Trendforum 2022 versammelte die augenoptische Branche in Berlin
In herausfordernden Zeiten braucht es Mut für neue Wege. Hilfestellung für die ersten Schritte leistete das SPECTARIS-Trendforum 2022 am 7. November in der Berliner Classic Remise mit hochkarätigen Redebeiträgen zur Nachwuchsgewinnung in der Augenoptik. Das beliebte Branchenevent bot rund 800, teils per Live-Stream zugeschalteten, Zuschauern und Zuschauerinnen zugleich neue Impulse zu den geopolitischen Veränderungen und neue digitale Wege der effektiven Unternehmenskommunikation. ZDF-Legende Claus Kleber in seiner Auftaktrede stimmte auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im politischen Weltgeschehen ein, neben dem Ukrainekrieg und der damit einhergehenden Rückkehr in eine Welt der atomaren Bedrohung bezeichnete Kleber vor allem den Umgang mit China als Schlüsselfrage für die Gesellschaft. Der bunte Programm-Mix legte einen besonderen Schwerpunkt auf den Fachkräftemangel und darauf, wie Unternehmen mit neuen Wegen der Kommunikation via TikTok, Spotify oder WhatsApp den Nachwuchs aus der „Generation Z“ für sich gewinnen können. Recruiting-Expertin Felicia Ullrich erklärte die aktuellen Trends beim erfolgreichen Azubi-Marketing und Azubi-Recruiting und wie sich die perfekte Stellenbeschreibung an den Bedürfnissen der jungen Zielgruppe ausrichten lässt. Nützlichen Energieschub lieferte auch Martin Gaedt mit seiner radikalen Keynote über neue Wege des Recruitings. Innovation gelingt vor allem mit dem Mut zum Umdenken. Unternehmen müssen auch proaktiv auf potenzielle Bewerber zugehen und immer wieder Neues ausprobieren ganz nach dem Motto „Mixen, bis es schmeckt“. Mehr. Impressionen zum Event finden sich hier. Fotos © Detlev Schilke/Spectaris.
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Photonik - Optische Technologien 2022/23: Branchenzahlen und politische Empfehlungen als „Talking Cards“ im kompakten Westentaschenformat
Der SPECTARIS-Fachverband Photonik hat im Oktober 2022 erstmals eine neue Brancheninformation im Kompaktformat, sogenannte Talking Cards, veröffentlicht. Das Nachschlagewerk für die Westentasche liefert die neuesten Branchenzahlen und verdeutlicht, wie umsatzstark, hoch innovativ, mittelständisch geprägt, exportorientiert und vielfältig die Photonik-Branche tatsächlich ist. Damit das so bleibt und die internationale Spitzenposition in Deutschland weiter ausgebaut werden kann, fassen die Talking Cards auch gleich die sechs wichtigsten politischen Empfehlungen des Fachverbandes zusammen. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für die Photonik-Branche zu verbessern und mehr qualifizierte Nachwuchskräfte für die Hightechbranche zu begeistern. Die Talking Cards „Photonik - Optische Technologien 2022/23“ finden Sie zum Download auf der SPECTARIS-Website. Gerne senden wir Ihnen auf Wunsch ein oder mehrere Exemplare in gedruckter Form zu.
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ArabLab 2022 in Dubai mit starker deutscher Beteiligung und hohen Besucherzahlen
Die ArabLab in Dubai fand dieses Jahr vom 24. bis 26. Oktober wieder im Dubai World Trade Centre statt. Mit über 7.800 Besuchern aus 120 Ländern und insgesamt 336 Ausstellern wurde die diesjährige Messe zu einem vollen Erfolg. Im gut besuchten German Pavillon waren über 70 Aussteller untergebracht. Fünf weitere deutsche Aussteller mit eigenen Ständen sowie einige Unteraussteller waren auf der über 5500m² großen Ausstellungsfläche vertreten. Das Feedback der teilnehmenden Firmen zu den Gesprächen fiel dann auch sehr positiv aus, viele von den deutschen Ausstellern sind schon mehrere Jahre dabei und kommen gerne wieder. Aber auch einige Firmen, die erst neu auf dem Gemeinschaftsstand zugegen waren, haben ihren Besuch im nächsten Jahr bereits zugesagt. Ein Höhepunkt auf dem deutschen Gemeinschaftsstand war sicherlich der Besuch von Sybille Pfaff, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Dubai, die gemeinsam mit Dr. Janina Bolling, Leiterin des SPECTARIS-Fachverbands Analyse-, Bio- und Labortechnik, einige der deutschen Aussteller besuchte.
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SPECTARIS erwartet 2022 moderates Wachstum der Medizintechnikbranche von 3,5 Prozent
Nach Angaben des Deutschen Industrieverbands SPECTARIS zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für den Zeitraum Januar bis August 2022 ein Umsatzplus der deutschen Medizintechnikindustrie von 4,1 Prozent. Für das Gesamtjahr 2022 rechnet der Verband mit einem etwas geringeren Anstieg von 3,5 Prozent, was einem Branchenumsatz von 37,7 Milliarden Euro entsprechen würde. Bei einer voraussichtlichen Exportquote von knapp 67 Prozent wird im Inland ein Zuwachs von etwas mehr als drei Prozent, beim Auslandsumsatz um rund vier Prozent erwartet. Für das kommende Jahr 2023 rechnet SPECTARIS trotz großer Herausforderungen mit einem Umsatzzuwachs, auch wenn dieser schwächer ausfallen wird als 2022. Mehr.
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MedTech-Verbände im Dialog mit Bundeswirtschaftsminister Habeck: internationale Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der deutschen Medtech-Branche stärken
Die Branchenverbände der Medizintechnik- und Diagnostik-Industrie haben bei der Auftaktveranstaltung zum „Round Table Gesundheitswirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am 23. November gefordert, die internationale Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der deutschen MedTech-Branche zu stärken. Dafür sollen insbesondere die Translationsprozesse von der Forschung zur Produktanwendung in Deutschland vereinfacht und beschleunigt werden, forderten die Verbände BVMed, SPECTARIS, VDDI, VDGH und ZVEI im Dialog mit Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck und der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Franziska Brantner. Mit dem „Round Table Gesundheitswirtschaft“ etablieren das BMWK und die Verbände der industriellen Gesundheitswirtschaft ein gemeinsames, längerfristiges Dialogformat, wie die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen gestärkt, die Standortbedingungen in Deutschland verbessert und die industrielle Gesundheitswirtschaft sichtbarer gemacht werden kann. Nach der Auftaktveranstaltung am 23. November sind bis Ende 2023 insgesamt fünf Arbeitstreffen mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten geplant. Mehr. Foto: © BMWK / Andreas Mertens
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Medical Technology Addresses Supply Chain Challenges with Agile Development Methods
Die weltweit anhaltenden Lieferkettenprobleme gehören auch bei den deutschen Medizintechnikherstellern längst zum Alltag. In einer aktuellen Untersuchung der H&Z Unternehmensberatung in Kooperation mit SPECTARIS berichten mehr als drei Viertel der Befragungs- und Interviewteilnehmer von stark gestörten Lieferketten, verbunden mit deutlichen Kostensteigerungen sowie Versorgungsproblemen, insbesondere bei Elektronikkomponenten. Viele Ingenieure werden benötigt, um alternative Komponenten und Lieferanten zu finden und Produktdesigns zu verändern, da die bisherigen Bauteile nicht verfügbar sind. Der Bedarf an schneller Nachentwicklung steigt massiv an. Der Report zeigt u.a., dass Konzepte wie Demand Planning und Sales and Operations Planning (S&OP) weitere Lösungsansätze sein können. Hier geht es zur SPECTARIS-Pressemitteilung. Der Report „Die großen Herausforderungen für Medtech-Unternehmen und die Hebel zum Vorsprung im Wettbewerb“ steht hier zum Download bereit.
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UK: Anerkennung der CE-Markierung für die meisten Produkte bis Ende 2024 verlängert // Abwei-chende Fristverlängerung für Medizinprodukte bis 30. Juni 2024
Die UK-Regierung hat in einer eigenen Nachricht vom 14. November 2022 verkündet, dass die Nutzung der CE-Markierung auf Produkten für zwei weitere Jahre möglich ist. Dies bedeutet, dass Hersteller ihre Produkte bis zum Ende des Jahres 2024 mit CE-Kennzeichen in Verkehr bringen können. Die Neuregelung bezieht sich dabei auf die allermeisten Produktarten. Ausnahmen bestehen für mehrere Produktgruppen mit spezifischen sektoralen Vorgaben, u.a. für Medizinprodukte: So gilt für Medizintechnik eine eigene Frist – Hersteller können ihre Medizinprodukte mit CE-Kennzeichen bis zum 30. Juni 2024 in Verkehr bringen. Dies verkündete die zuständige Medicines & Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) am 25. Oktober 2022 auf einer eigenen Übersichtsseite.
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Mitgliederexklusives SPECTARIS-Webinar: Quo vadis, China – Ein Ausblick auf die kommenden politi-schen, wirtschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen“ am 7.12.22
Auf welche wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Veränderungen im China-Geschäft müssen sich deutsche Unternehmen in den kommenden Jahren einstellen? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen unseres kostenfreien Webinars in Partnerschaft mit dem Ostasiatischen Verein e.V. (OAV) beantwortet werden. Wir werden Herrn Wolfgang Stopper, Leiter des Referats VE2-China im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Frau Bettina Schoen-Behanzin, Vizepräsidentin der Europäischen Handelskammer in China, sowie Herrn Philip Lazare, Partner im Shanghai-Büro der internationalen Wirtschaftskanzlei Luther hierzu als Referenten begrüßen dürfen.
Das Webinar befasst sich mit dem aktuellen Stand und möglichen Veränderungen in der wirtschaftspolitischen Beziehung zwischen China und Deutschland, zeigt aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen auf und analysiert die rechtliche Lage für deutsche Unternehmen. Es findet am Mittwoch, den 7.12.2022 von 10:30 bis 12:00 Uhr über Zoom statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist SPECTARIS-Mitgliedern und Mitgliedern des OAV vorbehalten. Wir bitten um Anmeldung bis zum 06. Dezember 2022 über diesen Link. Weitere Informationen finden Sie auch hier im Veranstaltungsflyer.
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Undermining the Future Viability of Small and Medium-Sized Enterprises: The Bundestag's Budget Committee Approves Further Cuts to the IGF Budget for 2023
Das Budget des innovationsschaffenden Forschungsförderprogramms „Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)“ soll erneut gekürzt werden. So sieht es zumindest nach der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses im Bundestag aus. Das IGF-Budget, das einstmals die Innovationskraft des Mittelstands auf gesamter Industriebreite stärken sollte, soll auf nun 186 Millionen Euro gekürzt werden. Im Jahr 2019 lag das Budget noch bei 201,1 Mio., 2020 bei 195,4 Mio. und 2021 bei 190,4 Mio. Euro. Eingeschränkte Programmbudgets und Projektvolumina haben inzwischen zur Folge, dass auch exzellent bewertete Vorhaben nicht durchgeführt werden können und so das Innovationspotential des Mittelstands bei weitem nicht ausgeschöpft wird. SPECTARIS fordert in einer Pressemitteilung die Bundesregierung daher zu einer bedarfsgerechten Mittelausstattung des IGF-Forschungsförderprogramms auf, mit einer spürbaren Ausweitung des IGF-Budgets auf 360 Mio. Euro p. a. und eine jährliche Aufstockung um drei Prozent. Deutsche Schlüsseltechnologien und die darauf basierende Entwicklung innovativer Produkte müssen eine zukunftsfähige Förderung erhalten, um Risiken für KMU zu minimieren. Mehr.
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