Gestiegene Rohstoff- und Transportkosten gefährden die Versorgung mit Hilfsmitteln

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SPECTARIS schlägt Einführung eines Hilfsmittelkostenindex vor / Kostensteigerungen nicht einseitig zu Lasten der Hersteller und Leistungserbringer 

Die Medizintechnik im Deutschen Industrieverband SPECTARIS sieht aufgrund der gestiegenen Rohstoff- und Transportkosten für medizinische Hilfsmittel wie Rollstühle, Prothesen oder Pflegebetten die Gefahr eines Versorgungsengpasses und schlägt in einem Diskussionspapier die Einführung eines Hilfsmittelkostenindex vor. Ziel ist es, Kostenschwankungen somit besser aufzufangen und in den Hilfsmittelverträgen abbilden zu können. „Insbesondere die massiv gestiegenen Kosten für Stahl, Aluminium, Holz, Kunststoffe und andere Rohstoffe und Materialien führen neben den gestiegenen Transportkosten in Folge der Corona-Pandemie zu Preissteigerungen, die die Hersteller dieser Hilfsmittel nicht ohne weiteres an die Kunden weiterreichen können“, betont Sven Koppelwiser, Vorsitzender der SPECTARIS-Arbeitsgruppe Hilfsmittel und außerklinische Versorgung. „Die Versorgung mit Hilfsmitteln ist mittelfristig gefährdet, wenn es nicht gelingt, diese Kostensteigerungen abzufedern und somit die Leistungserbringer von diesen Kostensteigerungen zu entlasten. Wir erwarten von der nächsten Bundesregierung, dass sie sich mit diesem Problem beschäftigt.“

Dass Kostensteigerungen nicht direkt über höhere Preise an die Kunden, in diesem Fall an die gesetzlich Krankenversicherten, weitergereicht werden können, liegt vor allem an dem engen rechtlichen Korsett des gesetzlichen Krankenversicherungssystems, in dem sich die Vertragsverhandlungspartner – Kostenträger (Krankenkassen) auf der einen Seite und Leistungserbringer (Sanitätshäuser, Homecare-Provider u.a.) auf der anderen Seite – bewegen. In der Regel fixieren langfristige Verträge zwischen Leistungserbringer und Kostenträger den Gesamtpreis für Produkt und Dienstleistungen. Die Hersteller dieser Hilfsmittel wiederum haben in der Regel, wenn überhaupt, geringen Einfluss auf die Vertragsinhalte dieser Marktteilnehmer.

Während die Kostenträger in der komfortablen Lage sind, lediglich auf die Erfüllung der Verträge zu bestehen, stecken die Leistungserbringer in der Zwickmühle: Denn einerseits müssen sie die Verträge erfüllen, um eine Vertragsstrafe zu vermeiden, haben andererseits aber höhere Ausgaben, weil die eingekauften Hilfsmittel aufgrund der gestiegenen Produktions- und Transportkosten teurer werden.

Einen daraus resultierenden möglichen Versorgungsengpass mit Hilfsmitteln gilt es dringend zu vermeiden. Dieser entsteht, wenn die Hersteller nicht in der Lage sind, ihre Hilfsmittel zu unveränderten, unwirtschaftlichen Preisen abzugeben oder die Leistungserbringer die Preissteigerungen der Hersteller und somit gestiegenen (Einkaufs-) Kosten nicht tragen können. Nun muss eine Regelung gefunden werden, dass sich auch die Kostenträger an den gestiegenen Kosten beteiligen.

In dem von der SPECTARIS-Arbeitsgruppe Hilfsmittel und außerklinische Versorgung eingebrachten Vorschlag für einen Hilfsmittelkostenindex könnten sämtliche Kosten berücksichtigt werden. Der dem Index zugrunde liegende fiktive Warenkorb würde die wichtigsten Rohstoffpreise, Komponentenpreise und Logistikkosten abbilden. Auf Grundlage dieses Index müssten sich die Preise in den Verträgen in regelmäßigen Abständen nach oben, ggfs. auch nach unten anpassen.

Koppelwiser: „Da die Versorgung mit Hilfsmitteln eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt, ist nicht einzusehen, dass die Kosten von den Kostenträgern, Leistungserbringern und Herstellern alleine abzufedern sind. Daher muss eine steuerfinanzierte Entlastung über den Bundeszuschuss zum Gesundheitsfonds erfolgen, wie es mit dem von uns vorgeschlagenen Hilfsmittelkostenindex vorgesehen ist. Durch das Einführen eines Hilfsmittelkostenindex ließe sich die heimische Hilfsmittelproduktion sicherstellen, um schnell auf exogene Schocks, wie beispielsweise eine Pandemie reagieren zu können und gleichzeitig jederzeit die Versorgung mit (Pflege-) Hilfsmitteln zu gewährleisten.“

Das Diskussionspapier können Sie hier abrufen.

Stimmen unserer Mitglieder

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Mit SPECTARIS haben wir einen Partner an der Seite, der die Interessen unseres Unternehmens sowie der Photonik Industrie in Deutschland und darüber hinaus vertritt. Wir profitieren von der exzellenten fachlichen Expertise in den Fachveranstaltungen und bringen gern unser Wissen ein. Das hohe Engagement der SPECTARIS Mitarbeiter ist vorbildlich und unterstützt das Netzwerk nachhaltig.


Simon Schwinger, Jabil Optics Germany GmbH


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Dr. Andreas Nitze, Geschäftsführender Gesellschafter & CEO, Berliner Glas Gruppe


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Wir profitieren von dem starken Netzwerk, der fachlichen Expertise und den brandaktuellen Informationen, die SPECTARIS ihren Mitgliedern zur Verfügung stellt. Ob Veranstaltungen, Fachgruppen-Treffen oder Seminare – alles auf höchstem Niveau und an den Bedürfnissen der Mitglieder orientiert.


Michael Kneier, VP Sales und Marketing, eagleyard Photonics GmbH


Wir sind sowohl Speziallichtquellenhersteller als auch Lösungsanbieter.

Wir sind sowohl Speziallichtquellenhersteller als auch Lösungsanbieter. Dabei decken wir die technisch nutzbaren Wellenlängen des nicht sichtbaren Lichtspektrums ab. Es ist wichtig zu zeigen, wozu Speziallichtquellen genutzt werden können und welche Innovationen in Zukunft mit technischen Lichtquellen möglich sind. Eine Veranstaltung wie der Internationale Tag des Lichts schafft eine Brücke, um mit Anwendern zu kommunizieren.


Dr. Christian Pels, Senior Vice President, Global Head of Innovation Heraeus Noblelight


Die Mitgliedschaft in einem starken Verband unterstützt unser erfolgreiches Wachstum.

Im Jahrhundert der Photonik schätzt laservision als mittelständischer Hersteller von Laserschutzprodukten für den internationalen Markt besonders die aktive Interessensvertretung und Wissensvermittlung in einem sich weltweit zunehmend dynamischer entwickelnden politischen und ökonomischem Umfeld. Die Mitgliedschaft in einem starken Verband mit den Möglichkeiten eines engen Dialogs speziell innerhalb unseres Fachverbandes Photonik unterstützt unser erfolgreiches Wachstum in der Schlüsseltechnologie Optik.


Dirk Breitenberger, Geschäftsführer Laservision GmbH & Co. KG


Die Mitgliedschaft bei SPECTARIS bringt Olympus viele Vorteile.

So profitieren wir durch ein starkes Netzwerk, fachliche Expertise und aktuelle Informationen zu den Herausforderungen unserer Zeit. Dabei umfasst dies ein breites Spektrum von Informationen - von der konkreten technologischen Fragestellung über regulatorische Anforderungen bis hin zu Marktinformationen. Insbesondere auch die Projektarbeit im F.O.M., die uns die Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern ermöglicht, ist für uns von großer Bedeutung.


Dr. André Roggan, Executive Managing Director, Olympus Surgical Technologies Europe


TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!

Wie funktioniert eigentlich ein Laserschwert?“, fragte mich eine Radioreporterin im Interview zum Thema „Photonik, eine der Schlüsselindustrien Europas des 21. Jahrhunderts“. Unsere Technologie und ihre innovativen Unternehmen sind in faktisch allen Märkten präsent. TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!


Dr. Thomas Weber, Vorstand TOPTICA Photonics AG


In den über 20 Jahren meiner Mitarbeit im Arbeitskreis Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis hat SPECTARIS eine beeindruckende, äußerst positive Entwicklung genommen.

Das trifft auch auf den Arbeitskreis zu, wir sind nicht nur Ansprechpartner für die Unternehmen sondern auch Interessenvertreter für die Unternehmen auf den Gebieten Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Das drückt sich auch darin aus, dass die Kontakte u. a. zum Auswärtigen Amt, zum Wirtschaftsministerium, zum BAFA, verschiedenen Organisationen und auch Botschaften im Laufe der letzten Jahre immer enger geworden sind und SPECTARIS als eigenständiger Vertreter der Mitgliedsunternehmen ernst genommen und akzeptiert wird. SPECTARIS hat als Interessenvertreter der Mitgliedsunternehmen in der Welt der Exportkontrolle, des Zolls und der Außenhandelspraxis einen Namen und wird in der Community geachtet auf Grund der Sach- und Fachkenntnis.


Iris Eckert, SPECTARIS Senior Expert


Nationale Interessensvertretung rückt Branche in den Fokus

Laser Components profitiert auf ganz unterschiedlichen Ebenen von dem Industrieverband. Als Unternehmen schätzen wir den übergreifenden Informationsaustausch in den Arbeitskreisen – egal ob Personalwesen, Marketing oder Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Für unsere Branche ist Spectaris außerdem ein politisches Sprachrohr – so steht der Fachverband Photonik nicht nur im ständigen Austausch mit den Ministerien BMWi und BMBF sondern informiert auch über europäische Initiativen.


Patrick Paul, Geschäftsführer LASER COMPONENTS GmbH


Dabei bietet die Mitarbeit in Verbänden wie SPECTARIS eine wichtige Plattform sich auszutauschen, weiterzubilden, Brancheninteressen zu vertreten und über aktuelle, die Industrie betreffende Entwicklungen informiert zu bleiben.

Wir bei Edmund Optics widmen bereits seit mehr als 75 Jahren all unsere Kraft und Passion der Entwicklung von Optik und dem Angebot eines außergewöhnlichen Services für Kunden und Partner. Mit dem größten Lagerbestand an sofort verfügbaren Optiken bieten wir Produkte, die die Anwendungen von morgen ermöglichen. Dabei bietet die Mitarbeit in Verbänden wie SPECTARIS eine wichtige Plattform sich auszutauschen, weiterzubilden, Brancheninteressen zu vertreten und über aktuelle, die Industrie betreffende Entwicklungen informiert zu bleiben. Hier hat sich unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS stets als sehr hilfreich erwiesen.


Agnes Hübscher, Marketing Director Europe, Edmund Optics GmbH


Der Verband bietet perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr des innovativen Mittelstands

Im Jahrhundert des Photons braucht es eine ebenso starke wie reaktionsschnelle Interessenvertretung. Für uns, als Anbieter und Berater für die innovativsten Produkte des globalen Photonik-Marktes, ist diese Institution besonders wichtig. Wir wissen unsere Interessen (z.B. im Bereich Außenwirtschaft) in guten Händen und können uns auf das Wesentliche konzentrieren: unsere Kunden zufrieden zu stellen.


Andreas Börner, Geschäftsführer Laser 2000 GmbH


Teilen heißt hier multiplizieren!

SPECTARIS als Brancheninstitution ist für INGENERIC Botschafter und Multiplikator zugleich. Die Mitgliedschaft ermöglicht einen raschen Zugang zu Themenfeldern und Ansprechpartnern und bietet gleichzeitig einen Gestaltungsspielraum zur Kommunikation relevanter Themen. Als Teil dieser Gemeinschaft profitieren wir von ausgezeichnetem Know-how und persönlichen Kontakten.


Dr. Olaf Rübenach, Geschäftsführer der INGENERIC GmbH


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