SPECTARIS sieht viel guten Willen in der „Industriestrategie 2030“ der Bundesregierung

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May: „Es darf aber nicht bei schönen Worten bleiben“ / Industrie erwartet Unterstützung bei Innovationen, freiem Handel und Bürokratieabbau

Der Industrieverband SPECTARIS begrüßt die überarbeitete und heute von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgelegte Industriestrategie 2030. „Das Bundeswirtschaftsministerium hat den Dialog mit der Industrie und das teilweise kritische Feedback auf den ersten Entwurf ernst genommen. Das begrüßen wir sehr. Dass die Bundesregierung die optische und medizintechnische Industrie zu den Säulen seiner Industriestrategie zählt, zeigt die Anerkennung des Innovations- und Wertschöfpungspotenzials unserer Branchen“, erklärt der SPECTARIS-Vorsitzende Josef May. „Diese Wertschätzung darf sich aber nicht nur in schönen Worten ausdrücken, sondern muss auch in sinnvollen industriepolitischen Taten münden. Die Strategie hebt dabei die große Bedeutung des Mittelstandes hervor, nun muss die Politik unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen auch entlasten.“

Dazu zählt ein zügiger Bürokratieabbau. „Die Industriestrategie muss in eine EU-Strategie eingebettet werden“, betont May. So ist es zu begrüßen, dass sich das Ministerium bei EU­Rechtsakten für eine stärkere Berücksichtigung der Belange von KMU einsetzt und darauf achten will, dass europäisches Recht 1:1 umgesetzt wird. Dazu gehört auch die konsequente Anwendung der Prinzipien „Think Small First“ bei allen EU-­Legislativvorhaben – „Vorfahrt für KMU“ sowie des „One in, one out“­-Prinzips, das Überregulierung verhindern soll. „Beim One in, one-out-Prinzip ist es für die Unternehmen unerheblich, ob die Regulierung aus Brüssel oder Berlin kommt. Was schmerzt, ist die Gesamtbelastung, und die darf nicht weiter zunehmen“, so May. SPECTARIS hat sich in der Vergangenheit regelmäßig kritisch zu den bürokratischen Hindernissen der A1-Bescheinigungen geäußert. Diese Bescheinigungen liefern den Nachweis, dass ein Arbeitnehmer bei Reiseantritt in ein EU-Land in seinem ursprünglichen Beschäftigungsstaat versichert ist. „Dass das BMWi sich dafür einsetzen will, die bürokratischen Belastungen bei der Entsendung von Arbeitnehmern ins EU­Ausland zu verringern, ist eine begrüßenswerte Ankündigung“, erklärt May.

Lob gibt es von SPECTARIS für das Vorhaben, Mithilfe der Mittelstand 4.0­-Kompetenzzentren zusätzliche Transferleistungsangebote für das Themenfeld Künstliche Intelligenz (KI) für KMU zu entwickeln, darunter ein bundesweites Netzwerk von speziellen „KI­Trainern“. Mit Zugang zu Daten, Experten und Know­how sollen innovative Forschungs-­ und Entwicklungsprojekte in Kernbereichen der deutschen Wirtschaft vorangetrieben werden. Zuletzt hat SPECTARIS vergangene Woche einen einfachen Zugang für den Mittelstand zu Künstlicher Intelligenz gefordert. Anlässlich des Photonik 4.0-Forums sagte Geschäftsführer Jörg Mayer: „KI könnte ein besonderer Treiber sein, um maßgeschneiderte und schnellere Lasertechnologie zu ermöglichen.“

Positiv wird das klare Bekenntnis der Bundesregierung für offene Weltmärkte und einen regelbasierten Welthandel gesehen. „Es ist sinnvoll, dass die EU zusätzlich den Weg bilateraler Handelsgespräche beschreitet“, erklärt May. „Nun ist es höchste Zeit, diese sinnvollen Vorhaben auch auf die Straße zu bringen. Die Umsetzung muss zügig erfolgen, mindestens noch in dieser Legislaturperiode. Somit könnte sich die wirtschaftspolitische Bilanz der GroKo noch zum Guten wenden“.

Stimmen unserer Mitglieder

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen.

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen. Aesculap ist Mitglied bei SPECTARIS nicht nur, weil der Verband die Interessen unserer Branche zielbewusst in der Politik und in der Öffentlichkeit vertritt und ein leistungsstarkes Netzwerk von Experten bietet. Durch die Vernetzung von Fachkompetenzen der Mitgliedsunternehmen ergeben sich zudem einzigartige und wertvolle Synergieeffekte, und davon profitieren wir alle.


Dr. Joachim Schulz, Vorstandsvorsitzender Aesculap AG


Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband.

Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband. Jeder Verband ist nur so stark, wie die Mitglieder diesen fordern und fördern. Als Mittelstand ist es für uns wichtig, dass komplexe Sachverhalte zusammengefasst dargestellt werden. Die Anforderungen an die Unternehmen der Medizintechnik steigern stetig und ändern sich fortlaufend. Hier leistet SPECTARIS tolle Arbeit und gibt uns immer das Gefühl gut informiert zu sein. Das Fortbildungsangebot ist sehr umfangreich und nimmt immer die Trends in den Fokus.


Sascha Becker, Mitglied der Geschäftsführung, Vertriebs- und Marketingleiter, Alu Rehab ApS und verantwortlich für den Geschäftsbereich Deutschland


Die Gemeinschaft macht uns stark!

Der Verband SPECTARIS bildet für uns mittelständische Unternehmen eine Brücke zwischen der Regierung und unseren Interessen – die Gemeinschaft macht uns hierbei stark! Wir schätzen sowohl das sehr hilfreiche Weiterbildungsprogramm innerhalb der Medizintechnik und profitieren von der Organisation unterschiedlichster Delegationsreisen. Durch unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS ist uns auch ein regelmäßiges Update neuer gesetzlicher Anforderungen garantiert.


Maik Greiser, Geschäftsführender Gesellschafter / CEO ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG


Der Verband bietet perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr für die Medizintechnik

Für uns als Hersteller von Medizintechnik stellt SPECTARIS ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Politik dar. Gerade angesichts der aktuellen MDR ist es immens wichtig, einen starken und leistungsfähigen Verband als Interessenvertretung zu haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und fühlen uns gut vertreten.


Regina Kirchner-Gottschalk, Geschäftsführerin KaWe – KIRCHNER & WILHELM GmbH + Co. KG


Im dynamischen Umfeld bestehen

Regulatorische Anforderungen steigen, Märkte werden komplexer – doch die größte Herausforderung, der sich auch die Medizinbranche aktiv stellen muss, ist die Digitalisierung. Mit ihr erhöht sich die Entwicklungsgeschwindigkeit in erheblichem Maße. Innovative Prozesse und Produkte verschieben die Grenzen bislang gewohnter Standards. Als SPECTARIS-Mitglied sind wir Teil eines starken Verbandes, mit dem wir in diesem dynamischen Spannungsfeld bestehen werden.


Rainer Kliewe, Geschäftsführer Ofa Bamberg GmbH


Eine weltweit starke Branche braucht einen starken Verband.

Eine weltweit starke Branche wie die deutsche Medizintechnik braucht einen starken Verband. SPECTARIS eben! Kommunikation, Regulatory Affairs, Interessensvertretung, wirtschaftliche und fachliche Kompetenz – das findet man dort.


Norbert Aumann, Geschäftsführer Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH


Wir schätzen an SPECTARIS besonders die fachliche Expertise.

Richard Wolf als ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Medizintechnik profitiert stark durch das breite Netzwerk von SPECTARIS. Wir schätzen besonders die fachliche Expertise.


Geschäftsführung Richard Wolf GmbH, Herr Pfab, Herr Steinbeck


Mitmachen lohnt sich!

In Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderungen in der Medtech Branche und einem anspruchsvollen regulatorischen Umfeld ist SPECTARIS ein wichtiger Partner für unser Unternehmen und als Interessensvertretung in Berlin und Brüssel unverzichtbar. Mitmachen lohnt sich!


Bert Sutter, Geschäftsführer, Sutter Medizintechnik GmbH


Wertvoller Informationsaustausch

Als Produzent von Pflege- und Klinikbetten verfolgen wir die aktuelle Entwicklung in der Gesundheitspolitik genau. Dabei greifen wir bei Fragen zu wichtigen Gesetzesänderungen gerne auf die fundierten Informationen von SPECTARIS zurück. Das Netzwerk aus namhaften, engagierten Unternehmen ermöglicht zudem einen intensiven Dialog untereinander, den wir sehr schätzen.


Jörg Waldeyer, Geschäftsführer Völker GmbH


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