TSVG: Schnellere Entscheidungen in der Nutzenbewertung und Ausschreibungsverbot sind wichtige Schritte

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Der SPECTARIS-Fachverband Medizintechnik befürwortet Regelungen im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), die Erstattungsentscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) beschleunigen sollen. Ausdrücklich positiv bewertet der Verband auch das vorgesehene Verbot von Ausschreibungen in der Hilfsmittelversorgung, sieht aber hinsichtlich der Telemedizin und erweiterten Kompetenzen des Bundesgesundheitsministeriums Änderungsbedarf.

Der SPECTARIS-Fachverband Medizintechnik begrüßt die im TSVG vorgesehene Absicht, die Entscheidungsprozesse im G-BA zu beschleunigen. Dafür ist vorgesehen, dass er bei bereits vorliegender ausreichender Evidenz unverzüglich über vom Hersteller zur Erprobung vorgelegte Untersuchungs- und Behandlungsmethoden entscheiden muss. Das geht aus der Stellungnahme des Fachverbandes zur heutigen TSVG-Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages hervor. „Es war uns immer ein wichtiges Anliegen, medizinische Innovationen schneller in die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen zu bringen. So wird vermieden, dass Hersteller, die gute Lösungen für die Versorgung von Patienten entwickelt haben und dies bereits mit Studien belegen, der Zugang zur Erstattung verwehrt wird“, sagt Marcus Kuhlmann, Fachverbandsleiter Medizintechnik.

Der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angestoßenen Debatte, sein Ministerium über die Aufnahme neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen zu befähigen, steht SPECTARIS grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Das Bundesgesundheitsministerium könnte gemäß dieses Vorschlags solche Entscheidungen unabhängig vom G-BA treffen, auch wenn der Nutzen einer Therapie noch nicht abschließend von selbigem hinreichend belegt ist. Anstatt eines damit intendierten Systemwechsels empfiehlt der Verband allerdings, die bekannten Probleme an der Wurzel zu packen: Innovative Behandlungsmethoden brauchen schlicht zu lange, um in die Regelversorgung zu gelangen, weil die Verfahren im G-BA zu träge sind. Daher sollte vorzugsweise der G-BA richtig zum Laufen gebracht werden, indem unter anderem Fristen verkürzt und eingehalten und Hersteller, nichtärztliche Leistungserbringer und Patienten stärker eingebunden werden.

Das vorgesehene Verbot von Ausschreibungen in der Hilfsmittelversorgung bewertet der Verband ausdrücklich positiv. Der Gesetzgeber reagiert damit unter anderem auf von SPECTARIS angezeigte Ausschreibungen, mit denen sich einige Krankenkassen dem Ziel des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes – die stärkere Berücksichtigung von Qualitätsaspekten – widersetzt haben. Die Hilfsmittelversorgung soll stattdessen ausschließlich über Verhandlungsverträge mit Beitrittsmöglichkeit zwischen den Krankenkassen und Leistungserbringern gestaltet werden. Kuhlmann: „Wir erwarten hiervon eine verbesserte Versorgungsqualität im Hilfsmittelbereich. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Beitrittsverträge den Qualitäts- und Leistungswettbewerb unter den Leistungserbringern stärken. Das setzt aber ein Wahlrecht der Versicherten voraus, um bei Unzufriedenheit jederzeit das Hilfsmittel oder den Versorger wechseln zu können“.

Obwohl der TSVG-Referentenentwurf vom Sommer 2017 die Vergütung telemedizinischer Leistungen durch die Krankenkassen stärken wollte, wurde dieses Vorhaben aus dem aktuellen Gesetzesentwurf wieder gestrichen. „Telemedizinische Leistungen sind ein wichtiger Baustein eines digitalisierten Gesundheitswesens. Es ist dringend notwendig, sie in die ambulante Versorgung aufzunehmen“, so Kuhlmann.

Stimmen unserer Mitglieder

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Mit SPECTARIS haben wir einen Partner an der Seite, der die Interessen unseres Unternehmens sowie der Photonik Industrie in Deutschland und darüber hinaus vertritt. Wir profitieren von der exzellenten fachlichen Expertise in den Fachveranstaltungen und bringen gern unser Wissen ein. Das hohe Engagement der SPECTARIS Mitarbeiter ist vorbildlich und unterstützt das Netzwerk nachhaltig.


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Dr. André Roggan, Executive Managing Director, Olympus Surgical Technologies Europe


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Wie funktioniert eigentlich ein Laserschwert?“, fragte mich eine Radioreporterin im Interview zum Thema „Photonik, eine der Schlüsselindustrien Europas des 21. Jahrhunderts“. Unsere Technologie und ihre innovativen Unternehmen sind in faktisch allen Märkten präsent. TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!


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Das trifft auch auf den Arbeitskreis zu, wir sind nicht nur Ansprechpartner für die Unternehmen sondern auch Interessenvertreter für die Unternehmen auf den Gebieten Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Das drückt sich auch darin aus, dass die Kontakte u. a. zum Auswärtigen Amt, zum Wirtschaftsministerium, zum BAFA, verschiedenen Organisationen und auch Botschaften im Laufe der letzten Jahre immer enger geworden sind und SPECTARIS als eigenständiger Vertreter der Mitgliedsunternehmen ernst genommen und akzeptiert wird. SPECTARIS hat als Interessenvertreter der Mitgliedsunternehmen in der Welt der Exportkontrolle, des Zolls und der Außenhandelspraxis einen Namen und wird in der Community geachtet auf Grund der Sach- und Fachkenntnis.


Iris Eckert, SPECTARIS Senior Expert


Nationale Interessensvertretung rückt Branche in den Fokus

Laser Components profitiert auf ganz unterschiedlichen Ebenen von dem Industrieverband. Als Unternehmen schätzen wir den übergreifenden Informationsaustausch in den Arbeitskreisen – egal ob Personalwesen, Marketing oder Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Für unsere Branche ist Spectaris außerdem ein politisches Sprachrohr – so steht der Fachverband Photonik nicht nur im ständigen Austausch mit den Ministerien BMWi und BMBF sondern informiert auch über europäische Initiativen.


Patrick Paul, Geschäftsführer LASER COMPONENTS GmbH


Dabei bietet die Mitarbeit in Verbänden wie SPECTARIS eine wichtige Plattform sich auszutauschen, weiterzubilden, Brancheninteressen zu vertreten und über aktuelle, die Industrie betreffende Entwicklungen informiert zu bleiben.

Wir bei Edmund Optics widmen bereits seit mehr als 75 Jahren all unsere Kraft und Passion der Entwicklung von Optik und dem Angebot eines außergewöhnlichen Services für Kunden und Partner. Mit dem größten Lagerbestand an sofort verfügbaren Optiken bieten wir Produkte, die die Anwendungen von morgen ermöglichen. Dabei bietet die Mitarbeit in Verbänden wie SPECTARIS eine wichtige Plattform sich auszutauschen, weiterzubilden, Brancheninteressen zu vertreten und über aktuelle, die Industrie betreffende Entwicklungen informiert zu bleiben. Hier hat sich unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS stets als sehr hilfreich erwiesen.


Agnes Hübscher, Marketing Director Europe, Edmund Optics GmbH


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Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr des innovativen Mittelstands

Im Jahrhundert des Photons braucht es eine ebenso starke wie reaktionsschnelle Interessenvertretung. Für uns, als Anbieter und Berater für die innovativsten Produkte des globalen Photonik-Marktes, ist diese Institution besonders wichtig. Wir wissen unsere Interessen (z.B. im Bereich Außenwirtschaft) in guten Händen und können uns auf das Wesentliche konzentrieren: unsere Kunden zufrieden zu stellen.


Andreas Börner, Geschäftsführer Laser 2000 GmbH


Teilen heißt hier multiplizieren!

SPECTARIS als Brancheninstitution ist für INGENERIC Botschafter und Multiplikator zugleich. Die Mitgliedschaft ermöglicht einen raschen Zugang zu Themenfeldern und Ansprechpartnern und bietet gleichzeitig einen Gestaltungsspielraum zur Kommunikation relevanter Themen. Als Teil dieser Gemeinschaft profitieren wir von ausgezeichnetem Know-how und persönlichen Kontakten.


Dr. Olaf Rübenach, Geschäftsführer der INGENERIC GmbH


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