Neu gegründete „AiF-Forschungsallianz Medizintechnik“ vergrößert medizintechnisches Innovationspotenzial aus Industrie und Forschung

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Dr. Markus Safaricz (l.) wurde zum neuen Vorsitzenden der AiF-Forschungsallianz Medizintechnik gewählt. Copyright: AiF e.V.

 

Sieben Forschungsvereinigungen greifen wesentliche Herausforderungen der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung auf: Gesundheit und Pflege / Dr. Markus Safaricz zum Vorsitzenden gewählt

Sieben Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) bündeln nun im Themenbereich der Gesundheit und Pflege ihre Expertise mit der Gründung einer neuen Forschungsallianz Medizintechnik (FAM). Als Vorsitzender wurde Dr. Markus Safaricz gewählt, Geschäftsführer des AiF-Mitglieds und SPECTARIS-Kooperationspartners „Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.)“. „Die FAM wird die Synergien dieser Forschungsvereinigungen für die Innovationsschöpfung im medizintechnischen Bereich heben sowie die Sichtbarkeit der Industriellen Gemeinschaftsforschung in diesem Bereich erhöhen“, betonte Safaricz.

Unter dem Dach der AiF bedienen neben der F.O.M. noch 99 weitere Forschungsvereinigungen die unterschiedlichen Branchen, Technologie- und Anwendungsfelder der deutschen Industrie. Die meisten sind interdisziplinär aufgestellt und es gibt zahlreiche thematische Überschneidungen. Etwa zehn Prozent der AiF-Forschungsvereinigungen führen immer wieder Projekte mit Medizintechnikbezug durch. Sie forschen an Themen der Sensorik und Aktorik, Diagnostik, Digital Health, Materialentwicklungen für die medizinische Therapie. „Dieses Wissen werden wir nun in der FAM bündeln“, erklärte Safaricz. Die AiF-Forschungsallianz Medizintechnik greift dabei das Themenfeld  ‚Gesundheit und Pflege‘ der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung auf und betreibt Forschung aus den umfassenden Perspektiven ihrer Mitgliedsvereinigungen.

Geplante Themenschwerpunkte der FAM sind neue diagnostische Methoden und Testsysteme, die Anwendung von IT und internetbasierten Technologien für Digital Health, innovative und laseroptisch funktionalisierte Werkstoffe für die medizinische Therapie, die Weiterentwicklung von regenerativer Medizin und Tissue Engineering sowie sensorische und aktorische Systeme für gesundheitsrelevante Bereiche.

Aufgrund der Vielgliedrigkeit der AiF war es den Unternehmen bislang erschwert, alle für sie interessanten Medizintechnik-Machbarkeitsstudien der AiF zu finden und im Auge zu behalten. Die Neugründung der FAM bringt deshalb den Unternehmen der von SPECTARIS vertretenden Branchen viele Vorteile. Zukünftig erhalten die Firmen nicht nur Informationen zu den Innovationsideen und zur Forschung aus den F.O.M.-Projekten, sondern auch Neuigkeiten zu den Projekten der weiteren Mitglieder der FAM.

Die Gründungsmitglieder der FAM sind die folgenden AiF-Forschungsvereinigungen:

  • DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie,
  • Fördergemeinschaft für das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (FSKZ),
  • Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen gemeinnützige GmbH - FILK gGmH
  • Forschungskuratorium Textil (FKT),
  • Forschungsvereinigung Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.),
  • Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung,
  • Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen (IKV).

Weitere Forschungsvereingungen haben bereits Interresse an einer FAM-Mitgliedsschaft signalisiert.

Die Mitglieder der FAM betreiben vorwettbewerbliche Forschungsprojekte zur Untersuchung der industriellen Machbarkeit von Innovationsideen zu medizintechnischen Themen. Hierfür werden Fördermittel unter anderem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) eingeworben und eingesetzt.

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