|
|||
|
|||
|
Dear Sir or Madam, mit der Vorlage des Reformpakets zur europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) am 16. Dezember hat die EU-Kommission ein wichtiges Signal gesetzt. Der angekündigte Bürokratieabbau bietet die Chance, Innovationen zu stärken, Verfahren zu vereinfachen und die Versorgungssicherheit in Europa langfristig zu sichern. Mehr dazu lesen Sie in unserem Brennpunkt. Zum Jahresausklang blickt zudem SPECTARIS-Vorsitzender André Schulte in einem Video auf ein bewegtes Jahr 2025 zurück. Er ordnet ein, welche wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen unsere Branchen geprägt haben – und wo sich trotz aller Herausforderungen Chancen für 2026 abzeichnen. Außerdem in dieser Ausgabe: Europa richtet den Blick stärker auf Indien – mit neuen Perspektiven für Handel und Zusammenarbeit. Vier Jahre DiGA-Rahmenvereinbarung zeigen deutlich den Bedarf nach einem Neustart der digitalen Gesundheitsversorgung. Und: Der neue Branchenreport 2024/2025 liefert aktuelle Marktzahlen, Kaufgewohnheiten und internationale Analysen zur Augenoptikbranche. Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre und einen guten Start ins neue Jahr! Jörg Mayer, Managing Director of SPECTARIS |
SpotlightReform der MDR: Chance für spürbare Entlastungen in der Medizintechnik Die Medizintechnik ist eine Schlüsselbranche für Innovation, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Gleichzeitig haben komplexe Verfahren, hohe Kosten und mangelnde Planbarkeit insbesondere kleine und mittelständische Hersteller stark belastet. Die laufende Revision bietet nun die Chance, Fehlsteuerungen zu korrigieren und den regulatorischen Rahmen praxistauglicher zu gestalten, ohne Abstriche bei der Patientensicherheit. Nach ersten kurzfristigen Anpassungen, etwa bei elektronischen Gebrauchsanweisungen, beginnt mit dem Reformpaket vom 16.12. eine entscheidende Phase. Geplant sind strukturelle Vereinfachungen, stärker digitale Prozesse und eine klarere Differenzierung nach Risikoklassen. Ziel ist ein Regulierungssystem, das Innovation ermöglicht statt ausbremst und den Zugang der Patientinnen und Patienten zu modernen Medizinprodukten sichert. SPECTARIS wird den Gesetzgebungsprozess 2026 eng begleiten und sich dafür einsetzen, dass die angekündigten Entlastungen wirksam und dauerhaft verankert werden. Mehr Hintergründe und Positionen finden Sie hier. |
![]() |
|
|
![]() |
|
|
Industry Report 2024/2025: The Current State of the Optical Industry and Its OpportunitiesMit dem neuen Branchenreport „Deutschland und die Welt: Märkte, Consumer und Trends 2024/2025“ legen SPECTARIS und der ZVA eine fundierte Standortbestimmung der Augenoptikbranche vor. Zentrale Grundlage ist die aktuelle Allensbach-Studie, die nur alle fünf Jahre erscheint und detaillierte Einblicke in Sehbedürfnisse, Kaufgewohnheiten und Zahlungsbereitschaft der Verbraucher liefert. Die Ergebnisse zeigen: Zwar ist der Anteil der Brillenträgerinnen und Brillenträger in Deutschland leicht auf 64 Prozent gesunken, zugleich wächst aber die Bereitschaft, in Qualität, Individualisierung und hochwertige Lösungen zu investieren. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, für bessere Fassungen und Gläser höhere Ausgaben in Kauf zu nehmen – ein klares Signal für Potenziale im Premium- und Zusatzgeschäft. Gleichzeitig besitzen viele Brillenträger weiterhin nur eine Brille, was ungenutzte Marktchancen offenlegt. Der Report beleuchtet zudem Wachstumsperspektiven bei augenoptischen Dienstleistungen sowie im Kontaktlinsenmarkt und liefert im internationalen Teil umfassende Markt- und Handelsdaten. Damit bietet er eine wertvolle Entscheidungsgrundlage für Unternehmen im In- und Ausland. |
![]() |
|
|
Four Years of the DiGA Framework Agreement: Time for a Fresh StartAm 15.12. haben elf Verbände eine gemeinsame Bilanz zur DiGA-Rahmenvereinbarung gezogen. Vier Jahre nach ihrem Inkrafttreten ist klar: Digitale Gesundheitsanwendungen haben sich als wirksame, evidenzbasierte und patientenorientierte Innovationen etabliert. Ihr gesundheitliches und volkswirtschaftliches Potenzial wird jedoch durch den bestehenden Ordnungsrahmen noch immer ausgebremst. Die 2021 beschlossene Rahmenvereinbarung sollte Planungssicherheit schaffen. In der Praxis ist sie jedoch geprägt von komplexen Verfahren, wachsenden Evidenz- und Technikanforderungen sowie einer Preislogik, die den tatsächlichen Versorgungsnutzen vieler DiGA nicht ausreichend abbildet. Gerade für innovative Anbieter entsteht so ein Umfeld, das Investitionen erschwert und den Markthochlauf hemmt. Dabei steigt der Bedarf an digitalen Lösungen kontinuierlich. Fachkräftemangel, demografischer Wandel und zunehmende Versorgungslücken machen DiGA zu einem immer wichtigeren Baustein im Gesundheitswesen. Um diesen Beitrag auszubauen, braucht es weniger Bürokratie, eine innovationsfreundlichere Finanzierung und einen einfacheren Zugang für Ärztinnen, Ärzte und Patientinnen und Patienten. Vier Jahre nach dem Start der Rahmenvereinbarung ist daher eine DiGA-Politik der zweiten Generation nötig. Eine Politik, die digitale Medizin nicht verwaltet, sondern aktiv ermöglicht und Innovationen schneller in die Versorgung bringt. Mehr Informationen finden Sie hier. |
Dutch Study Warns: Future Prosperity Is Not a GivenDer neue Wennink-Bericht zeigt klar: Ohne entschlossene Investitionen drohen den Niederlanden (und Europa) sinkende Produktivität, wachsende Abhängigkeiten und ein Verlust an Wohlstand. Zentrale Botschaften der Studie: Fazit: Nicht zu handeln ist auch eine Entscheidung – und sie wird teuer. Mehr dazu im vollständigen niederländischen Bericht „DE ROUTE NAAR TOEKOMSTIGE WELVAART". Auf deutsch "Der Weg zum zukünftigen Wohlstand“ Peter Wennink war von 2013 bis 2024 CEO von ASML. |
Photonics21 is stepping up political pressure to ensure a strong role for photonics in FP10The European technology platform Photonics21, with SPECTARIS on its Board of Stakeholders, is actively involved in the preparations for the new EU research framework program FP10 (2028–2034) and warns against weakening photonics in the upcoming structural and budgetary decisions. Although the European Commission is proposing a record budget of 175 billion euros and maintains that photonics is firmly established as a key digital technology, the new European Competitiveness Fund (ECF) puts governance and funding up for debate—so far without clear commitments to the industry. Mit dem Positionspapier „Investing in Light“ fordert Photonics21 deshalb ein eigenständiges 2-Mrd.-Euro-Photonikprogramm sowie den Start großformatiger „Grand Challenges“ zu photonischer KI, Zero Contaminants, Sicherheit/Space und Gesundheit. Unterstützt wird dies von führenden europäischen Industriekonzernen wie Bosch, ZEISS, TRUMPF, VW und Nokia Bell Labs – ein deutlicher Weckruf an die EU, Photonik nicht zwischen Chips-Initiativen und industriepolitischen Fonds zu zerreiben. Two scenarios for integration are currently being discussed in Brussels: integration into a future “Chips JU 2.0” with an additional photonics partnership, or a more broadly networked solution involving other initiatives. Both models carry political risks—either a lack of support for a standalone partnership or uncertain “ring-fenced” budgets. To set the course early on, Photonics21 is already beginning to develop a new Strategic Research and Innovation Agenda (SRIA for 2026). It brings together strategic priorities ranging from digital infrastructure to manufacturing, health, and climate applications, as well as security, space, and core photonics. Kernbotschaft an die EU: Ohne klare politische Verankerung und verlässliche Budgets droht Europa bei der Photonik den Anschluss zu verlieren – mit direkten Folgen für Wettbewerbsfähigkeit, Sicherheit und industrielle Souveränität. Stets aktuelle Informationen zum Thema unter www.photonics21.org |
![]() |
|
|
Update on the Telemonitoring InitiativeAm 5. Dezember 2025 hat SPECTARIS das Kick-off-Meeting der Initiative Telemonitoring ausgerichtet. Wir danken allen Beteiligten herzlich für ihre Teilnahme und den konstruktiven Austausch. Das Treffen hat gezeigt, dass zu einigen grundlegenden Aspekten weiterhin Klärungsbedarf besteht. Daher möchten wir die Ziele und die nächsten Schritte der Initiative im Rückblick nochmals zusammenfassen. Warum die Initiative? Was sind die nächsten Schritte? 1. Überblick über die Evidenz: Eine Zusammenstellung zentraler wissenschaftlicher Studien zum Nutzen von Telemonitoring für OSA-Patientinnen und -Patienten sowie eine Kurzskizze eines möglichen Versorgungsprozesses (als Pre-Read). 2. Rollenmodell der Akteure: Ein erster Vorschlag zur Aufteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten im telemonitorischen Versorgungsgeschehen, der im Arbeitsforum gemeinsam weiterentwickelt werden soll. Im 1. Arbeitsforum sollen zudem grundlegende Leitplanken festgelegt werden, um auf dieser Basis fundierte Vorschläge in den politischen Prozess einzubringen. Die vertiefte inhaltliche Ausarbeitung ist anschließend für das 2. Arbeitsforum am 12. März 2026 vorgesehen. Zur Erweiterung der fachlichen Perspektiven freut sich SPECTARIS über zusätzliche Expertinnen und Experten der Kostenträger, insbesondere aus den Bereichen Versorgungsmanagement und Digitalstrategie. Auch die vier Patientenvertreter haben ihre Zusammenarbeit bereits aufgenommen und ihre Erwartungen, Beiträge und Sichtweisen für das 1. Arbeitsforum abgestimmt. SPECTARIS dankt Ihnen für Ihr Engagement und freut sich auf die gemeinsame Weiterarbeit im neuen Jahr. Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen angenehme Festtage und einen harmonischen Jahresausklang. |
Save the Date – Lab.Vision is back!Nach einer kreativen Pause meldet sich das SPECTARIS-Trendevent der Laborindustrie zurück – inspirierender, vernetzter und visionärer denn je! Gemeinsam mit unserem Schweizer Partnerverband Toolpoint laden wir Ende September 2026 zur nächsten Lab.Vision ein. Jetzt vormerken: 29. & 30. September 2026! Weitere Infos zu Ort, Programm und Anmeldung folgen in Kürze. Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen die Zukunft der Laborindustrie zu gestalten – innovativ, interaktiv, international. |
New Overview of Interoperability Standards in Medical TechnologyInteroperabilität ist eine zentrale Voraussetzung für sichere, effiziente und zukunftsfähige Gesundheitsversorgung. Welche Standards dabei heute relevant sind, fasst ein neues Infoblatt von SPECTARIS kompakt und verständlich zusammen. Die Übersicht richtet sich insbesondere an Hersteller von Medizintechnik und Medizinprodukten und gibt einen praxisnahen Überblick über wichtige Standards wie HL7/FHIR, DICOM, IHE, IEEE 11073 SDC, SNOMED CT, LOINC sowie GS1/UDI – inklusive Einordnung, Anwendungsbeispielen und Herstellerrelevanz. Das Infoblatt steht hier zum Download bereit. |
Europe is betting on India: Free trade agreement to be in place by the end of 2025Die EU will das Freihandelsabkommen mit Indien bis Jahresende zum Abschluss bringen – ein politisches Wunschdatum, das den Druck auf beide Seiten deutlich erhöht. Das ist für viele Branchen wichtig: Von Medizintechnik über Photonik bis zu Konsumgütern hängen Exporte und Investitionen stark von verlässlichen Regeln ab. Jennifer Goldenstede, Leiterin Außenwirtschaft und Exportförderung bei SPECTARIS e.V., warnt: „Alle Fortschritte nützen wenig, wenn Unternehmen am Ende den Markt nicht erreichen; etwa, weil der Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen weiter versperrt bleibt. SPECTARIS setzt sich daher weiterhin für einen fairen Zugang europäischer Anbieter zu öffentlichen Aufträgen und für transparente, diskriminierungsfreie Vergaberegeln ein.“ Indien bleibt ein Wachstumsmarkt, ist für europäische Firmen aber schwer zugänglich. Hohe Zölle, zusätzliche Prüfungen und Vorgaben zur lokalen Produktion („Make in India“) erschweren den Markteintritt. Parallel soll der gemeinsame „Trade and Technology Council“ technische Details klären und Lieferketten stabiler machen. Für die deutsche Industrie eröffnet ein gut austariertes Abkommen neue Chancen, Innovationen schneller in den indischen Markt zu bringen und Partnerschaften langfristig zu festigen. |
![]() |
|
|
Green light from the BMWE: F.O.M. remains eligible to apply for IGF fundingBis Ende 2023 durften alle Mitglieder der "Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen" (AiF) Fördermittel im Rahmen Programms "Industrielle Gemeinschaftsforschung" (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) beantragen. Um Mitglied in der AiF zu werden und zu bleiben mussten Forschungsvereinigungen allerdings einige Kriterien erfüllt werden, deren Einhaltung jährlich überprüft wurde. |
![]() |
|
|
News from our Member Portal (exclusive to members)Would you like to stay up to date on the latest topics in your industry and field? Would you like to network with people with whom you can discuss these topics? Is your company a member of the SPECTARIS industry association? If so, you can access the interactive member portal mySPECTARIS for free. With over 100 groups, you can find exactly the information you need for your job. Around 2,000 users are already active on mySPECTARIS—will you be next? Here's a sneak peek at current discussions and expert insights from various editorial groups on mySPECTARIS:
Be sure to recommend mySPECTARIS to your colleagues, too—everyone benefits from this wealth of expert knowledge! Become a member now & get exclusive industry news: www.myspectaris.de/users/sign_up
|
Privacy at SPECTARIS: We Keep You InformedThe protection of your personal data is important to us. You can find out how we handle your personal data in accordance with the GDPR of May 25, 2018,here: . |
|
|
|
|