November 2025: MedTech-Dialog l Quantentechnologie uvm.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
nach der Auftaktveranstaltung zur Pharma- und Medizintechnikstrategie im Kanzleramt begann am 26. November die inhaltliche Arbeit in der Arbeitsgruppe 6 „Medizintechnik und Medizinprodukte“. Beim Roundtable im Bundesministerium für Gesundheit mit Ministerin Nina Warken startete der strukturierte Austausch über zentrale Weichenstellungen für den Standort. Mehr dazu lesen Sie in unserem Brennpunkt.
Außerdem in dieser Ausgabe: Wie SPECTARIS im Bereich Quantentechnologien auf bessere Rahmenbedingungen für eine schnellere Marktfähigkeit drängt. Welche Signale die aktuelle Marktentwicklung der Medizintechnik 2025 sendet – von stabilem Wachstum über starke Exporte bis hin zu neuen Impulsen aus Berlin. Und wie das SPECTARIS Trendforum 2025 der Augenoptikbranche den richtigen Spin für die kommenden Jahre mitgegeben hat.
Wir wünschen Ihnen eine informative und inspirierende Lektüre!
Jörg Mayer, Geschäftsführer SPECTARIS
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Brennpunkt
MedTech-Dialog im BMG gestartet: Verbände fordern tiefgreifende Reformen Mit dem Auftakt des MedTech-Dialogs am 26. November im Bundesgesundheitsministerium hat ein zentraler Prozess für die strategische Weiterentwicklung der Medizintechnik in Deutschland begonnen. Unter Leitung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken arbeiteten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung erstmals in der neuen Arbeitsgruppe 6 – Medizintechnik und Medizinprodukte – zusammen. Ziel ist ein ressortübergreifendes Strategiepapier, das binnen eines Jahres dem Bundeskabinett vorgelegt werden soll.
Die vier Branchenverbände BVMed, SPECTARIS, VDGH und ZVEI sehen im Prozess eine große Chance: Der Reformbedarf ist erheblich, denn die Innovationskraft der Branche wird zunehmend durch Bürokratie, langsame Verfahren und digitale Rückstände beeinträchtigt. Gleichzeitig bleibt die Medizintechnik ein strategisch wichtiger Sektor für Versorgungssicherheit, Export und technologischen Fortschritt – von KI über Robotik bis zur personalisierten Medizin.
Im Rahmen der gemeinsamen Pharma- und Medizintechnikstrategie setzen sich die Verbände insbesondere für folgende Reformfelder ein: konsequenter Bürokratieabbau, schnellere Einführung von Innovationen in die Regelversorgung, bessere Nutzung von Gesundheitsdaten sowie Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz des Gesundheitssystems.
Der neue Dialogprozess bietet damit wichtige Anknüpfungspunkte für die politische Arbeit von SPECTARIS, um zukunftsorientierte Rahmenbedingungen für die Branche aktiv mitzugestalten.
Die vollständige gemeinsame Verbände-Pressemitteilung finden Sie hier.
Bild: © BVMed
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Quantentechnologien: SPECTARIS drängt auf Rahmenbedingungen für schnellere Marktfähigkeit
Bei einem parlamentarischen Austausch am 26. November hat SPECTARIS gemeinsam mit führenden Photonik- und Quantenunternehmen zentrale Empfehlungen zur beschleunigten Kommerzialisierung von Quantentechnologien vorgestellt. Der Dialog fand vor dem Hintergrund der neuen Hightech-Agenda der Bundesregierung statt, in der Photonik und Quanten zu den sechs strategischen Schlüsseltechnologien zählen.
Deutschland verfügt über eine international führende Photonik und eine aufkeimende Quantenindustrie – doch marktreife Anwendungen gelangen noch zu langsam in den Markt. In Berlin diskutierten SPECTARIS-Vertreter und Bundestagsabgeordnete deshalb, wie fehlende Testumgebungen, fragmentierte Förderstrukturen und der zu enge Fokus auf Quantencomputing überwunden werden können. Der Tenor: Viele photonische
Quantentechnologien, insbesondere in Sensorik und Kommunikation, sind bereits heute marktfähig – sie brauchen jedoch bessere Rahmenbedingungen, um global zu skalieren.
SPECTARIS stellte vier industriepolitische Handlungsfelder vor, die für den Erfolg der Hightech-Agenda entscheidend sind: Priorisierung marktnaher Anwendungen, koordinierte Förderprogramme über den gesamten Innovationszyklus, der Aufbau industrieller Infrastruktur sowie eine breit angelegte Talentoffensive. Angesichts massiver Investitionen der USA und asiatischer Länder mahnt die Industrie zu einer strategisch abgestimmten nationalen und europäischen Planung, um technologische Souveränität und Wertschöpfung in Europa zu sichern.
Eine ausführliche Zusammenfassung der neuen SPECTARIS-Empfehlungen finden Sie hier.
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SPECTARIS Trendforum 2025: Den richtigen Spin für die Augenoptik finden
Am 3. November traf sich die Augenoptikbranche in der Classic Remise Berlin zum 24. SPECTARIS Trendforum unter dem Motto „Hol dir den richtigen Spin!“. 400 Branchenvertreterinnen und -vertreter diskutierten über Zukunftstrends, Nachwuchsgewinnung, Digitalisierung und innovative Tools für die Kundenansprache.
Satiriker Florian Schröder gab mit seinem Impuls „Die Welt ist aus den Fugen – aber deine muss es nicht sein“ Denkanstöße für mehr Gelassenheit und Fokus im Alltag, während Volker Wissing in „Über Rückgrat in der Politik“ die Bedeutung von gesellschaftlichem Zusammenhalt hervorhob. Ein besonderes Highlight bildete Timo Boll, der in einem Gespräch über Konzentration, Präzision und mentale Stärke die Bedeutung von Seh- und Fokusleistung aufzeigte.
Mirjam Rösch, stellvertretende Vorsitzende von SPECTARIS, zog ein positives Fazit: „Wer den Spin von heute versteht, gestaltet den Markt von morgen. Die Impulse des Trendforums zeigen, dass die Branche bereit ist, Veränderungen in Aufbruchsstimmung zu verwandeln.“ Mehr Informationen zu dieser besonderen Veranstaltung finden Sie hier.
Foto: Detlev Schilke
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Medizintechnik 2025: Stabiles Wachstum, starker Export und neue Impulse aus Berlin
Die deutsche Medizintechnik bleibt 2025 auf stabilen Wachstumskurs – wenn auch moderat. Laut SPECTARIS steigen die Umsätze trotz schwieriger Rahmenbedingungen um rund 3 % auf voraussichtlich 42,6 Mrd. Euro. Treiber ist vor allem das Ausland: Die Exporte legten im ersten Halbjahr kräftig um 7,5 % zu, insbesondere in Europa und den Nahen Osten.
Damit bestätigt die Branche erneut ihre Rolle als Hightech-Motor der Gesundheitswirtschaft: Hohe F&E-Quoten, starkes Exportgeschäft und über 210.000 Beschäftigte machen die MedTech-Industrie zu einem zentralen Pfeiler des Standorts Deutschland.
Ein wichtiges politisches Signal kommt nun aus Berlin: Die Bundesregierung hat die bisherige Pharmastrategie um den Bereich Medizintechnik erweitert und eine gemeinsame „Pharma- und Medizintechnikstrategie“ gestartet. Beim Auftakt im Bundeskanzleramt betonte SPECTARIS die Dringlichkeit praxistauglicher Regulierung, klarer PFAS-Vorgaben und verlässlicher Innovationsanreize, besonders für KMU. Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.
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EU-Kommissar Várhelyi bei SPECTARIS-Round Table: Deutliche Signale für MDR-/IVDR-Reformen
Bei einem CEO-Round Table am 18. November auf der MEDICA setzte EU-Gesundheitskommissar Olivér Várhelyi ein wichtiges Zeichen für die Medizintechnikbranche: Die laufende Evaluierung von MDR und IVDR soll kurzfristige Entlastungen bringen und Europa als Leitmarkt für Medizintechnik stärken. Der Austausch mit führenden Unternehmen machte zugleich deutlich, wie groß der Druck ist: Bürokratie, steigende Kosten und regulatorische Unsicherheit belasten Hersteller weiterhin massiv.
Várhelyi betonte, dass Europa ein attraktiver Standort für Entwicklung, Test und Zulassung von Medizinprodukten bleiben müsse. Die Zusage, noch bis Jahresende konkrete Reformschritte vorzulegen, wurde von der Branche positiv aufgenommen. Benannte Stellen unterstrichen zudem den Bedarf an Effizienzgewinnen, etwa durch digitale Prozesse und frühzeitigen Dialog.
SPECTARIS machte klar: Die Richtung stimmt, doch ohne spürbare und schnelle Verbesserungen drohen Innovationsverzögerungen und Wettbewerbsnachteile. Der Verband wird die Evaluierung von MDR und IVDR weiterhin eng begleiten, um praxisnahe Lösungen voranzubringen.
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SPECTARIS-Jahrbuch Medizintechnik 2026: KI und Robotik prägen die Zukunft einer Schlüsselbranche
Pünktlich zur MEDICA 2025 ist die neue Ausgabe des SPECTARIS-Jahrbuchs „Die deutsche Medizintechnik-Industrie“ erschienen. Unter dem Leitmotiv „Innovation vor Regulierung“ zeigt die 18. Ausgabe, wie KI und Robotik die Branche tiefgreifend verändern – von personalisierter Medizin und Telemonitoring bis hin zu neuen Anwendungen in Diagnostik, Therapie und Pflege.
Neben technologischen Zukunftsthemen beleuchtet das Jahrbuch auch die wachsenden Belastungen durch MDR, PFAS-Regulierungspläne und steigende bürokratische Anforderungen. Diese Bremsklötze treffen eine Branche, die trotz hoher Innovationskraft stark unter Druck steht.
Zudem analysiert das Jahrbuch Exporttrends, neue internationale Märkte und die Standortbedingungen in Deutschland – einschließlich der Rolle von Nachhaltigkeit und ESG-Kriterien in Beschaffungsprozessen.
Abgerundet wird die Ausgabe durch aktuelle Marktberichte sowie Einblicke in politische Arbeit und Forschungsprojekte. Das Jahrbuch steht ab sofort kostenlos hier zum Download bereit.
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Robotik in der Medizin: Präziser, sicherer, effizienter
Robotik verändert die Gesundheitsversorgung grundlegend von Diagnostik über Therapie bis zur Pflege. Eine neue Studie von SPECTARIS und Messe Düsseldorf zeigt, wie robotergestützte Systeme die Versorgungsqualität verbessern und medizinisches Personal entlasten. Moderne Robotik ermöglicht heute Behandlungen, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren: minimalinvasive Eingriffe im Millimeterbereich, ferngesteuerte Ultraschalluntersuchungen oder gezielte Medikamentengabe durch Mikroroboter. Die Vorteile: präzisere Eingriffe, weniger Komplikationen, schnellere Genesung und höhere Patientensicherheit.
Der Markt für medizinische Robotik wächst rasant: von 25,6 Mrd. US-Dollar (2023) auf über 76 Mrd. US-Dollar bis 2030, mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 16 %. Zahlreiche Systeme aus Forschung und Industrie sind bereits in Kliniken, Laboren und Reha-Einrichtungen im Einsatz.
Die vollständige Studie „Robotics in Healthcare“ kann kostenfrei hier heruntergeladen werden.
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Neue Arbeitsgruppe stärkt Resilienz der Medizintechnik
Die German Health Alliance (GHA) und SPECTARIS haben die Arbeitsgruppe „Verteidigung, Zivil- und Katastrophenschutz Medizintechnik“ (AG VZKM) gegründet. Ziel ist es, medizintechnische Innovationen, digitale Technologien und Mobilitätskonzepte besser mit zivilen, militärischen und behördlichen Strukturen zu vernetzen und die Versorgung in Krisenfällen widerstandsfähiger zu machen.
Die AG VZKM fungiert als praxisorientierter Think-Tank, der Pilotprojekte, Dialogformate und Positionspapiere vorantreibt und Dual-Use-Potenziale medizintechnischer Lösungen aufzeigt. Geleitet wird die Gruppe von Aleksandar Smiljanic (KARL STORZ) und David Pahl (Bremedic Trade & Consulting), die gemeinsam mit Industrie, Kliniken, Behörden und Hilfsorganisationen konkrete Lösungen entwickeln wollen, um Innovationen schnell einsatzfähig zu machen.
Mit der Gründung der AG VZKM wird die Medizintechnik als systemrelevanter Partner gestärkt – von der klassischen Versorgung bis hin zur aktiven Mitgestaltung eines resilienten Gesundheitswesens.
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SPECTARIS beim 9. IUTA-AnalytikTag in Duisburg
Am 10. November fand in der Mercatorhalle Duisburg der 9. IUTA-AnalytikTag statt – ein Treffpunkt, der eindrucksvoll zeigte, wie rasant sich die Laborwelt auf ihrem Weg in die digitale Zukunft entwickelt. Im Mittelpunkt standen wie schon in den Vorjahren die Themen Labor-Digitalisierung und -Automation im Umfeld des FutureLab.NRW.
Zum Auftakt gab Joachim Richert (TU Darmstadt) mit seinem Impuls zur digitalen Transformation des Analytiklabors den Startschuss, der den Rahmen für einen fachlich dichten und zukunftsorientierten Konferenztag setzte. In vier Vortragsblöcken präsentierten Expertinnen und Experten aus Industrie, Wissenschaft, Forschung und Routine neue Ansätze und praxistaugliche Lösungen rund um Standardisierung, Automatisierung und digitale Integration. Den abschließenden Beitrag „Ein LabHub als Inkubator für die Digitalisierung“ stellte Dr. Janina Bolling (SPECTARIS) vor und skizzierte dabei, wie zentrale Plattformen die Digitalisierung im Labor gezielt beschleunigen können. Damit schlug die Veranstaltung den Bogen von aktuellen Projekten hin zu strategischen Ansätzen, die den Übergang hin zu Smart-Lab-Strukturen unterstützen.
SPECTARIS war zudem mit einem eigenen Stand in der Industrieausstellung präsent, um den Kommunikationsstandard für Laborgeräte LADS OPC UA (Laboratory & Analytical Device Standard) sichtbarer zu machen und den direkten Dialog zwischen Anwendern und Herstellern zu stärken.
In den Diskussionsrunden wurde deutlich, dass derzeit Laborumgebungen von 1.5 bis 5.0 parallel existieren. Doch die Branche bewegt sich entschlossen in Richtung interoperabler, datengetriebener Laborwelten, die Effizienz, Innovation und Zusammenarbeit auf ein neues Niveau heben werden.
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SPECATRIS auf der ZIM-Netzwerkjahrestagung 2025 des BMWE
Am 20. November fand im Forum Digitale Technologien des Fraunhofer HHI in Berlin die ZIM-Netzwerkjahrestagung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) statt. Unter dem Leitgedanken „Innovation und Standardisierung – Mit ZIM-Innovationsnetzwerken Zukunftstechnologien in Märkten etablieren“ wurde deutlich: Wer Standards früh mitdenkt, bringt Innovationen schneller und erfolgreicher in den Markt.
SPECTARIS präsentierte gemeinsam mit der EurA AG, dem IUTA und der IMACS GmbH das Projekt „iLabMonSys – Intelligentes Umwelt-, Energie- und Labor-Monitoring-System“, welches aus dem gemeinsamen ZIM-Netzwerk PlaNet entstanden ist. In der Podiumsdiskussion zur Rolle von Normung in ZIM-Innovationsnetzwerken unterstrich SPECTARIS, dass Standards wie LADS OPC UA die Grundlage bilden, um KI sicher und effizient in Laborprozesse zu integrieren. So werden aus Forschungsergebnissen marktfähige Lösungen, von denen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen profitieren
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützt Forschungseinrichtungen und KMU mit flexiblen Förderstrukturen für innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Ein starkes Netzwerk, das Zukunft gestaltet – durch Kooperation, Standardisierung und die gemeinsame Vision, Innovationen in Märkte zu tragen.
Foto: Peter-Paul Weiler
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AG Zoll und Außenhandelspraxis: Impulse und Austausch zu aktuellen Entwicklungen
Am 6. und 7. November trafen sich rund 70 Teilnehmer aus den Mitgliedsunternehmen von SPECTARIS in Berlin bzw. virtuell zur Sitzung der Arbeitsgruppe Zoll, Exportkontrolle und Außenhandelspraxis bei KARL STORZ. Die hohe Beteiligung zeigt eindrucksvoll, wie zentral außenwirtschaftliche Themen für die SPECTARIS-Branchen sind.
Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Exportkontrolle. Ein praxisnaher Vortrag der Kanzlei Graf von Westphalen zum Thema „Außenwirtschaftsprüfung“ vermittelte fundierte Einblicke und wertvolle Hinweise für einen souveränen Umgang mit Prüfungen. Am zweiten Tag lag der Fokus auf Zoll- und Außenhandelspraxis. Ernst & Young beleuchtete den „KI-Act und KI in der Außenwirtschaft“ und gab konkrete Impulse für den Einsatz KI-gestützter Prozesse. Ein weiterer Vortrag des Auswärtigen Amtes informierte über aktuelle Entwicklungen in der Sanktionspolitik und bot wertvolle Perspektiven für die strategische Planung.
Abseits der Fachbeiträge sorgten Pausen und ein gemeinsames Abendessen für intensiven Austausch, Netzwerken und Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen. Die AG Zoll, Exportkontrolle und Außenhandelspraxis zeigt, wie SPECTARIS-Mitglieder von gezieltem Wissenstransfer, direktem Zugang zu Experten und einem starken Netzwerk profitieren. Externe Interessenten, die ebenfalls von diesen Mehrwerten profitieren möchten, sind eingeladen, mehr über die Gremienarbeit zu erfahren und die Möglichkeiten einer Mitgliedschaft zu prüfen.
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Neues Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz: Mehr Verantwortung, mehr Aufwand – und große Erwartungen an die Kreislaufwirtschaft
Das Bundesumweltministerium hat den Referentenentwurf für das neue Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) vorgelegt. Es ersetzt künftig das bisherige VerpackG und passt das nationale Recht an die EU-Verpackungsverordnung 2025/40 an. Der Start ist für August 2026 geplant – und bringt für Unternehmen spürbare Veränderungen.
Künftig gelten umfassendere Zulassungs- und Nachweispflichten für alle Hersteller und Organisationen der erweiterten Herstellerverantwortung. Neu ist auch, dass Unternehmen finanzielle Beiträge zur Unterstützung der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) leisten müssen. Damit verbunden: neue Kostenstrukturen und ein deutlich höherer administrativer Aufwand.
Zusätzlich führt der Entwurf eine pauschale Abgabe von 5 Euro pro bereitgestellter Verpackungstonne ein. Diese Mittel sollen in Mehrwegförderung, Wiederbefüllung und andere Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft fließen. Gleichzeitig steigen die Recyclinganforderungen deutlich über EU-Niveau hinaus: Metalle sollen zu 95 % recycelt werden, Kunststoffe ab 2028 zu 75 %, davon 70 % werkstofflich.
Für die Unternehmen bedeutet das: deutlich umfangreichere Dokumentations- und Meldepflichten. Der jährliche Erfüllungsaufwand wird auf rund 90 Millionen Euro geschätzt. Bis zum 5. Dezember 2025 können Unternehmen Stellung zum Entwurf nehmen – und damit Einfluss auf die endgültige Ausgestaltung nehmen.
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EU-Entwaldungsverordnung: Kommission schlägt Entlastungen und Übergangsfristen vor
Rund einen Monat vor dem offiziellen Starttermin bewegt sich erneut viel rund um die EU-Entwaldungsverordnung (EU) 2023/1115. Wegen wachsender Kritik an Bürokratie und mangelnder Praxistauglichkeit hat die EU-Kommission am 21. Oktober 2025 einen Änderungsvorschlag vorgelegt, der vor allem Kleinst- und Kleinunternehmen entlasten soll.
Kern des Vorschlags: Die Regeln für große und mittlere Unternehmen sollen zwar weiterhin am 30. Dezember 2025 greifen, allerdings mit einer Übergangsphase bis etwa 30. Juni 2026. In diesem Zeitraum sollen Behörden keine regulären Kontrollen durchführen und keine Sanktionen verhängen. Stattdessen sollen sie auf Hinweise und Empfehlungen setzen, um Unternehmen Zeit für Anpassungen zu geben.
Auch der Europäische Rat und das Parlament haben ihre Positionen bereits festgelegt, welche sogar über den Änderungsvorschlag hinausgehen: Vorgesehen ist eine ganzheitliche einjährige Verschiebung der Anwendungspflichten. Große Unternehmen sollen die Entwaldungsverordnung erst ab 30. Dezember 2026 anwenden, kleine und mittlere Unternehmen sogar erst ab 30. Juni 2027.
Kernpunkt der geplanten Vereinfachungen ist, dass die Sorgfaltserklärung künftig überwiegend vom Erstinverkehrbringer abgegeben werden soll. Somit wären nachgelagerte Händler von eigenen Erklärungen weitgehend entlastet. Für kleine Primärerzeuger ist eine einmalige vereinfachte Erklärung vorgesehen. Zudem soll die Kommission die Entwaldungsverordnung bis April 2026 auf Umsetzbarkeit und Bürokratiebelastung überprüfen und gegebenenfalls anpassen.
Da die Positionen von Rat und Parlament grob übereinstimmen, ist eine einjährige Verschiebung sehr wahrscheinlich. Nun folgen die Trilog-Verhandlungen, um den Text zu finalisieren.
Anschließend findet die Verabschiedung und Veröffentlichung im Amtsblatt bis Ende 2025 statt.
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SPECTARIS bezieht neuen Standort in Berlin-Mitte
SPECTARIS hat zum 24. November 2025 seine Geschäftsstelle innerhalb von Berlin-Mitte verlegt. Die Geschäftsstelle befindet sich künftig noch näher zu zentralen Einrichtungen des Berliner Politikbetriebs. Der neue Standort bietet modernere Arbeitsbedingungen, mehr Raum für Austausch und kürzere Wege in Richtung Politik und Partner.
Neue Anschrift: Post: Robert-Koch-Platz 4, 10115 Berlin Besuch: Hannoversche Str. 19, 10115 Berlin
Die bekannten Telefon- und E-Mail-Kontakte bleiben unverändert.
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Datenschutz bei SPECTARIS: Wir informieren
Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Wie wir mit Ihren personenbezogenen Daten gem. DS-GVO vom 25.5.2018 umgehen, erfahren Sie hier.
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