SPECTARIS-Trendforum 2023: Mut, Innovation und Inspiration für die Augenoptik

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Hochkarätige Speaker plädierten auf dem Jahresevent der Augenoptik-Branche für mutige Wege in einer Welt des Wandels

Unter dem Motto "Sei ansteckend!" fand am 6. November das alljährliche SPECTARIS-Trendforum in der Classic Remise Berlin statt. Das beliebte Branchenevent bot rund 440 Teilnehmern vor Ort spannende Einblicke in aktuelle Trends und Entwicklungen der Augenoptik-Branche. Stefan Aust, langjähriger SPIEGEL-Chefredakteur und heutiger Herausgeber der WELT, eröffnete das Event mit einem Blick auf die weltpolitische Unordnung und deren Bedeutung für Deutschland. In seiner Keynote betonte er die Notwendigkeit von entschlossenem Handeln in Zeiten multipler Krisen und gesellschaftlicher Herausforderungen: „Die westliche Demokratie ist in Gefahr, wenn sie ihre eigenen Verheißungen nicht mehr erfüllt.“

Das abwechslungsreiche Programm des Trendforums setzte am Vormittag einen Fokus auf die Entwicklungen in der Augenoptik-Branche. Stephan Schenk (Euronet) und Bastian Schnuchel (ToEyes) präsentierten wichtige Erkenntnisse zum Mehrbrillenverkauf und zeigten praxisnahe, erprobte Maßnahmen auf, um den Mehrverkauf in Augenoptikerbetrieben zu forcieren. Laura Hanenberg vom SPECTARIS-Kontaktlinsen-Kreis lieferte Tipps, wie künftig noch mehr Menschen von den Vorteilen der Kontaktlinse begeistert werden können und präsentierte ermutigende Zahlen: Allein 2022 konnten 200.000 neue Kontaktlinsenträgerinnen und -träger gewonnen werden.

Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem drastischen Wandel. Angesichts des Fachkräftemangels beleuchtete Tobias Zimmermann von der Online-Jobplattform Stepstone die notwendigen Schritte, die Arbeitgeber ergreifen müssen, um künftig qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. „Verschenken Sie keine Potentiale, schließen Sie keine Zielgruppe aus“, appellierte Zimmermann. Darüber hinaus sei ein smartes Recruiting unabdingbar. Unternehmer-Coach und Autor Peter Holzer ermutigte anschließend Führungskräfte, Probleme klar zu benennen und eine mutmachende Kultur im Unternehmen zu etablieren.

Dem Thema "Künstliche Intelligenz" wurden gleich mehrere Vorträge gewidmet. Speaker Jürgen Schmidhuber legte mit seiner Forschung Anfang der 1990er-Jahre an der TU München den Grundstein für das Verständnis neuronaler Netzwerke und damit für viele Anwendungen, die aus unserem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Er ist überzeugt, dass der Menschheit um das Jahr 2040 ein Quantensprung in ihrer Entwicklung bevorsteht. KIs seien dann nicht nur klüger, kreativer und einfallsreicher als wir, sondern auch in der Lage, sich selbst zu erschaffen und in Robotern die Erde zu verlassen. „Die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz ist deshalb ein ebenso bedeutsamer Schritt in der Menschheitsgeschichte wie die Entwicklung des Lebens selbst“, so Schmidhuber. Digitalberater und Autor Mads Pankow lieferte einen Ausblick, wie sich die Arbeitswelt der Zukunft durch den stetig zunehmenden Einsatz smarter KI-Tools verändern wird. Er ist sich sicher: „KI bedeutet nicht das Ende menschlicher Kreativität und Innovationskraft. Denn jede KI ist am Ende nur so intelligent wie die Daten, mit denen sie gefüttert wird." Ein menschliches Bewusstsein wird deshalb auch in Zukunft durch kein neuronales Netzwerk zu ersetzen sein.

Den beeindruckenden Schlusspunkt des Programms setzte Extremschwimmer und UN-Meeresbotschafter André Wiersing. Er ist der erste deutsche und insgesamt sechzehnte Schwimmer, der die „Ocean’s Seven“ absolvierte, die größte Herausforderung im Langstreckenschwimmen. Mit eindrucksvollen Erfahrungen aus seinen außergewöhnlichen Schwimmabenteuern motivierte er das Publikum, die eigene Komfortzone zu verlassen. „Ich habe für mein Projekt über drei Jahre jeden Tag ein Eisbad genommen, ohne eine einzige Ausnahme. Aber eines kann ich Ihnen versichern: Es bleibt immer kalt! Für außergewöhnliche Leistungen braucht es letztendlich nur ein klares Ziel, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und den bedingungslosen Rückhalt eines starken Teams.“

Mirjam Rösch, Vorsitzende Consumer Optics bei SPECTARIS, zog ein positives Fazit: „Wir haben ein spannendes Trendforum erlebt mit vielfältigen Themen direkt am Puls der Zeit.“

Hinweis für die Redaktionen: Unter Downloads finden Sie eine Fotoauswahl vom Trendforum für einen kostenfreien Abdruck.

Fotos: Detlev Schilke/SPECTARIS.

Stimmen unserer Mitglieder

SPECTARIS agiert als starker Verband, der die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft tatkräftig vertritt.

„SPECTARIS agiert als starker Verband, der die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft tatkräftig vertritt. Als Mitglied haben wir die Möglichkeit, unsere Anliegen aktiv einzubringen und auch mitzugestalten, um sicherzustellen, dass unsere Stimme in relevanten politischen und gesellschaftlichen Diskussionen gehört wird. Zusätzlich haben wir bei SPECTARIS einen Zugang zu einem breiten Netzwerk von Unternehmen, Experten und Entscheidungsträgern aus der Hightech-Industrie. Dies ermöglicht uns wertvolle Kontakte zu knüpfen und Synergien zu nutzen. Durch den Austausch können wir und andere Mitglieder gegenseitig von unseren Erfahrungen und Kompetenzen profitieren“.


Frank-Martin Rammelt, Geschäftsführer seleon GmbH

Die Gemeinschaft macht uns stark!

Der Verband SPECTARIS bildet für uns mittelständische Unternehmen eine Brücke zwischen der Regierung und unseren Interessen – die Gemeinschaft macht uns hierbei stark! Wir schätzen sowohl das sehr hilfreiche Weiterbildungsprogramm innerhalb der Medizintechnik und profitieren von der Organisation unterschiedlichster Delegationsreisen. Durch unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS ist uns auch ein regelmäßiges Update neuer gesetzlicher Anforderungen garantiert.


Maik Greiser, Geschäftsführender Gesellschafter / CEO ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG


Sprachrohr für die Medizintechnik

Für uns als Hersteller von Medizintechnik stellt SPECTARIS ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Politik dar. Gerade angesichts der aktuellen MDR ist es immens wichtig, einen starken und leistungsfähigen Verband als Interessenvertretung zu haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und fühlen uns gut vertreten.


Regina Kirchner-Gottschalk, Geschäftsführerin KaWe – KIRCHNER & WILHELM GmbH + Co. KG


Im dynamischen Umfeld bestehen

Regulatorische Anforderungen steigen, Märkte werden komplexer – doch die größte Herausforderung, der sich auch die Medizinbranche aktiv stellen muss, ist die Digitalisierung. Mit ihr erhöht sich die Entwicklungsgeschwindigkeit in erheblichem Maße. Innovative Prozesse und Produkte verschieben die Grenzen bislang gewohnter Standards. Als SPECTARIS-Mitglied sind wir Teil eines starken Verbandes, mit dem wir in diesem dynamischen Spannungsfeld bestehen werden.


Rainer Kliewe, Geschäftsführer Ofa Bamberg GmbH


Wir schätzen an SPECTARIS besonders die fachliche Expertise.

Richard Wolf als ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Medizintechnik profitiert stark durch das breite Netzwerk von SPECTARIS. Wir schätzen besonders die fachliche Expertise.


Geschäftsführung Richard Wolf GmbH, Herr Pfab, Herr Steinbeck


Mitmachen lohnt sich!

In Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderungen in der Medtech Branche und einem anspruchsvollen regulatorischen Umfeld ist SPECTARIS ein wichtiger Partner für unser Unternehmen und als Interessensvertretung in Berlin und Brüssel unverzichtbar. Mitmachen lohnt sich!


Bert Sutter, Geschäftsführer, Sutter Medizintechnik GmbH


Die Medizintechnik ist eine sehr heterogene, dynamische und innovative Branche

Die Medizintechnik ist eine sehr heterogene, dynamische und innovative Branche, die sich mit ständig veränderten Rahmenbedingungen auseinandersetzen muss. Sie steht unter anderem infolge technologischer, regulatorischer und wirtschaftlicher sowie geopolitischer Veränderungen unter großem Druck. Wir als mittelständisches Unternehmen sind überzeugt, mit SPECTARIS einen leistungsstarken Industrieverband an unserer Seite zu haben, der unsere Interessen zielgerichtet in Politik und Öffentlichkeit vertritt und uns zugleich durch ein hervorragendes Netzwerk von Experten mit seiner Fachkompetenz hilft, den anstehenden Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.


Monica Waskönig, CEO Temena GmbH


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