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SPECTARIS vereint den Hightech-Mittelstand Deutschlands, dessen Produkte auf Optik und Präzisionstechnik basieren.
Der SPECTARIS-Fachverband Consumer Optics vereinigt Hersteller und Großhändler von Brillengläsern, Brillenfassungen und Zubehör
Der SPECTARIS-Fachverband Photonik vertritt Hersteller von Lasern und Optischen Komponenten
Der SPECTARIS-Fachverband Medizintechnik vertritt Unternehmen des Investitionsgüter- und Hilfsmittelsektors
Die SPECTARIS-Fachgruppe Analysen-, Bio- und Labortechnik vertritt Hersteller von Laborgeräten

Ein Verband mit Geschichte

Blicken Sie hier zurück auf die bewegte und ereignisreiche SPECTARIS-Historie.

Der Industrieverband SPECTARIS hat seine Wurzeln im 19. Jahrhundert. Alles begann im Jahr 1881. Zur „Wahrung gemeinsamer Interessen“ wurde die Deutsche Gesellschaft für Mechanik und Optik gegründet, die aus dem "Fachverband Berliner Mechaniker" hervorging. Mit der Änderung des Namens erfolgte auch eine Erweiterung der Organisation auf ganz Deutschland. Einmal im Jahr trafen sich die Mitglieder zu einer Hauptversammlung, dem deutschen Mechanikertag.

Auf der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 gelang es der Deutschen Gesellschaft für Mechanik und Optik, mit einer Kollektivausstellung die hohe Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der deutschen Präzisionstechnik und Feinoptik zu präsentieren. 76 deutsche Firmen beteiligten sich an der gemeinsamen Ausstellung in Paris. Viele Ausstellungsstücke mussten aus wissenschaftlichen Instituten und Hochschulen aus ganz Deutschland zusammengetragen werden. Die Präsentation auf der Weltausstellung brachte große Anerkennung im Ausland.

1945:
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete sich 1945 der Deutsche Industrieverband für Feinmechanik und Optik (F+O). Die Verbandstätigkeiten konzentrierten sich zunächst darauf, die Mitgliedsfirmen bei der Wiederinstandsetzung der beschädigten Maschinen und Gebäuden und den ersten Exportgeschäften zu beraten und bei administrativen Vorgängen, wie Produktionsgenehmigungen und Materialzuteilungen zu unterstützen. Eine weitere wichtige Aufgabe war es, sie in den äußerst schwierigen Phasen der Wiederinstandsetzung der kriegsbeschäftigten Gebäude und Maschinen zu unterstützen. Nach der Währungsunion erlebt die Industrie einen Aufschwung und erreicht 1955 eine Rekordmarke.

1949:
Augenoptiker und Industrie gründen die Initiative "Kuratorium Gutes Sehen". Das KGS leistet bis heute Aufklärungsarbeit rund um Auge und Sehen. Mit Informationen und verständlicher Argumentation soll die Bedeutung guten Sehens in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden.

1960:
Aufgrund der wachsenden internationalen Zusammenarbeit der Industrie gründete der Verband 1960 die „Europäische Industrievereinigung für Feinmechanik und Optik“ (EUROM) in Brüssel.

1963:
Gründung der gemeinnützigen Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik e. V. (F.O.M.) zur Unterstützung der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Industrie.

1981:
Der Verband der deutschen feinmechanischen und optischen Industrie feierte in Berlin sein 100jähriges Bestehen.

1986:
Die SPECTARIS-Arbeitskreise Exportkontrolle, Zoll- und Außenhandelspraxis tagten zum ersten Mal.

1990:
Am 1. Juli 1990 ist die Wiedervereinigung Realität. Die Wirtschaft in den neuen Bundesländern durchlief einen dramatischen Strukturwandel, der sich zunächst in Produktions- und Umsatzrückgang manifestierte. Besonders die feinmechanische und optische Industrie bekam den Wandel zu spüren, denn ihr Industriekombinat verkörperte in der ehemaligen DDR eine Vorzeigebranche. Der Verband der deutschen feinmechanischen und optischen Industrie unterstützte die Mitgliedsfirmen in den neuen Bundesländern bei ihren Neuanfängen, der Konsolidierung und dem Wiederaufbau.

1997:
Die historische Verbindung von Feinmechanik und Optik ließ sich an den Fachgruppen erkennen, die bei der Jahreshauptversammlung 1997 in Fachverbände umbenannt wurden: Der Verband Feinmechanik und Optik gliederte sich in sechs Fachverbänden: Augenoptik; Optik, Laser und Labortechnik, Imaging & Phototechnik; Feinmechanik; Mess- und Automatisierungstechnik; Medizintechnik.

2002:
Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 24. März 2002 beschloss der Verband der deutschen feinmechanischen und optischen Industrie mit deutlicher Mehrheit die Änderung seines Namens. Der Verband wurde in „SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V.“ umbenannt. Die Änderung stand für die tiefgreifende Wandlung, die die Branchen und Märkte der Feinmechanik und Optik im Laufe der Geschichte erfahren haben. Um der Bedeutung der Optischen Technologien besser gerecht zu werden, wurde ein neuer Fachverband geschaffen, der sich schwerpunktmäßig mit der Photonik beschäftigt. SPECTARIS, lateinisch für "du wirst gesehen, du wirst erkannt", steht für eine klare Ausrichtung als ein modernes und kompetentes Dienstleistungsunternehmen. Der Untertitel integrierte erstmals sämtliche Branchengruppierungen namentlich. Gleichzeitig verwies er auch auf eine neue, gestraffte Gliederung in drei, statt wie bisher in sechs Fachverbände: Consumer Optics, Photonik + Präzisionstechnik und Medizintechnik.

2002:
Die Deutschen Gesellschaft für Verbandsmanagement (DGVM) kürte SPECTARIS zum „Verband des Jahres“.


2004:
Die Geschäftsstelle des Verbandes zog 2004 von Köln nach Berlin. So konnte die politische Interessenvertretung der Mitglieder am Sitz von Parlament und Regierung verstärkt betrieben werden. Mit seinen vier Kernkompetenzen bietet SPECTARIS seinen Mitgliedern einen starken Mehrwert: Außenwirtschaft & Exportförderung, Branchenmarketing, Forschung & Innovation sowie Betriebs-, Volkswirtschaft & Marktforschung.

2006:
SPECTARIS feierte sein 125-jähriges Bestehen mit einem großen Festakt in Berlin.

2008:
SPECTARIS war Verbandspartner der ersten Sonderleistungsschau der deutschen Photonik-Industrie im Rahmen des Auslandsmesseprogramms auf der "Laser - World of Photonics" in Shanghai.

2008:
SPECTARIS veranstaltete das 1. Laborforum, das seit 2017 den Namen Lab.Vision trägt.

2010:
SPECTARIS startete den ersten Außenwirtschaftstag Medizintechnik, Pharma und Labortechnik als Dialogveranstaltung im Auswärtigen Amt.

2010:
Die Fachgruppe Analysen-, Bio- und Labortechnik wird der vierte SPECTARIS-Fachverband.

2011
Am 7. November 2011 feierte das SPECTARIS-Trendforum – unter dem Motto „Mauern einreißen“ – sein 10-jähriges Bestehen. Jedes Jahr bringt das Netzwerk-Event rund 600 Teilnehmer der Augenoptik-Branche zusammen.

2013:
Regulatory Affairs wird eine eigene SPECTARIS-Kernkompetenz.

2016:
SPECTARIS gründete das Young Leader-Programm „Next Generation“ zum Aufbau eines Netzwerks zur Bearbeitung interdisziplinärer und inhaltlicher Fragestellungen sowie zum Austausch untereinander und mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik.

Ansprechpartner

Simone Kammer
Assistentin des Geschäftsführers
Fon 0 30 41 40 21-12