johannes Zupfer, General Manager D-A-CH, CooperVision GmbH


Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen.

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen. Aesculap ist Mitglied bei SPECTARIS nicht nur, weil der Verband die Interessen unserer Branche zielbewusst in der Politik und in der Öffentlichkeit vertritt und ein leistungsstarkes Netzwerk von Experten bietet. Durch die Vernetzung von Fachkompetenzen der Mitgliedsunternehmen ergeben sich zudem einzigartige und wertvolle Synergieeffekte, und davon profitieren wir alle.


Dr. Joachim Schulz, Vorstandsvorsitzender Aesculap AG


Großer Mehrwert für unsere Arbeit.

Der deutsche Hightech-Mittelstand, zu dem auch wir gehören, hat mit SPECTARIS einen leistungsstarken Industrieverband, der die Interessen der Mitgliedsunternehmen bündelt, diese gegenüber der Politik vertritt und aktives Branchenmarketing im In- und Ausland betreibt. Wir engagieren uns in den Fachverbänden Photonik und Medizintechnik, bringen unsere Interessen und unser Know-how aktiv ein und nutzen die Netzwerkmöglichkeiten sowie die verschiedenen Serviceangebote (Seminare, Branchendaten) von SPECTARIS.


Dr. Andreas Nitze, Geschäftsführender Gesellschafter & CEO, Berliner Glas Gruppe


Zusammen besser: Industrieunternehmen arbeiten bei Spectaris an Zukunftsprojekten für die Kontaktlinse

Wir arbeiten täglich daran, die Wachstumschancen der Kontaktlinse zu nutzen und unsere Einzelhandels-Partner dabei zu unterstützen, mehr für die Kontaktlinse zu erreichen. Spectaris liefert uns die Möglichkeit dies – als gemeinsames Projekt aller Industrieunternehmen – auf nationaler Ebene und mit gebündelten Kräften zu tun. Ohne den Spectaris-Industrieverband wäre diese gemeinsame Arbeit undenkbar.


Fabian Hasert, Geschäftsführer MPG&E-Kontaktlinsen


OBE setzt auf Qualitätsprodukte „Made in Germany“.

OBE setzt auf Qualitätsprodukte „Made in Germany“. Dank Innovation und Automatisierung können Federscharniere und Sicherheitsschrauben am Standort Ispringen in großen Stückzahlen hergestellt werden. Einher geht dies mit steigender Produktivität und einer Arbeitsteilung für einfache Produkte am Standort China. Somit sichern wir Arbeitsplätze in Deutschland.


Peter Specht / Erik Schäfer - Geschäftsführer OBE


Wir profitieren von dem starken Netzwerk.

Wir profitieren von dem starken Netzwerk, der fachlichen Expertise und den brandaktuellen Informationen, die SPECTARIS ihren Mitgliedern zur Verfügung stellt. Ob Veranstaltungen, Fachgruppen-Treffen oder Seminare – alles auf höchstem Niveau und an den Bedürfnissen der Mitglieder orientiert.


Michael Kneier, VP Sales und Marketing, eagleyard Photonics GmbH


Wir sind sowohl Speziallichtquellenhersteller als auch Lösungsanbieter.

Wir sind sowohl Speziallichtquellenhersteller als auch Lösungsanbieter. Dabei decken wir die technisch nutzbaren Wellenlängen des nicht sichtbaren Lichtspektrums ab. Es ist wichtig zu zeigen, wozu Speziallichtquellen genutzt werden können und welche Innovationen in Zukunft mit technischen Lichtquellen möglich sind. Eine Veranstaltung wie der Internationale Tag des Lichts schafft eine Brücke, um mit Anwendern zu kommunizieren.


Dr. Christian Pels, Senior Vice President, Global Head of Innovation, Heraeus Noblelight GmbH


Die Mitgliedschaft in einem starken Verband unterstützt unser erfolgreiches Wachstum.

Im Jahrhundert der Photonik schätzt laservision als mittelständischer Hersteller von Laserschutzprodukten für den internationalen Markt besonders die aktive Interessensvertretung und Wissensvermittlung in einem sich weltweit zunehmend dynamischer entwickelnden politischen und ökonomischem Umfeld. Die Mitgliedschaft in einem starken Verband mit den Möglichkeiten eines engen Dialogs speziell innerhalb unseres Fachverbandes Photonik unterstützt unser erfolgreiches Wachstum in der Schlüsseltechnologie Optik.


Dirk Breitenberger, Geschäftsführer LASERVISION GmbH & Co. KG


Die Mitgliedschaft bei SPECTARIS bringt Olympus viele Vorteile.

So profitieren wir durch ein starkes Netzwerk, fachliche Expertise und aktuelle Informationen zu den Herausforderungen unserer Zeit. Dabei umfasst dies ein breites Spektrum von Informationen - von der konkreten technologischen Fragestellung über regulatorische Anforderungen bis hin zu Marktinformationen. Insbesondere auch die Projektarbeit im F.O.M., die uns die Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern ermöglicht, ist für uns von großer Bedeutung.


Dr. André Roggan, Executive Managing Director, Olympus Surgical Technologies Europe


TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!

Wie funktioniert eigentlich ein Laserschwert?“, fragte mich eine Radioreporterin im Interview zum Thema „Photonik, eine der Schlüsselindustrien Europas des 21. Jahrhunderts“. Unsere Technologie und ihre innovativen Unternehmen sind in faktisch allen Märkten präsent. TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!


Dr. Thomas Weber, Vorstand, TOPTICA Photonics AG


Die Gemeinschaft macht uns stark!

Der Verband SPECTARIS bildet für uns mittelständische Unternehmen eine Brücke zwischen der Regierung und unseren Interessen – die Gemeinschaft macht uns hierbei stark! Wir schätzen sowohl das sehr hilfreiche Weiterbildungsprogramm innerhalb der Medizintechnik und profitieren von der Organisation unterschiedlichster Delegationsreisen. Durch unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS ist uns auch ein regelmäßiges Update neuer gesetzlicher Anforderungen garantiert.


Maik Greiser,Geschäftsführender Gesellschafter / CEO ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG


Der Verband bietet perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr für die Medizintechnik

Für uns als Hersteller von Medizintechnik stellt SPECTARIS ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Politik dar. Gerade angesichts der aktuellen MDR ist es immens wichtig, einen starken und leistungsfähigen Verband als Interessenvertretung zu haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und fühlen uns gut vertreten.


Regina Kirchner-Gottschalk, Geschäftsführerin KaWe – KIRCHNER & WILHELM GmbH + Co. KG


Im dynamischen Umfeld bestehen

Regulatorische Anforderungen steigen, Märkte werden komplexer – doch die größte Herausforderung, der sich auch die Medizinbranche aktiv stellen muss, ist die Digitalisierung. Mit ihr erhöht sich die Entwicklungsgeschwindigkeit in erheblichem Maße. Innovative Prozesse und Produkte verschieben die Grenzen bislang gewohnter Standards. Als SPECTARIS-Mitglied sind wir Teil eines starken Verbandes, mit dem wir in diesem dynamischen Spannungsfeld bestehen werden.


Rainer Kliewe, Geschäftsführer Ofa Bamberg GmbH


Eine weltweit starke Branche braucht einen starken Verband.

Eine weltweit starke Branche wie die deutsche Medizintechnik braucht einen starken Verband. SPECTARIS eben! Kommunikation, Regulatory Affairs, Interessensvertretung, wirtschaftliche und fachliche Kompetenz – das findet man dort.


Norbert Aumann, Geschäftsführer Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH


Wir schätzen an SPECTARIS besonders die fachliche Expertise.

Richard Wolf als ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Medizintechnik profitiert stark durch das breite Netzwerk von SPECTARIS. Wir schätzen besonders die fachliche Expertise.


Geschäftsführung Richard Wolf GmbH, Herr Pfab, Herr Steinbeck


Mitmachen lohnt sich!

In Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderungen in der Medtech Branche und einem anspruchsvollen regulatorischen Umfeld ist SPECTARIS ein wichtiger Partner für unser Unternehmen und als Interessensvertretung in Berlin und Brüssel unverzichtbar. Mitmachen lohnt sich!


Bert Sutter, Geschäftsführer, Sutter Medizintechnik GmbH


Wertvoller Informationsaustausch

Als Produzent von Pflege- und Klinikbetten verfolgen wir die aktuelle Entwicklung in der Gesundheitspolitik genau. Dabei greifen wir bei Fragen zu wichtigen Gesetzesänderungen gerne auf die fundierten Informationen von SPECTARIS zurück. Das Netzwerk aus namhaften, engagierten Unternehmen ermöglicht zudem einen intensiven Dialog untereinander, den wir sehr schätzen.


Jörg Waldeyer, Geschäftsführer Völker GmbH


Wir wollen heute und in Zukunft Partner des Vertrauens für unsere Kunden im Labor sein.

Die fundierten Informationen von SPECTARIS zu Branchen- und Technologietrends sowie im regulatorischen Umfeld sind für uns dabei ebenso wichtig wie die Interessenvertretung in Berlin und Brüssel. Das engagierte SPECTARIS-Team ist für uns immer ein guter Ansprechpartner.


Dr. Christoph Schöler, Geschäftsführender Gesellschafter, BRAND GMBH + CO KG, VACUUBRAND GMBH + CO KG


Sprachrohr für die Branche

In einer heterogenen und spezialisierten Branche wie der Analysentechnik, die sehr technisch orientiert ist und in der viele regulatorische Anforderungen zu erfüllen sind, treffen kleine Spezialisten auf große Technologiekonzerne. SPECTARIS gelingt es, die Interessen aller Mitglieder zu vereinen und fungiert als gemeinsames Ohr und Sprachrohr der Branche.


Albrecht Sieper, Geschäftsführer Elementar Analysensysteme GmbH


SPECTARIS ist die ideale Plattform.

SPECTARIS bietet uns die ideale Plattform zum konstruktiven Dialog mit den Mitgliedsunternehmen und ist zuverlässiges Sprachrohr für die Laborindustrie in Politik und Wissenschaft.


Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG


SPECTARIS beflügelt die Zusammenarbeit in unserer Branche.

Die sehr informativen Gespräche bei SPECTARIS in Berlin und auch hier im Hause haben mich vom Engagement und der guten Arbeit von SPECTARIS überzeugt. Insbesondere die Möglichkeit der Kombination von Themen aus der Analysen- Bio-, und Labortechnik mit dem Bereich Medizintechnik ist für Sigma sehr interessant.“ schrieb ich zum Beitritt im Jahr 2011. Das hat sich bestätigt und heute wirken wir aktiv in mehreren Arbeitskreisen mit.


Dr. Michael Sander, Geschäftsführer Sigma Laborzentrifugen GmbH


Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband.

Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband. Jeder Verband ist nur so stark, wie die Mitglieder diesen fordern und fördern. Als Mittelstand ist es für uns wichtig, dass komplexe Sachverhalte zusammengefasst dargestellt werden. Die Anforderungen an die Unternehmen der Medizintechnik steigern stetig und ändern sich fortlaufend. Hier leistet SPECTARIS tolle Arbeit und gibt uns immer das Gefühl gut informiert zu sein. Das Fortbildungsangebot ist sehr umfangreich und nimmt immer die Trends in den Fokus.


Sascha Becker, Mitglied der Geschäftsführung, Vertriebs- und Marketingleiter, Alu Rehab ApS und verantwortlich für den Geschäftsbereich Deutschland


SPECTARIS ist starke Stimme für den Außenhandel

In den über 20 Jahren meiner Mitarbeit im Arbeitskreis Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis hat SPECTARIS eine beeindruckende, äußerst positive Entwicklung genommen. Wir sind Ansprechpartner und Interessenvertreter für die Unternehmen auf den Gebieten Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Die Kontakte u. a. zum Auswärtigen Amt, zum Wirtschaftsministerium, zum BAFA, verschiedenen Organisationen und auch Botschaften sind im Laufe der letzten Jahre immer enger geworden. SPECTARIS wird als eingeständiger Vertreter der Mitgliedsunternehmen ernst genommen und akzeptiert wird. SPECTARIS hat als Interessenvertreter der Mitgliedsunternehmen in der Welt der Exportkontrolle, des Zolls und der Außenhandelspraxis einen Namen und wird in der Community geachtet auf Grund der Sach- und Fachkenntnis. 


Iris Eckert, SPECTARIS-Senior Expert


Gemeinsam die Kontaktlinse digital sichtbar machen

Mit dem gemeinsamen Ziel, die Kontaktlinsen-Penetration in Deutschland zu erhöhen sowie den stationären Fachhandel zu unterstützen, haben wir zusammen mit SPECTARIS eine Digital-Kampagne ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit weiteren Kontaktlinsen-Herstellern, das uns besonders am Herzen liegt. SPECTARIS hat diese Initiative als gemeinsame Plattform nicht nur ermöglicht, sondern begleitet diese auch kontinuierlich und partnerschaftlich -  von der initialen Ideenfindung über die kreative Konzeption bis hin zur innovativen Umsetzung.


Jörg Bauer, Business Unit Head Vision Care, Alcon Pharma GmbH


Nationale Interessensvertretung rückt Branche in den Fokus

Laser Components profitiert auf ganz unterschiedlichen Ebenen von dem Industrieverband. Als Unternehmen schätzen wir den übergreifenden Informationsaustausch in den Arbeitskreisen – egal ob Personalwesen, Marketing oder Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Für unsere Branche ist Spectaris außerdem ein politisches Sprachrohr – so steht der Fachverband Photonik nicht nur im ständigen Austausch mit den Ministerien BMWi und BMBF sondern informiert auch über europäische Initiativen.


Patrick Paul, Geschäftsführer LASER COMPONENTS GmbH


Teilen heißt hier multiplizieren!

SPECTARIS als Brancheninstitution ist für INGENERIC Botschafter und Multiplikator zugleich. Die Mitgliedschaft ermöglicht einen raschen Zugang zu Themenfeldern und Ansprechpartnern und bietet gleichzeitig einen Gestaltungsspielraum zur Kommunikation relevanter Themen. Als Teil dieser Gemeinschaft profitieren wir von ausgezeichnetem Know-how und persönlichen Kontakten.


Dr. Olaf Rübenach, Geschäftsführer der INGENERIC GmbH


Sprachrohr des innovativen Mittelstands

Im Jahrhundert des Photons braucht es eine ebenso starke wie reaktionsschnelle Interessenvertretung. Für uns, als Anbieter und Berater für die innovativsten Produkte des globalen Photonik-Marktes, ist diese Institution besonders wichtig. Wir wissen unsere Interessen (z.B. im Bereich Außenwirtschaft) in guten Händen und können uns auf das Wesentliche konzentrieren: unsere Kunden zufrieden zu stellen.


Andreas Börner, Geschäftsführer Laser 2000 GmbH


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