EU-Kommission erkennt MDR-Problemlage

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Am 14. Juni tagte der EU-Gesundheitsministerrat zum Thema Sachstand MDR-Implementierung: Die EU-Kommissarin für Gesundheit Stella Kyriakides betonte in ihrer Ansprache die drohende Gefahr von Versorgungsengpässen aufgrund des Zertifizierungsstaus. Dementsprechend habe die EU-Kommission in Abstimmung mit der MDCG erste mögliche Lösungsansätze innerhalb des MDR-Rechtsrahmen identifiziert. Die Kommission werde die Entwicklungen hinsichtlich MDR weiter beobachten und im Dezember 2022 – zur nächsten Sitzung des Ministerrats – erneut Bericht erstatten. Insgesamt war ein gesteigertes Problembewusstsein auf Seiten der EU-Kommission zu erkennen – es besteht jedoch weiterhin Unklarheit, ob und wann die Kommission zeitnahe Lösungen einbringen wird. Ein weiteres Abwarten ohne sofortige Maßnahmen wäre die schlechteste Option. Politisch bedeutsam ist, dass sich achtzehn EU-Mitgliedstaaten äußerten und Bedenken zum Umsetzungsstand der MDR anmerkten. BMG-Staatssekretär Dr. Thomas Steffen mahnte in seiner Ansprache dazu, die Sorgen der Industrie und weiterer Stakeholder ernst zu nehmen. Pragmatische Lösungen und eine Entbürokratisierung seien notwendig, zudem müsse der Prozess weiterhin sehr aktiv begleitet werden. Auch einen Dialog mit der Industrie und weiteren Stakeholdern in Brüssel schlug Staatssekretär Steffen als mögliche Handlungsoption vor. Diese Problembenennung ist aus SPECTARIS-Sicht zu begrüßen - dennoch stellt sich auch hier die Frage nach konkreten und direkten Lösungsansätzen zur sofortigen Entlastung der Wirtschaft.

Besorgt zeigte sich im Vorfeld der Ministerratstagung auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek im Rahmen eines Treffens in Brüssel, an dem auch SPECTARIS-Vertreter teilnahmen. So seien schnelle Lösungen für Bestandsprodukte und Nischenprodukte zwingend, um weitere Produktabkündigungen zu verhindern.

Stimmen unserer Mitglieder

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen.

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen. Aesculap ist Mitglied bei SPECTARIS nicht nur, weil der Verband die Interessen unserer Branche zielbewusst in der Politik und in der Öffentlichkeit vertritt und ein leistungsstarkes Netzwerk von Experten bietet. Durch die Vernetzung von Fachkompetenzen der Mitgliedsunternehmen ergeben sich zudem einzigartige und wertvolle Synergieeffekte, und davon profitieren wir alle.


Dr. Joachim Schulz, Vorstandsvorsitzender Aesculap AG


Die Gemeinschaft macht uns stark!

Der Verband SPECTARIS bildet für uns mittelständische Unternehmen eine Brücke zwischen der Regierung und unseren Interessen – die Gemeinschaft macht uns hierbei stark! Wir schätzen sowohl das sehr hilfreiche Weiterbildungsprogramm innerhalb der Medizintechnik und profitieren von der Organisation unterschiedlichster Delegationsreisen. Durch unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS ist uns auch ein regelmäßiges Update neuer gesetzlicher Anforderungen garantiert.


Maik Greiser, Geschäftsführender Gesellschafter / CEO ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG


Der Verband bietet perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr für die Medizintechnik

Für uns als Hersteller von Medizintechnik stellt SPECTARIS ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Politik dar. Gerade angesichts der aktuellen MDR ist es immens wichtig, einen starken und leistungsfähigen Verband als Interessenvertretung zu haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und fühlen uns gut vertreten.


Regina Kirchner-Gottschalk, Geschäftsführerin KaWe – KIRCHNER & WILHELM GmbH + Co. KG


Im dynamischen Umfeld bestehen

Regulatorische Anforderungen steigen, Märkte werden komplexer – doch die größte Herausforderung, der sich auch die Medizinbranche aktiv stellen muss, ist die Digitalisierung. Mit ihr erhöht sich die Entwicklungsgeschwindigkeit in erheblichem Maße. Innovative Prozesse und Produkte verschieben die Grenzen bislang gewohnter Standards. Als SPECTARIS-Mitglied sind wir Teil eines starken Verbandes, mit dem wir in diesem dynamischen Spannungsfeld bestehen werden.


Rainer Kliewe, Geschäftsführer Ofa Bamberg GmbH


Eine weltweit starke Branche braucht einen starken Verband.

Eine weltweit starke Branche wie die deutsche Medizintechnik braucht einen starken Verband. SPECTARIS eben! Kommunikation, Regulatory Affairs, Interessensvertretung, wirtschaftliche und fachliche Kompetenz – das findet man dort.


Norbert Aumann, Geschäftsführer Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH


Wir schätzen an SPECTARIS besonders die fachliche Expertise.

Richard Wolf als ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Medizintechnik profitiert stark durch das breite Netzwerk von SPECTARIS. Wir schätzen besonders die fachliche Expertise.


Geschäftsführung Richard Wolf GmbH, Herr Pfab, Herr Steinbeck


Mitmachen lohnt sich!

In Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderungen in der Medtech Branche und einem anspruchsvollen regulatorischen Umfeld ist SPECTARIS ein wichtiger Partner für unser Unternehmen und als Interessensvertretung in Berlin und Brüssel unverzichtbar. Mitmachen lohnt sich!


Bert Sutter, Geschäftsführer, Sutter Medizintechnik GmbH


Wertvoller Informationsaustausch

Als Produzent von Pflege- und Klinikbetten verfolgen wir die aktuelle Entwicklung in der Gesundheitspolitik genau. Dabei greifen wir bei Fragen zu wichtigen Gesetzesänderungen gerne auf die fundierten Informationen von SPECTARIS zurück. Das Netzwerk aus namhaften, engagierten Unternehmen ermöglicht zudem einen intensiven Dialog untereinander, den wir sehr schätzen.


Jörg Waldeyer, Geschäftsführer Völker GmbH


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