Bundesregierung seit 100 Tagen im Amt – SPECTARIS vermisst stärkere Impulse für die Wirtschaft

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Die neue Bundesregierung ist seit 100 Tagen im Amt – die Bilanz fällt für den Industrieverband SPECTARIS eher ernüchternd aus. „Was wir vermissen, ist der Wille zum wirtschaftlichen Aufbruch. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind in unseren Branchen derzeit zwar gut, aber die konjunkturelle Lage scheint nicht genutzt zu werden, um die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Uns fehlen entschlossene Initiativen der Bundesregierung, um die Zukunfts- und Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und ihrer Schlüsseltechnologien zu stärken“, bilanziert SPECTARIS-Geschäftsführer Jörg Mayer.

Insbesondere bei den Themen Digitalisierung und Infrastruktur klagen viele der rund 400 Mitgliedsunternehmen von SPECTARIS. „Von einer nachhaltigen Strategie der Bundesregierung für deutsche Hightech-Branchen, um die Her-ausforderungen der digitalen Revolution erfolgreich zu meistern, kann noch keine Rede sein. Gerade im ländlichen Raum, wo viele mittelständische Unternehmen zuhause sind, ist schnelles Internet meist noch in weiter Ferne“, sagt Mayer.

Immerhin wurde aus dem Bundesgesundheitsministerium verlautbart, dass man die Sommerpause für die Vorberei-tung einer Digitalstrategie nutzen möchte. „Noch immer liegt der Gesundheitsstandort Deutschland bezüglich seiner digitalen Möglichkeiten weit hinter anderen Ländern zurück. Hier brauchen wir endlich eine eHealth-Strategie für unser Land. Deshalb sind die Zeichen aus dem Bundesgesundheitsministerium positiv zu bewerten“, stellt Mayer fest.

In Zeiten von zunehmend protektionistischen Maßnahmen ist es unabdingbar, dass die Bundesregierung stark und geschlossen auf der internationalen Bühne auftritt. „Die Bundesregierung muss sich mit kraftvoller Stimme für den Freihandel einsetzen, das Bemühen nehmen wir wahr. Dies wird allerdings schwieriger, wenn internationale Partner glauben, die Regierung sei schwach und zerstritten“, erklärt Mayer. SPECTARIS begrüßt allerdings die derzeitigen Bemühungen der Bundesregierung, das angespannte Verhältnis zu Saudi-Arabien zu verbessern. Die diplomatischen Störungen haben Auswirkungen auf die sehr exportorientierten deutschen Medizintechnik-Unternehmen, die große Schwierigkeiten bei öffentlichen Ausschreibungen in Saudi-Arabien haben. Auch das gegenwärtige Dilemma bei den Iran-Sanktionen hemmt die enormen Exportpotenziale für deutsche Hightech-Unternehmen, weshalb die Bundesregierung mit ihrem ganzen politischen Gewicht für eine Lösung streiten sollte.

Dass nun erste Schritte hin zur steuerlichen Forschungsförderung unternommen werden, bewertet SPECTARIS positiv. Gleichzeitig hofft der Verband, dass das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz bald Gestalt annehmen wird, da sich der Fachkräftemangel in den SPECTARIS-Branchen fast täglich verschärft. „Was wir in diesen unruhigen Zeiten vor allem brauchen, ist eine stabile Regierung mit klarem Kompass. Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit, nur so können unsere innovationsstarken Branchen der optischen, medizinischen und mechatronischen Technologien weiter erfolgreich sein“, fasst Mayer zusammen.

 

Stimmen unserer Mitglieder

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen.

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen. Aesculap ist Mitglied bei SPECTARIS nicht nur, weil der Verband die Interessen unserer Branche zielbewusst in der Politik und in der Öffentlichkeit vertritt und ein leistungsstarkes Netzwerk von Experten bietet. Durch die Vernetzung von Fachkompetenzen der Mitgliedsunternehmen ergeben sich zudem einzigartige und wertvolle Synergieeffekte, und davon profitieren wir alle.


Dr. Joachim Schulz, Vorstandsvorsitzender Aesculap AG


Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband.

Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband. Jeder Verband ist nur so stark, wie die Mitglieder diesen fordern und fördern. Als Mittelstand ist es für uns wichtig, dass komplexe Sachverhalte zusammengefasst dargestellt werden. Die Anforderungen an die Unternehmen der Medizintechnik steigern stetig und ändern sich fortlaufend. Hier leistet SPECTARIS tolle Arbeit und gibt uns immer das Gefühl gut informiert zu sein. Das Fortbildungsangebot ist sehr umfangreich und nimmt immer die Trends in den Fokus.


Sascha Becker, Mitglied der Geschäftsführung, Vertriebs- und Marketingleiter, Alu Rehab ApS und verantwortlich für den Geschäftsbereich Deutschland


Die Gemeinschaft macht uns stark!

Der Verband SPECTARIS bildet für uns mittelständische Unternehmen eine Brücke zwischen der Regierung und unseren Interessen – die Gemeinschaft macht uns hierbei stark! Wir schätzen sowohl das sehr hilfreiche Weiterbildungsprogramm innerhalb der Medizintechnik und profitieren von der Organisation unterschiedlichster Delegationsreisen. Durch unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS ist uns auch ein regelmäßiges Update neuer gesetzlicher Anforderungen garantiert.


Maik Greiser, Geschäftsführender Gesellschafter / CEO ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG


Der Verband bietet perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr für die Medizintechnik

Für uns als Hersteller von Medizintechnik stellt SPECTARIS ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Politik dar. Gerade angesichts der aktuellen MDR ist es immens wichtig, einen starken und leistungsfähigen Verband als Interessenvertretung zu haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und fühlen uns gut vertreten.


Regina Kirchner-Gottschalk, Geschäftsführerin KaWe – KIRCHNER & WILHELM GmbH + Co. KG


Im dynamischen Umfeld bestehen

Regulatorische Anforderungen steigen, Märkte werden komplexer – doch die größte Herausforderung, der sich auch die Medizinbranche aktiv stellen muss, ist die Digitalisierung. Mit ihr erhöht sich die Entwicklungsgeschwindigkeit in erheblichem Maße. Innovative Prozesse und Produkte verschieben die Grenzen bislang gewohnter Standards. Als SPECTARIS-Mitglied sind wir Teil eines starken Verbandes, mit dem wir in diesem dynamischen Spannungsfeld bestehen werden.


Rainer Kliewe, Geschäftsführer Ofa Bamberg GmbH


Eine weltweit starke Branche braucht einen starken Verband.

Eine weltweit starke Branche wie die deutsche Medizintechnik braucht einen starken Verband. SPECTARIS eben! Kommunikation, Regulatory Affairs, Interessensvertretung, wirtschaftliche und fachliche Kompetenz – das findet man dort.


Norbert Aumann, Geschäftsführer Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH


Wir schätzen an SPECTARIS besonders die fachliche Expertise.

Richard Wolf als ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Medizintechnik profitiert stark durch das breite Netzwerk von SPECTARIS. Wir schätzen besonders die fachliche Expertise.


Geschäftsführung Richard Wolf GmbH, Herr Pfab, Herr Steinbeck


Mitmachen lohnt sich!

In Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderungen in der Medtech Branche und einem anspruchsvollen regulatorischen Umfeld ist SPECTARIS ein wichtiger Partner für unser Unternehmen und als Interessensvertretung in Berlin und Brüssel unverzichtbar. Mitmachen lohnt sich!


Bert Sutter, Geschäftsführer, Sutter Medizintechnik GmbH


Wertvoller Informationsaustausch

Als Produzent von Pflege- und Klinikbetten verfolgen wir die aktuelle Entwicklung in der Gesundheitspolitik genau. Dabei greifen wir bei Fragen zu wichtigen Gesetzesänderungen gerne auf die fundierten Informationen von SPECTARIS zurück. Das Netzwerk aus namhaften, engagierten Unternehmen ermöglicht zudem einen intensiven Dialog untereinander, den wir sehr schätzen.


Jörg Waldeyer, Geschäftsführer Völker GmbH


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