|
|||||
|
|||||
|
![]() |
|
|
Stagnierende Brillenstückzahlen in den ersten Monaten dieses Jahres – aber unverändert großes Potenzial in einer Bevölkerung mit 66 Prozent FehlsichtigenIn Deutschland gibt es aktuell 39,9 Millionen Fehlsichtige, die älter als 16 Jahre sind (= 66% der Bevölkerung) sowie rund 1,5 Millionen Kinder, die eine Sehkorrektion benötigen. Wie es um die aktuellen Werte der Sehversorgung in Deutschland bestellt ist, damit befasste sich am 25. Juni die jährliche SPECTARIS-Branchenzahlen-Veranstaltung für die Mitglieder der augenoptischen Industrie. Es wurden Daten des Zentralverbandes der Augenoptiker (ZVA), Euronet sowie der GfK (NielsenIQ-Gruppe) präsentiert. Zudem gab es einen Vortrag des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) zum Sehbewusstsein der Deutschen mit den Ergebnissen einer repräsentativen, mündlich-persönlichen Bevölkerungsumfrage. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 12,0 Millionen Korrektionsbrillen gekauft, davon 270.000 rein online. Der Branchenumsatz auf Handelsseite betrug 6,975 Mrd. Euro (+ 3,2% ggü. dem Vorjahr). 10.820 augenoptische Betriebe stellten eine flächendeckende Sehversorgung sicher, im Schnitt kommt also ein augenoptischer Betrieb auf gut 3.800 Fehlsichtige. Die Zahl der Betriebe wird aufgrund des Arbeits- und Fachkräftemangels sowie struktureller Veränderungen auch in den kommenden Jahren weiter abnehmen. Erfreulich: 86 % der Menschen in Deutschland tragen mittlerweile eine Sonnenbrille, unter der Fehlsichtigen besitzen immerhin 67% eine Sonnenbrille mit Gläsern in ihrer Stärke. Nur 17% wiederum haben eine spezielle Computer-Arbeitsbrille („Office-Gläser“), obwohl sie das Interagieren am digitalen Bildschirm sehr erleichtert und angenehmer gestaltet. In den ersten Monaten dieses Jahres nun stagnierten die Stückzahlen rund um die Nulllinie. Das Kontaktlinsengeschäft ist leicht rückläufig. Einer von vielen Gründen ist das unverändert belastende Konsumklima, das auch schlechter ist als in den meisten anderen europäischen Ländern. Zudem stabilisiert sich die Sparneigung auf einem hohen Niveau, was ebenfalls einigen Neuanschaffungen im Wege steht. Aktuell liegt der Wiederbeschaffungsrhythmus für eine neue Brille bei 3,4 Jahren.
|
![]() |
|
|
Photonik behauptet sich international – Branche diskutiert Herausforderungen auf der LASERDie deutsche Photonikbranche erwartet 2025 ein Umsatzplus von 3 %, getragen vom Exportgeschäft (+5 %), während im Inland ein Rückgang von 4 % prognostiziert wird. Der Weltmarkt bietet mit KI, Quantentechnologien und Halbleitern weiter Chancen, doch das Marktumfeld wird spürbar kompetitiver. Die Branche sieht, dass sich Deutschland nicht länger allein auf seinen technologischen Vorsprung verlassen kann. Ein Veranstaltungshighlight der Branche ist die Weltleitmesse LASER World of PHOTONICS, die vom 24. bis 27. Juni in München stattfand. Hier präsentierte sich die Branche mit Innovationskraft und SPECTARIS nutzte intensiv die Gelegenheit, die wirtschaftlichen Erwartungen der Unternehmen zu erfassen. Trotz hoher FuE-Quote (nahe 10 %) und internationaler Impulse bleibt das Stimmungsbild gemischt. Geopolitische Unsicherheiten und Fragen der Versorgungssicherheit beschäftigen die Branche weiter. SPECTARIS setzt sich daher für stabile handelspolitische Rahmenbedingungen ein, um die Photonik als Schlüsseltechnologie langfristig zu stärken. Mehr zu den neusten Branchenzahlen und unseren Aktivitäten finden Sie hier. |
![]() |
|
|
Medizintechnik als Leitwirtschaft stärken: BVMed und SPECTARIS legen Forderungspapier vorDie deutschen Medizintechnikverbände BVMed und SPECTARIS fordern von der Bundesregierung eine eigenständige MedTech-Strategie, die Innovationen gezielt fördert und den Standort sichert. In einem gemeinsamen Positionspapier benennen sie konkrete Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern – von Bürokratieabbau über Digitalisierung bis zur Exportförderung. Denn die Medizintechnik ist eine Schlüsselbranche: Sie beschäftigt über 212.000 Menschen, erwirtschaftete 2024 mehr als 41 Mrd. Euro Umsatz und investiert rund 9% in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte MedTech-Produzent weltweit. Jedoch belasten hohe Kosten, komplexe Regulierungen und fragile Lieferketten zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit. Das Positionspapier wurde im Rahmen eines parlamentarischen Frühstücks in Berlin vorgestellt, an dem unter anderem Parl. Staatssekretär Dr. Georg Kippels (BMG) sowie Dr. Maria-Lena Weiss MdB (CDU), Berichterstatterin für Medizinprodukte, teilnahmen. Das gemeinsame Papier von BVMed und SPECTARIS ist hier abrufbar. |
![]() |
|
|
Telemonitoring in die Regelversorgung: SPECTARIS gibt Startschuss für InitiativeSPECTARIS hat anlässlich des Nationalen Fachkongresses Telemedizin sein neues Whitepaper „Telemonitoring: Mit digitaler Nähe zu besserer Versorgung“ vorgestellt und damit offiziell seine Initiative „Telemonitoring in die Regelversorgung“ gestartet. Im Fokus steht die Integration telemedizinischer Betreuung – etwa in der Schlafmedizin – in die Regelversorgung sowie die Rolle von Hilfsmittelherstellern und -versorgern im digitalen Wandel. Das Whitepaper macht deutlich, dass Telemonitoring bereit für die Regelversorgung ist: evidenzbasiert, wirtschaftlich sinnvoll und technologisch machbar. Es benennt konkrete Maßnahmen, um die Versorgung chronisch kranker Menschen nachhaltig zu verbessern und zeigt, wie Hersteller, Versorger, medizinische Leistungserbringer, Krankenkassen und Patientenvertretungen zusammenwirken können. Ab Herbst 2025 bietet SPECTARIS dazu Arbeitsforen an. Ziel ist es, gemeinsam Standards, Vergütungsmodelle und regulatorische Lösungen zu entwickeln, die Telemonitoring flächendeckend ermöglichen – auch sektoren- und versorgungsübergreifend. SPECTARIS sieht Telemonitoring als Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung, insbesondere in strukturschwachen Regionen, und lädt alle Interessierten zur Mitwirkung ein. Das Whitepaper finden Sie hier. |
SPECTARIS auf der Lab Supply in BerlinAm 17. Juni war SPECTARIS mit einem Stand auf der Lab Supply vertreten. Im Estrel Berlin drehte sich alles um Hands-on-Lösungen, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neueste Labortechnik-Trends und wir waren mitten drin! |
![]() |
|
|
Umsatzerwartungen der ABL-Branche bis Ende 2025: Verhaltener Optimismus trifft auf klare politische ForderungenDie aktuelle SPECTARIS-Umfrage zur wirtschaftlichen Lage der Analysen-, Bio- und Labortechnik (ABL) zeigt: Die Branche rechnet mit einem moderaten Umsatzwachstum von 2,8%, getragen vor allem vom Auslandsgeschäft (+3,6%). Das Inlandswachstum wird mit 1,7 Prozent etwas verhaltener eingeschätzt. |
F.O.M.-Forschung auf dem Innovationstag Mittelstand 2025Beim Innovationstag Mittelstand des BMWK am 5. Juni 2025 präsentierte die Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e. V. (F.O.M.) vier ihrer IGF-Projekte und war damit wichtigster Stellvertreter der über 100 autorisierten IGF-Forschungsvereinigungen. Die IGF fördert innovationsorientierte Vorlaufforschung und ist für viele kleine und mittlere Unternehmen die einzige Möglichkeit, Zugang zu innovationsrelevantem Know-how zu erhalten. Vorgestellt wurden u. a. neue Verfahren zur Herstellung hochtransparenter Keramiken (TransCeram), robotische Inspektion optischer Oberflächen (Rio sio), ein innovatives System zur Analyse im Blut zirkulierender Tumorzellen (MATCH) und neue Prozessketten für die additive Fertigung von Kunststoffbauteilen (PolyPro3D). Besonders große Aufmerksamkeit erhielt das Projekt MATCH: Delegationen des BMWE, beispielsweise um die Leiterin der Abteilung Digital- und Innovationspolitik Christina Decker informierten sich am F.O.M.-Stand ausführlich über dessen Ergebnisse. F.O.M.-Geschäftsführer Dr. Markus Safaricz nutzte den Tag, um mit der Leiterin der BMWE-Unterabteilung Innovationspolitik Tanja Alemany Sanchez de León über strukturelle Herausforderungen der IGF zu sprechen und übergab konkrete Handlungsempfehlungen zur Stärkung des Programms – darunter die lange überfällige Aufstockung des Förderbudgets auf 300 Mio. Euro und die dringlich erforderliche Einführung einer 10%-Projektpauschale. „Die IGF ist der effektivste Motor der deutschen Innovationskraft“, so Safaricz, "und mit einem geringen Aufwand lässt sich der bescheinigte Rückgang der Innovationskraft der letzten Jahre stoppen und umkehren." Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht zum Innovationstag Mittelstand 2025 und hier den Videorückblick des BMWE. |
![]() |
|
|
SPECTARIS warnt vor Kollateralschäden geplanter EU-HandelsmaßnahmenSPECTARIS hat sich im Rahmen der Konsultation der EU-Kommission zu möglichen Gegenmaßnahmen auf neue US-Zölle klar positioniert. In einer detaillierten Stellungnahme weist der Verband auf erhebliche Risiken für essenzielle Produkte seiner Mitgliederbranchen hin, die import- wie exportseitig betroffen wären. Übermittelt wurde eine priorisierte Liste sensibler Warencodes (u. a. Medizintechnik, Laborausrüstung, optische Komponenten, Elektronik, Präzisionsmechanik). Viele dieser Produkte sind nicht substituierbar und unterliegen strengen Regulierungen wie MDR/IVDR. Eine Aufnahme in EU-Sanktionslisten könnte Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit massiv beeinträchtigen. Bereits jetzt belasten US-Zölle die Unternehmen: steigende Materialkosten, gestörte Lieferketten, erhöhter Dokumentationsaufwand sowie Unsicherheiten durch „Smelt-and-Cast“-Vorgaben bei Stahl und Aluminium. Hinzu kommen Investitionsrisiken und eine drohende stärkere Abhängigkeit von asiatischen Märkten. SPECTARIS appelliert daher an die EU-Kommission, bei Handelsmaßnahmen differenziert vorzugehen. Systemrelevante Produkte für Gesundheit, Forschung und Hightech – wie Analysegeräte, medizinische Komponenten oder optische Präzisionselemente – sollten ausgenommen oder über branchenspezifische Ausnahmen geschützt werden. Fragen? Unser Außenwirtschafts-Team in der Geschäftsstelle steht Ihnen gerne zur Verfügung. |
German-Indian Business Outlook 2025 mit neuem Rekord: 79 Prozent der deutschen Unternehmen planen bis 2030 Investitionen in Indien als Reaktion auf geopolitische SpannungenAngesichts anhaltender globaler Unsicherheiten und einer zunehmend fragmentierten Weltwirtschaft rückt Indien verstärkt ins Zentrum der Standortstrategien deutscher Unternehmen. Der German-Indian Business Outlook 2025, den KPMG erneut gemeinsam mit der Deutsch-Indischen Handelskammer erstellt hat, zeigt: Bis 2030 plant eine große Mehrheit der Befragten Investitionen in Indien, verbunden mit hohen Erwartungen an Umsatz, Gewinn und operativer Präsenz vor Ort. Fünf bemerkenswerte Zahlen im kompakten Überblick:
Auch im Bereich der Außenwirtschaftsförderung ist Indien weiterhin im Aufwind: Die Messe München hat hier mit der Laser India und der analytica India bereits seit vielen Jahren Satelliten der erfolgreichen Leitmessen in München im Programm, die auch mit einem German Pavilion bestückt sind. Weitere Informationen dazu finden Sie hier auf der SPECTARIS-Website. Ausführliche Informationen zur Studie finden Sie hier. |
Auslandsmessen 2026 – Sichtbarkeit auf den internationalen Leitmessen sichern!Die Teilnahme an internationalen Fachmessen bleibt ein zentrales Instrument zur Erschließung globaler Märkte. Im Rahmen des Auslandsmesseprogramms (AMP) 2026 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wurden auf Initiative von SPECTARIS zahlreiche wichtige Messen weltweit aufgenommen. Wir stellen Ihnen hiermit eine aktuelle, vorläufige Übersicht der geplanten Auslandsmessen für 2026 zur Verfügung. Bitte beachten Sie: Alle Angaben sind ohne Gewähr und unter Vorbehalt möglicher Änderungen. Die vollständige und fortlaufend aktualisierte Übersicht finden Sie jederzeit hier auf der SPECTARIS-Website. |
Digitale Anmeldung über das German Pavilion PortalSeit 2024 erfolgt die Anmeldung ausschließlich digital über die zentrale Plattform des Auslandsmesseprogramms:
|
Akkreditierung wirtschaftsfreundlich reformieren: SPECTARIS unterstützt Verbändepapier zu DAkkSSPECTARIS setzt sich gemeinsam mit einem breiten Bündnis von Wirtschafts-, Handels-, Agrar- sowie Prüf- und Laborverbänden für eine grundlegende Reform der staatlich organisierten Akkreditierung in Deutschland ein. In einem Positionspapier zeigen die Verbände Defizite bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) auf und fordern Politik und Institutionen zum Handeln auf. Die DAkkS-Akkreditierung ist ein zentrales Instrument für Qualität und Vertrauen in Produkte „Made in Germany“. Doch 15 Jahre nach ihrer Gründung belasten lange Bearbeitungszeiten, Bürokratiekosten und ein stark formalistischer Ansatz zunehmend die Konformitätsbewertungsstellen und damit auch Unternehmen in Industrie, Handel, Forschung und öffentlicher Hand. Das Bündnis fordert unter anderem mehr Serviceorientierung, Bürokratieabbau, einheitliche europäische Regelumsetzung, klare gesetzliche Grundlagen und eine faire Finanzierung der DAkkS, die insbesondere KMU nicht über Gebühr belastet. SPECTARIS betont, dass gerade mittelständisch geprägte Branchen wie Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik auf effiziente Verfahren angewiesen sind, um Innovationen voranzutreiben und den Standort zu sichern. Das Positionspapier des Verbändebündnisses finden Sie hier. |
Nachrichten aus unserem Mitgliederportal (exklusiv für Mitglieder)Möchten Sie immer topaktuell über die Themen Ihrer Branche und Ihres Arbeitsfelds informiert sein? Sie möchten sich mit Personen vernetzen, mit denen Sie sich darüber austauschen können? Ihr Unternehmen ist Mitglied beim Industrieverband SPECTARIS? Dann können Sie kostenlos auf das interaktive Mitgliederportal mySPECTARIS zugreifen. In über 100 Gruppen finden Sie gezielt die Informationen, die Sie für Ihren Job benötigen. Rund 2.000 Nutzerinnen und Nutzer sind bereits auf mySPECTARIS aktiv – und bald auch Sie? Hier ein kleiner Vorgeschmack auf aktuelle Diskussionen und Fachinformationen aus verschiedenen Redaktionsgruppen in mySPECTARIS:
Empfehlen Sie mySPECTARIS auch Ihren Kolleginnen und Kollegen – alle profitieren vom geballten Expertenwissen! Jetzt Mitglied werden & exklusive Branchennews sichern: www.myspectaris.de/users/sign_up
|
VeranstaltungshighlightMEDICA & COMPAMED 2025: Medizin von morgen erleben Parallel präsentiert die COMPAMED rund 750 Aussteller mit Hightech-Lösungen für die Medizintechnik – von Mikrotechnik über neue Materialien bis zu digitalen Enablern. Fachforen wie das COMPAMED HIGH-TECH FORUM bieten tiefe Einblicke in Trends und Best Practices. Gemeinsam bilden MEDICA und COMPAMED eine Plattform für medizinische Innovation entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Technologieentwicklung bis Anwendung. Obwohl die offizielle Anmeldefrist verstrichen ist, können Sie sich als Aussteller natürlich auch jetzt noch registrieren. Wir würden uns sehr freuen, Sie auf der MEDICA anzutreffen. Sie finden uns an unserem Gemeinschaftsstand F42 mit Medical Mountains in Halle 10. Mehr Informationen sowie Tickets finden Sie hier. |
Schalten Sie Ihre Anzeige auf unserer InternetseitePositionieren Sie sich in unseren Wachstumsbranchen und profitieren Sie mit einer Anzeige auf unserer Webseite von einer zielgruppengerechten Ansprache. Unsere Internetseite ist erster Anlaufpunkt für Informationen über den innovationsgetriebenen Mittelstand aus der Consumer Optics, Medizintechnik, Photonik sowie der Laborindustrie. Werbelisten und Preise finden Sie auf unserer Sponsoringseite. |
Datenschutz bei SPECTARIS: Wir informierenDer Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Wie wir mit Ihren personenbezogenen Daten gem. DS-GVO vom 25.5.2018 umgehen, erfahren Sie hier. |
|
|
|
|