Zum Inhalt springen

FAQ´s zur dringenden Sicherheitsmitteilung der Firma Philips

Allgemeine Informationen zur aktuellen Situation

1. Betrifft mich dieser Recall? Welche Philips-Geräte sind betroffen?

Ob Ihr Gerät betroffen ist, können Sie auf der Website des BfArM unter folgenden Links einsehen.

Für Beatmungsgeräte

Für Schlafapnoe-Atemtherapiegeräte

2. Seit wann weiß Philips schon von den Problemen bzw. ist dies bekannt?

Auf Basis interner Qualitätsreports hat Philips seit dem 26.4.2021 freiwillig einen Lieferstopp für die zu dem Zeitpunkt potentiell betroffenen Produkte verhängt. Die aufgetretenen, spezifischen Vorkommnisse wurden in der Folge untersucht. Im Ergebnis ergab sich daraus die vom BfArM am 22.6.2021 veröffentlichte dringende Sicherheitsmittelung von Philips.

3. Wie geht es weiter? Wie sehen die nächsten Schritte aus?

Sobald uns neue Informationen zu den vom Hersteller angekündigten notwendigen Korrekturmaßnahmen
vorliegen, werden Sie hier umgehend informiert.

4. Was passiert mit betroffenen Philips-Produkten?

Der Hersteller hat angekündigt, die notwendigen Korrekturmaßnahmen umzusetzen, um die beschriebenen
Probleme zu beheben. Das Unternehmen, welches Sie mit den Produkten versorgt, wird sich dazu mit Ihnen in
Verbindung setzen.

5. Sind meine Titrationsgeräte auch betroffen?

Wenn es sich bei den Titrationsgeräten um die betroffenen Produkte handelt, sind diese auch betroffen. Nach den
allgemeinen Betreibervorschriften dürfen Medizinprodukte nicht betrieben oder angewendet werden, wenn der
begründete Verdacht besteht, dass die Sicherheit oder die Gesundheit der Patienten gefährdet ist.
Da wegen der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit die Lieferung von neuen Geräten i. d. R.
leider kurzfristig nicht realisiert werden kann, sollte der behandelnde Arzt in Abwägung der gegebenen Risiken
entscheiden, ob die weitere Nutzung der Geräte vertretbar ist. Als Hilfestellung für diese Entscheidung wird auf die
aktuelle Stellungnahme der für diesen Bereich zuständigen britischen Behörde MHRA (Medicines and Healthcare
products Regulatory Agency) verwiesen. Diese kommt auf Basis der verfügbaren Daten zu der sehr eindeutigen
Aussage:
„Die verfügbaren Belege deuten darauf hin, dass die Risiken, welchen sich die Patienten aussetzen wenn sie die
Verwendung dieser Produkte einstellen, deutlich höher als die biologischen Sicherheitsrisiken sind, wenn
Patienten keinen Zugang zu einer alternativen Versorgung haben.“
Siehe auch: hier

6. Darf ich meinen Ozonreiniger weiter bei meinem Gerät verwenden?

Ozonreiniger sind für die Verwendung mit Therapiegeräten von Philips nicht zugelassen. Die zugelassenen
Reinigungsverfahren sind in der Gebrauchsanweisung des Gerätes beschrieben.

7. Laut Philips kommt es nur bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit zur Herauslösung von Feststoffpartikeln oder flüchtigen organischen Verbindungen. Welche Grenzen werden hier gesetzt?

Aktuell erfolgt eine Evaluierung dieses Sachverhaltes. Philips hat angekündigt, entsprechende Daten
schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen.

8. Ich habe vom Philips Kundendienst die Information, die Nutzung des Gerätes sofort einzustellen. Was soll ich tun?

Bevor Sie die Nutzung des Gerätes verändern/einstellen, sprechen Sie vorab unbedingt mit ihrem behandelnden
Arzt. Nur er kann Sie beraten, was in Ihrem Fall die notwendigen Maßnahmen zur Verwendung des Gerätes sind.

9. Ich möchte mich nicht vergiften und meine Therapie abbrechen. Können Sie mein Gerät sofort abholen?

Bevor Sie die Nutzung des Gerätes verändern/einstellen, sprechen Sie zuvor unbedingt mit Ihrem behandelnden
Arzt. Nur er kann Sie beraten, was in Ihrem Fall die notwendigen Maßnahmen zur Verwendung des Gerätes sind.

10. Muss ich mir Sorgen machen? Besteht eine Gesundheitsgefährdung für Patienten, die mit Philips-Geräten therapiert werden?

Philips schließt in seinen Informationen eine Gesundheitsgefährdung nicht aus.
Die für diesen Bereich zuständige britische Behörde MHRA (Medicines and Healthcare products Regulatory
Agency) kommt auf Basis der verfügbaren Daten zu der sehr eindeutigen Aussage:
„Die verfügbaren Belege deuten darauf hin, dass die Risiken, welchen sich die Patienten aussetzen wenn sie die
Verwendung dieser Produkte einstellen, deutlich höher als die biologischen Sicherheitsrisiken sind, wenn Patienten
keinen Zugang zu einer alternativen Versorgung haben.“
Siehe auch: hier

11. Was hat es mit den Schaumstoffpartikeln auf sich? Ich habe etwas von krebserregend gelesen.

Es gibt einzelne Berichte, dass bei 0,03% aller betroffenen Therapiegeräte mögliche Risiken von Patientinnen und
Patienten aufgrund von Schaumstoffzersetzung aufgetreten sind. Philips hat keine Berichte über Auswirkungen
auf Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit chemischen Emissionen erhalten. Zu diesen Risiken der
Partikelexposition gehören Kopfschmerzen, Reizungen, Überempfindlichkeit, Übelkeit / Erbrechen, Entzündungen,
Atemwegsprobleme und mögliche toxische und krebserregende Wirkungen.
Diese Risiken stuft die für diesen Bereich zuständige britische Behörde MHRA (Medicines and Healthcare products
Regulatory Agency) auf Basis der verfügbaren Daten geringer ein als die Risiken, die für Sie durch das Aussetzen
der für Sie notwendigen Therapie entstehen.
Siehe auch: hier

12. Was ist mit den Patienten, die betroffene Geräte aktiv im Einsatz haben?

Der Patient sollte sich, bevor er die Nutzung des Gerätes verändert/einstellt, vorab unbedingt mit seinem
behandelnden Arzt in Verbindung setzen. Nur er kann den Patienten beraten, was in seinem Fall die notwendigen
Maßnahmen zur Verwendung des Gerätes sind.

13. Woher bekomme ich als Arzt Informationen, wie ich mit meinen Patienten verfahren soll?

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e.V. (DGSM) weist darauf hin,

dass die abrupte Beendigung der Therapie mit den genannten Geräten bei Menschen mit lebenserhaltenden mechanischen Beatmungsgeräten zu akut lebensbedrohlichen Situationen führen kann. Bei Menschen, die wegen einer obstruktiven Schlafapnoe mit CPAP- oder BiPAP--Geräten behandelt werden, kann der abrupte Therapieabbruch zu Tagesschläfrigkeit mit der Folge des gefährlichen Sekundenschlafes führen. Mittelfristig kann ein Therapieabbruch zu Herz-Kreislaufstörungen, Schlaganfällen, Stoffwechselstörungen und Hirnleistungsstörungen führen. Die DGSM empfiehlt daher, vor möglichen Änderungen der Therapie, den behandelnden Arzt/die behandelnde Ärztin aufzusuchen und eine individuelle Nutzen/Risiko-Abwägung vorzunehmen. Im Gespräch mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin sollten auch mögliche Alternativen zur CPAP/BiPAP-Behandlung erörtert werden.

Die DGSM wird in Kürze eine ausführliche Stellungnahme konzipieren mit weiterführenden Informationen für Behandelnde und Betroffene.

Bitte wenden Sie sich an die zuständige Fachgesellschaft und folgen deren Empfehlungen.
Da wegen der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit die Lieferung von neuen Geräten i. d. R.
leider kurzfristig nicht realisiert werden kann, sollte der behandelnde Arzt in Abwägung der gegebenen Risiken
entscheiden, ob die weitere Nutzung der Geräte vertretbar ist. Als Hilfestellung für diese Entscheidung wird auf die
aktuelle Stellungnahme der für diesen Bereich zuständigen britischen Behörde MHRA (Medicines and Healthcare
products Regulatory Agency) verwiesen, diese kommt auf Basis der verfügbaren Daten zu der sehr eindeutigen
Aussage:
„Die verfügbaren Belege deuten darauf hin, dass die Risiken, welchen sich die Patienten aussetzen wenn sie die
Verwendung dieser Produkte einstellen, deutlich höher als die biologischen Sicherheitsrisiken sind, wenn
Patienten keinen Zugang zu einer alternativen Versorgung haben.“
Siehe auch: hier

14. Wie gehen wir mit Patienten um, die aktuell zur Kontrolle mit betroffenen Produkten kommen?

Wegen der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit kann eine Umversorgung i. d. R. leider kurzfristig
nicht realisiert werden. Der Arzt sollte sich an seine Fachgesellschaft wenden und auf Grundlage deren
Empfehlungen gemeinsam mit dem Patient abwägen und entscheiden, wie die Therapie fortgesetzt werden kann.

15. Wie sollten Ärzten vorgehen, die Einstellgeräte in der Klinik / im Schlaflabor nutzen?

Nach den allgemeinen Betreibervorschriften dürfen Medizinprodukte nicht betrieben oder angewendet werden,
wenn der begründete Verdacht besteht, dass die Sicherheit oder die Gesundheit der Patienten gefährdet ist.
Da wegen der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit die Lieferung von neuen Geräten i. d. R.
leider kurzfristig nicht realisiert werden kann, sollte der behandelnde Arzt in Abwägung der gegebenen Risiken
entscheiden, ob die weitere Nutzung der Geräte vertretbar ist. Als Hilfestellung für diese Entscheidung wird auf die
aktuelle Stellungnahme der für diesen Bereich zuständigen britischen Behörde MHRA (Medicines and Healthcare
products Regulatory Agency) verwiesen. Diese kommt auf Basis der verfügbaren Daten zu der sehr eindeutigen
Aussage:
„Die verfügbaren Belege deuten darauf hin, dass die Risiken, welchen sich die Patienten aussetzen wenn sie die
Verwendung dieser Produkte einstellen, deutlich höher als die biologischen Sicherheitsrisiken sind, wenn
Patienten keinen Zugang zu einer alternativen Versorgung haben.“
Siehe auch: hier

16. Muss ich als Schafapnoe-Atemtherapiepatient jetzt zum Arzt?

Ja, sprechen Sie unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt. Nur er kann Sie beraten, was in Ihrem Fall die
notwendigen Maßnahmen zur Verwendung des Gerätes sind.

17. Gibt es Berichte, ob die Patienten zu Schaden gekommen sind?

Es gibt einzelne Berichte, dass bei 0,03% aller betroffenen Therapiegeräte mögliche Risiken von Patientinnen und
Patienten aufgrund von Schaumstoffzersetzung entstanden sind. Philips hat keine Berichte über Auswirkungen auf
Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit chemischen Emissionen erhalten. Zu diesen Risiken der
Partikelexposition gehören Kopfschmerzen, Reizungen, Überempfindlichkeit, Übelkeit / Erbrechen, Entzündungen,
Atemwegsprobleme und mögliche toxische und krebserregende Wirkungen.
Diese Risiken stuft die für diesen Bereich zuständige britische Behörde MHRA (Medicines and Healthcare products
Regulatory Agency) auf Basis der verfügbaren Daten geringer ein als die Risiken, die für Sie durch das Aussetzen
der für sie notwendigen Therapie entstehen.
Siehe auch: hier

Kommunikation

18. Was sollen wir dem Versicherten sagen?

Da wegen der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit eine Umversorgung i. d. R. leider kurzfristig
nicht realisiert werden kann, sollte der Patient sich mit seinem Arzt in Verbindung setzen, damit er mit diesem
gemeinsam abwägt und entscheidet, wie die Therapie fortgesetzt werden kann.

19. Wie informieren Sie die Patienten?

Die Unternehmen, welche die Patienten mit den betroffenen Produkten versorgt haben, werden zeitnah die
Patienten informieren und bei neuen BfArM - Informationen die Patienteninformation aktualisieren.

20. Wie gehen Sie denn vor, wenn es offizielle Vorgaben gibt?

Sowohl die Hersteller als auch die Leistungserbringer werden den Vorgaben vom BfArM im Rahmen ihrer
Möglichkeiten und der Verfügbarkeit der Produkte folgen.

Versorgung mit Produkten

21. Ist die Versorgungssicherheit durch andere Geräte bei Neuversorgungen abgesichert?

Aufgrund der Produkt- und Ressourcenknappheit wird es zeitweise zu Versorgungsengpässen kommen. Hersteller
und Leistungserbringer sind bemüht im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Versorgungssicherheit aufrecht zu halten.

22. Die Krankenkasse hat gesagt, dass der Leistungserbringer die Geräte tauschen muss, da diese im Pauschalvertrag mit der Krankenkasse enthalten sind. Wie kann ich sofort ein anderes Gerät erhalten?

Das Unternehmen, welches Sie mit dem Produkt versorgt hat, ist um eine zeitnahe Umsetzung bemüht. Aufgrund
der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit kann die Umversorgung i. d. R. leider kurzfristig nicht
realisiert werden. Sobald eine Verfügbarkeit absehbar ist, werden Sie informiert.

23. Mein Gerät ist älter als die von Philips für den Gerätewechsel angegebenen 5 Jahre. Kann ich jetzt ein neues Gerät erhalten?

Die erwartete in der Gebrauchsanweisung angegebene Lebensdauer variiert bei den verschiedenen Gerätetypen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Gebrauchsanweisung Ihres Gerätes. Der Betrieb der Geräte über
die erwartete Lebensdauer hinaus ist zulässig, da in den Gebrauchsanweisungen keine Warnhinweise bezogen
auf den Anwendungszeitraum von 5 Jahren hinaus angegeben sind.

24. Der Patient wünscht keine Korrekturmaßnahmen an seinem Gerät, weil er das Vertrauen in die Produkte des Herstellers verloren hat oder der Zeitpunkt, wann die Korrekturmaßnahme durchgeführt werden kann, unbekannt ist. Hat der Patient einen Anspruch auf

Da wegen der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit eine Umversorgung i. d. R. leider kurzfristig
nicht realisiert werden kann, sollte der Patient sich mit seinem Arzt in Verbindung setzen, damit er mit diesem
gemeinsam abwägen und entscheiden kann, wie die Therapie fortgesetzt werden kann.

25. Kann ein Patient, der aktuell mit einem Philips-Gerät versorgt ist, sein Gerät gegen ein anderes Produkt umtauschen?

Im Prinzip ja. Da jedoch wegen der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit eine Umversorgung i. d.
R. leider kurzfristig nicht realisiert werden kann, sollte sich der Patient mit seinem Arzt in Verbindung setzen, damit
er mit diesem gemeinsam abwägen und entscheiden kann, wie die Therapie fortgesetzt werden kann. Sobald eine
Verfügbarkeit absehbar ist, werden Sie informiert.

26. Kann ich mein Gerät weiter nutzen?

Bitte sprechen Sie vorab unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt. Nur er kann Sie beraten, was in Ihrem Fall die
notwendigen Maßnahmen zur Verwendung des Gerätes sind.

27. Versorgen Sie den Patienten mit einem anderen Gerät (Bilevel aufwärts)?

Empfehlungen zu diesem Sachverhalt erfolgen über die jeweiligen medizinischen Fachgesellschaften.

28. Wir möchten maximale Sicherheit für unsere Versicherten erreichen. Wie kann der sofortige Gerätetausch sichergestellt werden?

Die Hersteller und die Leistungserbringer sind bemüht, die zeitnahe Versorgung sicherzustellen.
Wegen der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit ist eine Umversorgung i. d. R. leider kurzfristig
nicht realisierbar. Hersteller und die Leistungserbringer werden sich – sobald eine Verfügbarkeit absehbar ist –
dazu mit Ihnen in Verbindung setzen.

29. Wenn der Arzt dem Patienten zur Umversorgung anrät und dazu eine neue Verordnung ausstellt, ist die Umversorgung notwendig?

In der Regel sollte dann eine Umversorgung stattfinden. Da wegen der aktuell weltweiten Produkt- und
Ressourcenknappheit eine Umversorgung i. d. R. leider kurzfristig nicht realisiert werden kann, sollte der Patient
mit seinem Arzt gemeinsam abwägen und entscheiden, wie die Therapie fortgesetzt werden kann.

30. Bis wann haben Sie die Patienten umversorgt?

Wegen der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit kann eine Umversorgung i. d. R. leider kurzfristig
nicht realisiert werden. Die Leistungserbringer, welche die Patienten mit den betroffenen Produkten versorgt
haben, werden sich, sobald eine Verfügbarkeit absehbar ist, dazu mit den Patienten in Verbindung setzen.

31. Müssen die Geräte sofort getauscht werden?

Der Hersteller hat angekündigt, die notwendigen Korrekturmaßnahmen umsetzen, um die beschriebenen
Probleme zu beheben. Aufgrund der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit ist eine Umversorgung
i. d. R. leider kurzfristig nicht realisiert werden kann, sollte der Patient sich mit seinem Arzt in Verbindung setzen.
Dieser wird auf Grundlage der Empfehlungen seiner Fachgesellschaft gemeinsam mit dem Patienten abwägen
und entscheiden, wie die Therapie fortgesetzt werden kann.

32. Was macht der Außendienstmitarbeiter (ADM) im Notdienst bei Gerätedefekt?

Es dürfen bei Notdiensteinsätzen mit nicht mehr einsatzfähigen (defekten) Geräten nur Geräte des gleichen Typs
eingesetzt werden. Wenn dies nicht möglich ist, muss der behandelnde Arzt kontaktiert werden. Nur er kann
entscheiden, welches Produkt alternativ eingesetzt werden kann. Wenn eine solche Entscheidung in der aktuellen
Situation nicht möglich ist, muss bei beatmeten Patienten ggf. eine Krankenhauseinweisung veranlasst werden.

Nutzung von Filtern

33. Kann der Filter durch die Feuchtigkeit verstopfen, wenn ich den Filter zwischen Befeuchter und Patientenschlauch montiere?

Da ein feuchter Filter den Atemgasstrom behindert, darf der Filter nicht am Ausgang des Atemgasbefeuchters
angebracht werden. Ein Atemgasbefeuchter kann (wenn dieses möglich ist) nur zwischen dem Geräteausgang für
das Atemgas und dem Befeuchter eingesetzt werden. Sprechen Sie mit den Unternehmen, welches Sie mit den
Produkten versorgt hat, ob ein Filtereinsatz möglich ist. Wenn Schlafapnoe-Atemtherapiegeräte mit einem Filter
eingesetzt werden sollen, darf der Befeuchter nicht verwendet werden, d.h. es darf sich kein Wasser im
Atemgasbefeuchter befinden.

34. Filtert der Filter gefährliche Ausgasungen ab? Werden alle Partikel gefiltert?

Nur Feststoffpartikel können durch den Einsatz eines Filters aus dem Atemgas erfolgreich zurückgehalten werden,
flüchtige organische Verbindungen können nicht zurückgehalten werden.

35. Wer liefert mir die Filter, um mich zu schützen?

Bitte wenden Sie sich an das Unternehmen, welches Sie mit den Produkten versorgt hat.

36. Ist eine sofortige Lieferung von Schutzfiltern im Rahmen der Pauschale möglich?

Da ein feuchter Filter den Atemgasstrom behindert, ist der Einsatz von Filtern nur unter bestimmten
Einsatzbedingungen/Gerätekonfigurationen möglich. Der Filter darf nicht am Ausgang des Atemgasbefeuchters
angebracht werden. Ein Atemgasbefeuchter kann (wenn dieses möglich ist) nur zwischen dem Geräteausgang für
das Atemgas und dem Befeuchter eingesetzt werden. Patienten sollten sich im Einzelfall mit den Unternehmen,
welches Sie mit den Produkten versorgt hat, in Verbindung setzen, um zu klären, ob ein Filtereinsatz möglich ist.
Wenn Schlafapnoe-Atemtherapiegeräte mit einem Filter eingesetzt werden sollen, darf der Befeuchter nicht
verwendet werden, d.h. es darf sich kein Wasser im Atemgasbefeuchter befinden.

37. Ist es sinnvoll die Philips-Geräte nur noch mit Gerätefilter zu nutzen?

Da ein feuchter Filter den Atemgasstrom behindert, ist der Einsatz von Filtern nur unter bestimmten
Einsatzbedingungen/Gerätekonfigurationen möglich. Der Filter darf nicht am Ausgang des Atemgasbefeuchters
angebracht werden. Ein Atemgasbefeuchter kann (wenn dieses möglich ist) nur zwischen dem Geräteausgang für
das Atemgas und dem Befeuchter eingesetzt werden. Die Unternehmen, welche die Patienten mit den Produkten
versorgt haben, können auf Basis der eingesetzten Produkte / Produktkombination entscheiden, ob ein
Filtereinsatz möglich ist. Wenn Schlafapnoe-Atemtherapiegeräte mit einem Filter eingesetzt werden sollen, darf
der Befeuchter nicht verwendet werden, d.h. es darf sich kein Wasser in den Atemgasbefeuchter befinden.

Administrative Prozesse

38. Wer bezahlt das neue Gerät?

Auf Versicherter einer gesetzlichen Krankenkasse kommen als Patient durch die Verfügungstellung eines neuen
Gerätes keine Kosten zu.

39. Kann die Umversorgung ohne neue Verordnung (HiMi-Nummernkreis) stattfinden?

Im Rahmen der "Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung während der
Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV2" ist eine Umversorgung zunächst bis zum Ende der Befristung der
Empfehlung, d. h. bis zum 30. 09.2021 ohne neue Verordnung möglich.

40. Gibt es aus Ihrer Sicht Änderungsbedarf an den Verträgen?

Eine Vertragsergänzung via Protokollnotiz kann unter Umständen in Erwägung gezogen werden.

41. Ist es generell anzuraten, den Patienten zu seiner Krankenkasse zu schicken und den Fall vorzutragen?

Da wegen der aktuell weltweiten Produkt- und Ressourcenknappheit eine Umversorgung i. d. R. leider kurzfristig
nicht realisiert werden kann, sollte der Patient sich mit seinem Arzt in Verbindung setzen, damit er mit diesem
gemeinsam abwägt und entscheidet, wie die Therapie fortgesetzt werden kann.

wichtige Links

Stimmen unserer Mitglieder

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen.

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen. Aesculap ist Mitglied bei SPECTARIS nicht nur, weil der Verband die Interessen unserer Branche zielbewusst in der Politik und in der Öffentlichkeit vertritt und ein leistungsstarkes Netzwerk von Experten bietet. Durch die Vernetzung von Fachkompetenzen der Mitgliedsunternehmen ergeben sich zudem einzigartige und wertvolle Synergieeffekte, und davon profitieren wir alle.


Dr. Joachim Schulz, Vorstandsvorsitzender Aesculap AG


Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband.

Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband. Jeder Verband ist nur so stark, wie die Mitglieder diesen fordern und fördern. Als Mittelstand ist es für uns wichtig, dass komplexe Sachverhalte zusammengefasst dargestellt werden. Die Anforderungen an die Unternehmen der Medizintechnik steigern stetig und ändern sich fortlaufend. Hier leistet SPECTARIS tolle Arbeit und gibt uns immer das Gefühl gut informiert zu sein. Das Fortbildungsangebot ist sehr umfangreich und nimmt immer die Trends in den Fokus.


Sascha Becker, Mitglied der Geschäftsführung, Vertriebs- und Marketingleiter, Alu Rehab ApS und verantwortlich für den Geschäftsbereich Deutschland


Die Gemeinschaft macht uns stark!

Der Verband SPECTARIS bildet für uns mittelständische Unternehmen eine Brücke zwischen der Regierung und unseren Interessen – die Gemeinschaft macht uns hierbei stark! Wir schätzen sowohl das sehr hilfreiche Weiterbildungsprogramm innerhalb der Medizintechnik und profitieren von der Organisation unterschiedlichster Delegationsreisen. Durch unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS ist uns auch ein regelmäßiges Update neuer gesetzlicher Anforderungen garantiert.


Maik Greiser, Geschäftsführender Gesellschafter / CEO ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG


Der Verband bietet perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr für die Medizintechnik

Für uns als Hersteller von Medizintechnik stellt SPECTARIS ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Politik dar. Gerade angesichts der aktuellen MDR ist es immens wichtig, einen starken und leistungsfähigen Verband als Interessenvertretung zu haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und fühlen uns gut vertreten.


Regina Kirchner-Gottschalk, Geschäftsführerin KaWe – KIRCHNER & WILHELM GmbH + Co. KG


Im dynamischen Umfeld bestehen

Regulatorische Anforderungen steigen, Märkte werden komplexer – doch die größte Herausforderung, der sich auch die Medizinbranche aktiv stellen muss, ist die Digitalisierung. Mit ihr erhöht sich die Entwicklungsgeschwindigkeit in erheblichem Maße. Innovative Prozesse und Produkte verschieben die Grenzen bislang gewohnter Standards. Als SPECTARIS-Mitglied sind wir Teil eines starken Verbandes, mit dem wir in diesem dynamischen Spannungsfeld bestehen werden.


Rainer Kliewe, Geschäftsführer Ofa Bamberg GmbH


Eine weltweit starke Branche braucht einen starken Verband.

Eine weltweit starke Branche wie die deutsche Medizintechnik braucht einen starken Verband. SPECTARIS eben! Kommunikation, Regulatory Affairs, Interessensvertretung, wirtschaftliche und fachliche Kompetenz – das findet man dort.


Norbert Aumann, Geschäftsführer Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH


Wir schätzen an SPECTARIS besonders die fachliche Expertise.

Richard Wolf als ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Medizintechnik profitiert stark durch das breite Netzwerk von SPECTARIS. Wir schätzen besonders die fachliche Expertise.


Geschäftsführung Richard Wolf GmbH, Herr Pfab, Herr Steinbeck


Mitmachen lohnt sich!

In Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderungen in der Medtech Branche und einem anspruchsvollen regulatorischen Umfeld ist SPECTARIS ein wichtiger Partner für unser Unternehmen und als Interessensvertretung in Berlin und Brüssel unverzichtbar. Mitmachen lohnt sich!


Bert Sutter, Geschäftsführer, Sutter Medizintechnik GmbH


Wertvoller Informationsaustausch

Als Produzent von Pflege- und Klinikbetten verfolgen wir die aktuelle Entwicklung in der Gesundheitspolitik genau. Dabei greifen wir bei Fragen zu wichtigen Gesetzesänderungen gerne auf die fundierten Informationen von SPECTARIS zurück. Das Netzwerk aus namhaften, engagierten Unternehmen ermöglicht zudem einen intensiven Dialog untereinander, den wir sehr schätzen.


Jörg Waldeyer, Geschäftsführer Völker GmbH


Mitgliedschaft Spectaris
Termine, Messen, Veranstaltungen Fachverband Medizintechnik
Neuigkeiten im Fachverband Medizintechnik
Spectaris RSS