english 
SPECTARIS vereint den Hightech-Mittelstand Deutschlands, dessen Produkte auf Optik und Präzisionstechnik basieren.
Der SPECTARIS-Fachverband Consumer Optics vereinigt Hersteller und Großhändler von Brillengläsern, Brillenfassungen und Zubehör
Der SPECTARIS-Fachverband Photonik vertritt Hersteller von Lasern und Optischen Komponenten
Der SPECTARIS-Fachverband Medizintechnik vertritt Unternehmen des Investitionsgüter- und Hilfsmittelsektors
Die SPECTARIS-Fachgruppe Analysen-, Bio- und Labortechnik vertritt Hersteller von Laborgeräten
Anlässlich der morgen startenden Messe „Altenpflege 2018“ in Hannover warnt der Industrieverband SPECTARIS am Beispiel von Pflegebetten vor einer unzureichenden Versorgung mit Hilfsmitteln. „Eine Unterversorgung hat nicht nur einen höheren Pflegeaufwand zur Folge, sondern führt auch zu einer stärkeren Belastung der Pflegenden und der Pflegekräfte“, mahnt Marcus Kuhlmann, Leiter des SPECTARIS-Fachverbandes Medizintechnik. In Deutschland sind knapp 2,9 Millionen Menschen pflegebedürftig, ein Großteil ist früher oder später auf ein Pflegebett angewiesen – Tendenz steigend.

„Der seit Jahren bestehende Investitionsstau in vielen Pflegeeinrichtungen führt dazu, dass zum Teil sehr alte oder relativ einfache Pflegebetten zum Einsatz kommen. Moderne Bettensysteme sucht man oft vergebens“, führt Kuhl-mann aus. Dabei bieten die modernen Systeme viele Vorteile. Denn auch wenn die Anschaffungskosten für moderne Pflegebetten höher sind als für ein einfaches Standardbett, rechnet sich diese Investition nicht nur für die zu pflegende Person, die Pflegeeinrichtung und die Pflegekräfte. „Bei langfristiger Betrachtung werden auch die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten für das Gesundheitswesen deutlich niedriger ausfallen, denn es entfallen Folgekosten durch verzögerte, schlecht organisierte und qualitativ minderwertige Versorgungen“, betont Kuhlmann.

Die von Union und SPD geplante Schaffung von 8000 neuen Fachkraftstellen in Pflegeinrichtungen für die medizini-sche Behandlungspflege ist zwar ein richtiger Schritt, aber „nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, wie Kuhlmann betont. Weitere Maßnahmen seien unabdingbar. „In der aktuellen Diskussion spielt das unterstützende Pflegebett so gut wie keine Rolle. Dieser Umstand ist einfach absurd“, sagt Kuhlmann. Denn gerade vor dem Hintergrund des massiven Mangels an Pflegekräften und der daraus resultierenden oft hohen physischen wie psychischen Belastung können multifunktionale Betten die Pflegenden unterstützen und so den Pflegeaufwand reduzieren. „Die Pflegekraft könnte sich so wieder der eigentlichen Arbeit widmen“, erklärt Kuhlmann.

Ansprechpartner

Benedikt Wolbeck
Leiter Verbandskommunikation
Fon 0 30 41 40 21-66
Marcus Kuhlmann
Leiter Fachverband Medizintechnik
Fon 0 30 41 40 21-17