Union und SPD müssen den Hightech-Standort Deutschland in den Blick nehmen

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Nachdem der SPD-Sonderparteitag grünes Licht für Koalitionsverhandlungen mit der Union gegeben hat, steht der Vertiefung der Sondierungsergebnisse nichts mehr im Wege. „In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob Union und SPD ein Interesse daran haben, unsere Unternehmen zu stärken und die rund 300.000 Arbeitsplätze in unseren Branchen zumindest zu sichern“, kommentierte heute der Vorstandsvorsitzende des Industrieverbandes SPECTARIS, Josef May. Der Verband der Hightech-Industrie hatte bereits im Vorfeld einen Forderungskatalog an die zukünftige Bundesregierung aufgestellt. „Es darf nicht sein, dass GroKo am Ende für ‚Große Kosten‘ stehen wird. Manche Formulierungen im Sondierungspapier sind noch recht vage formuliert, andere wichtige Themen für unsere Branchen fehlen bislang auf der Agenda“, so May.

Beispiel Digitalisierung: Zwar kommt der Begriff 15 Mal im Papier von Union und SPD vor, aber von einer nachhaltigen Strategie für die Unternehmen, insbesondere für den Mittelstand, um die Herausforderungen der digitalen Revolution erfolgreich zu meistern, kann noch keine Rede sein. „Es darf nicht sein, dass die Digitalisierung in Deutschland nur halbherzig angegangen wird. SPECTARIS fordert daher eine ressortübergreifende eHealth-Gesamtstrategie, um die bis dato schleppende Digitalisierung der Gesundheitsversorgung erfolgreich voranzubringen“, sagte May.

Auch beim Thema steuerliche Forschungsförderung gibt es noch Fragezeichen: Zwar soll es laut Sondierungsgesprächen künftig eine steuerliche Forschungsförderung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) geben, aber es ist noch völlig unklar, wie sich das auf die Projektförderung, von der KMUs in der Regel stärker profitieren, auswirkt. SPECTARIS fordert daher eine deutliche finanzielle Aufstockung der beiden Programme „Industrielle Gemeinschaftsforschung“ (IGF) und „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM). Beide Programme der Bundesregierung tragen nicht nur erheblich zur praxisnahen Qualifizierung von Nachwuchskräften bei, sondern beschleunigen auch die Forschungsanstrengungen der Industrie. „Bis zum Ende der Legislaturperiode sollte der IGF-Jahresetat auf 300 Millionen und der ZIM-Etat auf 700 Millionen Euro angehoben werden“, betonte May.

Beim Thema Bürokratieabbau erwartet der Verband noch mehr von der zukünftigen Bundesregierung: „Die Belastungen aus Dokumentations- und Meldepflichten unter anderem durch die neue europäische Medizinprodukteverordnung müssen begrenzt werden, um die Innovationsfähigkeit der Branche nicht zu schwächen und um die Kosten zu begrenzen“, so der Vorstandsvorsitzende.

Erfreulich ist es, dass die Investitionen in die Pflege und vor allem in die Krankenhausinfrastruktur erhöht werden sollen. „Hiervon könnten unsere Branchen profitieren“, sagte May. Auch den starken Fokus auf die Bildungspolitik und Fachkräftesicherung bewertet der Verband positiv. Zahlreiche von Union und SPD genannten Maßnahmen seien zwar nicht gänzlich neu, aber: „Die Fachkräftesicherung ist gerade für unsere Branchen ein ganz wesentliches Thema und daher sind diese Maßnahmen zu begrüßen.“

Die Politiker bekennen sich außerdem zum Freihandel und lehnen Protektionismus ab. Das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada soll Blaupause für künftige Freihandelsabkommen sein. „Dies deckt sich grundsätzlich mit unseren Forderungen“, stellte May fest.

Eine Rückkehr zur paritätisch finanzierten Krankenversicherung, wie von der Politik anvisiert, sei allerdings gleichbedeutend mit einem Anstieg des Arbeitgeberanteils zur Krankenversicherung und würde Arbeitsplätze in Deutschland verteuern. May gibt zu bedenken, dass die erzielten Kompromisse in der Sondierung nur Leitplanken für die nun folgenden Koalitionsverhandlungen seien. „Wir werden uns daher weiterhin mit aller Kraft für unsere Forderungen einsetzen.“

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Benedikt Wolbeck
Leiter Verbandskommunikation

Stimmen unserer Mitglieder

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Mit SPECTARIS haben wir einen Partner an der Seite, der die Interessen unseres Unternehmens sowie der Photonik Industrie in Deutschland und darüber hinaus vertritt. Wir profitieren von der exzellenten fachlichen Expertise in den Fachveranstaltungen und bringen gern unser Wissen ein. Das hohe Engagement der SPECTARIS Mitarbeiter ist vorbildlich und unterstützt das Netzwerk nachhaltig.


Simon Schwinger, Geschäftsführer der LEJ || Lighting & Electronics Jena


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Der deutsche Hightech-Mittelstand, zu dem auch wir gehören, hat mit SPECTARIS einen leistungsstarken Industrieverband, der die Interessen der Mitgliedsunternehmen bündelt, diese gegenüber der Politik vertritt und aktives Branchenmarketing im In- und Ausland betreibt. Wir engagieren uns in den Fachverbänden Photonik und Medizintechnik, bringen unsere Interessen und unser Know-how aktiv ein und nutzen die Netzwerkmöglichkeiten sowie die verschiedenen Serviceangebote (Seminare, Branchendaten) von SPECTARIS.


Dr. Andreas Nitze, Geschäftsführender Gesellschafter & CEO, Berliner Glas Gruppe


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Michael Kneier, VP Sales und Marketing, eagleyard Photonics GmbH


Wir sind sowohl Speziallichtquellenhersteller als auch Lösungsanbieter.

Wir sind sowohl Speziallichtquellenhersteller als auch Lösungsanbieter. Dabei decken wir die technisch nutzbaren Wellenlängen des nicht sichtbaren Lichtspektrums ab. Es ist wichtig zu zeigen, wozu Speziallichtquellen genutzt werden können und welche Innovationen in Zukunft mit technischen Lichtquellen möglich sind. Eine Veranstaltung wie der Internationale Tag des Lichts schafft eine Brücke, um mit Anwendern zu kommunizieren.


Dr. Christian Pels, Senior Vice President, Global Head of Innovation Heraeus Noblelight


Die Mitgliedschaft in einem starken Verband unterstützt unser erfolgreiches Wachstum.

Im Jahrhundert der Photonik schätzt laservision als mittelständischer Hersteller von Laserschutzprodukten für den internationalen Markt besonders die aktive Interessensvertretung und Wissensvermittlung in einem sich weltweit zunehmend dynamischer entwickelnden politischen und ökonomischem Umfeld. Die Mitgliedschaft in einem starken Verband mit den Möglichkeiten eines engen Dialogs speziell innerhalb unseres Fachverbandes Photonik unterstützt unser erfolgreiches Wachstum in der Schlüsseltechnologie Optik.


Dirk Breitenberger, Geschäftsführer Laservision GmbH & Co. KG


Die Mitgliedschaft bei SPECTARIS bringt Olympus viele Vorteile.

So profitieren wir durch ein starkes Netzwerk, fachliche Expertise und aktuelle Informationen zu den Herausforderungen unserer Zeit. Dabei umfasst dies ein breites Spektrum von Informationen - von der konkreten technologischen Fragestellung über regulatorische Anforderungen bis hin zu Marktinformationen. Insbesondere auch die Projektarbeit im F.O.M., die uns die Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern ermöglicht, ist für uns von großer Bedeutung.


Dr. André Roggan, Executive Managing Director, Olympus Surgical Technologies Europe


TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!

Wie funktioniert eigentlich ein Laserschwert?“, fragte mich eine Radioreporterin im Interview zum Thema „Photonik, eine der Schlüsselindustrien Europas des 21. Jahrhunderts“. Unsere Technologie und ihre innovativen Unternehmen sind in faktisch allen Märkten präsent. TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!


Dr. Thomas Weber, Vorstand TOPTICA Photonics AG


In den über 20 Jahren meiner Mitarbeit im Arbeitskreis Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis hat SPECTARIS eine beeindruckende, äußerst positive Entwicklung genommen.

Das trifft auch auf den Arbeitskreis zu, wir sind nicht nur Ansprechpartner für die Unternehmen sondern auch Interessenvertreter für die Unternehmen auf den Gebieten Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Das drückt sich auch darin aus, dass die Kontakte u. a. zum Auswärtigen Amt, zum Wirtschaftsministerium, zum BAFA, verschiedenen Organisationen und auch Botschaften im Laufe der letzten Jahre immer enger geworden sind und SPECTARIS als eigenständiger Vertreter der Mitgliedsunternehmen ernst genommen und akzeptiert wird. SPECTARIS hat als Interessenvertreter der Mitgliedsunternehmen in der Welt der Exportkontrolle, des Zolls und der Außenhandelspraxis einen Namen und wird in der Community geachtet auf Grund der Sach- und Fachkenntnis.


Iris Eckert, SPECTARIS Senior Expert


Nationale Interessensvertretung rückt Branche in den Fokus

Laser Components profitiert auf ganz unterschiedlichen Ebenen von dem Industrieverband. Als Unternehmen schätzen wir den übergreifenden Informationsaustausch in den Arbeitskreisen – egal ob Personalwesen, Marketing oder Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Für unsere Branche ist Spectaris außerdem ein politisches Sprachrohr – so steht der Fachverband Photonik nicht nur im ständigen Austausch mit den Ministerien BMWi und BMBF sondern informiert auch über europäische Initiativen.


Patrick Paul, Geschäftsführer LASER COMPONENTS GmbH


Dabei bietet die Mitarbeit in Verbänden wie SPECTARIS eine wichtige Plattform sich auszutauschen, weiterzubilden, Brancheninteressen zu vertreten und über aktuelle, die Industrie betreffende Entwicklungen informiert zu bleiben.

Wir bei Edmund Optics widmen bereits seit mehr als 75 Jahren all unsere Kraft und Passion der Entwicklung von Optik und dem Angebot eines außergewöhnlichen Services für Kunden und Partner. Mit dem größten Lagerbestand an sofort verfügbaren Optiken bieten wir Produkte, die die Anwendungen von morgen ermöglichen. Dabei bietet die Mitarbeit in Verbänden wie SPECTARIS eine wichtige Plattform sich auszutauschen, weiterzubilden, Brancheninteressen zu vertreten und über aktuelle, die Industrie betreffende Entwicklungen informiert zu bleiben. Hier hat sich unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS stets als sehr hilfreich erwiesen.


Agnes Hübscher, Marketing Director Europe, Edmund Optics GmbH


Der Verband bietet perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr des innovativen Mittelstands

Im Jahrhundert des Photons braucht es eine ebenso starke wie reaktionsschnelle Interessenvertretung, gerade für uns, als Anbieter und Berater für innovative Produkte in der Photonik ist diese Institution wichtig. Unsere Interessen sind in guten Händen und wir können uns darauf konzentrieren das Geschäft zur vollsten Kundenzufriedenheit zu führen.

Es ist die perfekte Plattform für den konstruktiven Dialog zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik. Wir bringen unsere Interessen sowie unser Know-how ein und nutzen die guten Netzwerkmöglichkeiten.


Dr. Katrin Kobe Geschäftsführerin Laser 2000 GmbH


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