Richard David Precht führt die Optikerbranche ins Herz der Digitalisierung

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Die Digitalisierung hat unsere Gesellschaft und Wirtschaft voll im Griff. Wie sie Mensch und Märkte verändert und welche Auswirkungen sie auf die Augenoptikbranche hat, ist daher das Leitthema des diesjährigen SPECTARIS-Trendforums. Der erfolgreiche Branchentreff geht am 5. November bereits zum 17. Mal an den Start. Die hochkarätigen Referenten und Gäste in der Classic Remise in Berlin befassen sich in diesem Jahr ausschließlich mit dem Thema Digitalisierung und schlagen dabei einen Bogen zur Optikbranche.

Den Keynote-Vortrag hält in diesem Jahr Christoph Keese, ehemaliger Chefredakteur von Welt am Sonntag und Financial Times Deutschland, heute CEO bei Axel Springer in Berlin. „Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden“, lautet die Überzeugung des Mannes, der es geschafft hat, dass der klassische Zeitungsverlag Axel Springer heute drei Viertel seines Umsatzes im Internet macht. Auf dem Trendforum spricht der Erfolgsautor des Buches „Silicon Germany“ darüber, wie der digitale Wandel die Zukunft beherrschen wird.

Ein absolutes Highlight wird sicher der Besuch von Prof. Dr. Richard David Precht sein. Der Medienstar unter Deutschlands Philosophen erklärt dabei, wie wir durch die Digitalisierung besser leben können. Er warnt aber auch davor, die Digitalisierung nicht nur als eine technische Herausforderung anzusehen, die allein Effizienzgewinn bringt. Sie könne auch Monopolisierung oder Demokratieverlust nach sich ziehen. Sein neues Buch „Jäger, Hirten, Kritiker“ wird derzeit in allen wichtigen Talkshows leidenschaftlich diskutiert und steht seit Wochen auf den Bestsellerlisten.

Weiter konnten die Organisatoren Dirk von Gehlen gewinnen, der als Leiter der Abteilung Innovation/Social Media bei der Süddeutschen Zeitung oft in den Medien von sich hören macht. „Die Digitalisierung macht vielen Menschen Angst“, beschreibt Dirk von Gehlen das Problem und muntert aber auf: „Wir kommen weiter, wenn wir das annehmen, was wir haben, statt auf etwas Besseres zu warten.“ Auf dem Trendforum wird er mit neuen Denkansätzen für Aufmerksamkeit sorgen und zum Nachdenken anregen.

Das beliebte Studentenprojekt geht in diesem Jahr in die dritte Runde. Zwei kreative Studenten-Teams haben sich auf ein fünfmonatiges Projekt eingelassen und sich zwei wichtige Herausforderungen der Branche vorgenommen. Auf dem SPECTARIS-Trendforum präsentiert ein Team seine Ideen, wie man der Generation Y den Beruf des Augenoptikers schmackhaft machen könnte. Motto: „Statt Nachwuchs-Sorgen für Nachwuchs sorgen.“ Ein zweites Studenten-Team hat sich neue Wege in der Kontaktlinsenwerbung ausgedacht. Die Aufgabe: Wie bewirbt man eigentlich ein „unsichtbares“ Produkt?

Am Nachmittag wird Professor Dr. Wolfgang Ertel, Leiter des Instituts für Künstliche Intelligenz (KI) an der Hochschule Ravensburg-Weingarten, die Zuhörer aufrütteln. „KI wird unser Leben in wenigen Jahren stark verändern, lernfähige Maschinen und künstliche Kreativität werden Alltag“, prophezeit der Wissenschaftler. Er wird über spektakuläre Erfindungen sprechen und aufzeigen, dass das faszinierende Zeitalter der KI längst begonnen hat, nicht zuletzt auch für die Augenoptik-Branche. Ein weiterer hochkarätiger Redner ist Dr. Volker Busch, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Regensburg. Sein Thema: „Unter Strom und ständig online: Das Gehirn zwischen Reizüberflutung und Multitasking“. Unterhaltsam wird er den Besuchern des Trendforums die Herausforderungen unseres Gehirns im Tagesgeschäft des augenoptischen Betriebes schildern – und wie wir ihm beibringen können, stets die innere Balance zu halten inmitten von Kundengesprächen sowie Info- und Datenflut.

Neu in diesem Jahr ist ein Augenoptiker-Workshop am Vortag zum Thema „Wie optimiere ich meinen Online-Auftritt?“. Durchgeführt wird dieser am Sonntagnachmittag von dem Branchenexperten und Werbefachmann Dominic Scheppelmann aus Hamburg. Die Teilnahme ist für Trendforum-Besucher kostenlos, die wertvollen und praxisnahen Tipps ebenfalls.

Stimmen unserer Mitglieder

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen.

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen. Aesculap ist Mitglied bei SPECTARIS nicht nur, weil der Verband die Interessen unserer Branche zielbewusst in der Politik und in der Öffentlichkeit vertritt und ein leistungsstarkes Netzwerk von Experten bietet. Durch die Vernetzung von Fachkompetenzen der Mitgliedsunternehmen ergeben sich zudem einzigartige und wertvolle Synergieeffekte, und davon profitieren wir alle.


Dr. Joachim Schulz, Vorstandsvorsitzender Aesculap AG


Die Gemeinschaft macht uns stark!

Der Verband SPECTARIS bildet für uns mittelständische Unternehmen eine Brücke zwischen der Regierung und unseren Interessen – die Gemeinschaft macht uns hierbei stark! Wir schätzen sowohl das sehr hilfreiche Weiterbildungsprogramm innerhalb der Medizintechnik und profitieren von der Organisation unterschiedlichster Delegationsreisen. Durch unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS ist uns auch ein regelmäßiges Update neuer gesetzlicher Anforderungen garantiert.


Maik Greiser, Geschäftsführender Gesellschafter / CEO ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG


Der Verband bietet perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr für die Medizintechnik

Für uns als Hersteller von Medizintechnik stellt SPECTARIS ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Politik dar. Gerade angesichts der aktuellen MDR ist es immens wichtig, einen starken und leistungsfähigen Verband als Interessenvertretung zu haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und fühlen uns gut vertreten.


Regina Kirchner-Gottschalk, Geschäftsführerin KaWe – KIRCHNER & WILHELM GmbH + Co. KG


Im dynamischen Umfeld bestehen

Regulatorische Anforderungen steigen, Märkte werden komplexer – doch die größte Herausforderung, der sich auch die Medizinbranche aktiv stellen muss, ist die Digitalisierung. Mit ihr erhöht sich die Entwicklungsgeschwindigkeit in erheblichem Maße. Innovative Prozesse und Produkte verschieben die Grenzen bislang gewohnter Standards. Als SPECTARIS-Mitglied sind wir Teil eines starken Verbandes, mit dem wir in diesem dynamischen Spannungsfeld bestehen werden.


Rainer Kliewe, Geschäftsführer Ofa Bamberg GmbH


Eine weltweit starke Branche braucht einen starken Verband.

Eine weltweit starke Branche wie die deutsche Medizintechnik braucht einen starken Verband. SPECTARIS eben! Kommunikation, Regulatory Affairs, Interessensvertretung, wirtschaftliche und fachliche Kompetenz – das findet man dort.


Norbert Aumann, Geschäftsführer Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH


Wir schätzen an SPECTARIS besonders die fachliche Expertise.

Richard Wolf als ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Medizintechnik profitiert stark durch das breite Netzwerk von SPECTARIS. Wir schätzen besonders die fachliche Expertise.


Geschäftsführung Richard Wolf GmbH, Herr Pfab, Herr Steinbeck


Mitmachen lohnt sich!

In Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderungen in der Medtech Branche und einem anspruchsvollen regulatorischen Umfeld ist SPECTARIS ein wichtiger Partner für unser Unternehmen und als Interessensvertretung in Berlin und Brüssel unverzichtbar. Mitmachen lohnt sich!


Bert Sutter, Geschäftsführer, Sutter Medizintechnik GmbH


Wertvoller Informationsaustausch

Als Produzent von Pflege- und Klinikbetten verfolgen wir die aktuelle Entwicklung in der Gesundheitspolitik genau. Dabei greifen wir bei Fragen zu wichtigen Gesetzesänderungen gerne auf die fundierten Informationen von SPECTARIS zurück. Das Netzwerk aus namhaften, engagierten Unternehmen ermöglicht zudem einen intensiven Dialog untereinander, den wir sehr schätzen.


Jörg Waldeyer, Geschäftsführer Völker GmbH


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