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SPECTARIS-EZ-Blog

Hier berichtet unser EZ-Scout regelmäßig über aktuelle Themen aus der Entwicklungszusammenarbeit für die SPECTARIS-Branchen.

"Gesundheit entwickelt sich - weltweit entstehen neue Märkte für Hightech. Für ihr Business Development brauchen SPECTARIS-Mitglieder die richtigen Geschäftskontakte und Informationen für den Zugang zu neuen Absatzmärkten. Dafür bin ich da.“ Das sagt Dr. Franz von Roenne, der neue, vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung entsandte EZ-Scout bei SPECTARIS. Er unterstützt in der Abteilung Außenwirtschaft Unternehmen, die sich für den Markteintritt in Entwicklungs- und Schwellenländern interessieren. Als Experte für Entwicklung und Finanzierung von Gesundheitssystemen hat der promovierte Mediziner Franz von Roenne in Afrika, Asien und Europa auf allen Ebenen der internationalen Zusammenarbeit gearbeitet, von Basisversorgung über staatliche Reformen bis zur globalen Zusammenarbeit. Der EZ-Scout sieht sich als Vermittler auf der Suche nach angepassten Lösungen für Hersteller, Anwender, Betreiber und Planer.


Aktuelles

Neues Beratungsangebot für KMU zum Markteintritt in Afrika startet

Bundeswirtschaftsministerium fördert neues IHK-Netzwerkbüro Afrika

Im August 2020 startete das IHK-Netzwerkbüro Afrika (INA) seine Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die auf dem afrikanischen Markt Fuß fassen wollen. INA ist beim DIHK angesiedelt und Teil des Wirtschaftsnetzwerks Afrika des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Das BMWi fördert das auf mehrere Jahre angelegte Beratungsangebot von INA mit 2,2 Millionen Euro.

INA verstärkt die deutsche Außenwirtschaftsförderung zu Afrika. Zukünftig unterstützt INA als Erstberatung zur Außenwirtschaftsförderung deutsche KMU bei der Erschließung afrikanischer Märkte. INA nutzt hierzu das etablierte Netz des DIHK, der Industrie- und Handelskammern (IHKs) und der Auslandshandelskammern (AHKs) und stellt gezielt Kontakte zu Afrika-Experten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung her. Auf dieser Basis berät das Projektteam KMU zu ihren Marktchancen in Afrika, unterstützt sie beim Markteintritt und informiert zu Fördermöglichkeiten sowie Ansprechpartnern im Bereich der Außenwirtschaftsförderung. Zudem entwickelt das Team Beratungs- und Informationsprodukte zur Außenwirtschaftsförderung zu Afrika. Die Geschäftsstelle des Wirtschaftsnetzwerks Afrika stellt deutschen Unternehmen darüber hinaus mit dem Afrika-Partner einen persönlichen Ansprechpartner zur Seite, der Unternehmen während des gesamten Beratungsprozesses begleitet.

Kontakt zum INA Netzwerkbüro


Aktuelle Sonderförderung des BMZ für Unternehmen, die sich gegen Pandemie in Entwicklungsländern engagieren

Der COVID-19 Response Sonderwettbewerb ist wieder geöffnet. Unternehmen können bis zum 10. August Projektideen einreichen

Unternehmen, die mit ihren Aktivitäten zur Milderung der COVID-19-Pandemie in Entwicklungs- und Schwellenländern beitragen, können bis zu 50% und bis zu 200.000 EUR Fördermittel des BMZ bekommen. Je nach Art des vorgeschlagenen Projekts können sie ihre Vorschläge bei den developpp-Programmen der DEG für rein finanzielle Förderung, oder der GIZ für zusätzliche technische Flankierung einreichen. Alle Infos bekommen Sie hier. Der SPECTARIS-EZ-Scout Dr. Franz von Roenne unterstützt Sie bei Fragen gerne.


BMZ Corona-Sofortprogramm: "Keine Rückkehr zur weltweiten Normalität der Globalisierung"

Das Corona-Sofortprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) präsentiert mit konsequent analytischem, nüchternen Blick auf die Ergebnisse und Erfordernisse der Globalisierung den Scheideweg, an den uns die Corona-Pandemie gebracht hat. Die Handlungsprämisse des Entwicklungsministeriums: "Wir besiegen die Pandemie nur weltweit oder wir bezwingen sie nicht."

Für eine Erfolg versprechende Reaktion fordert das Sofortprogramm des BMZ ein Umdenken und ein konsequent solidarisches Denken und Handeln weltweit. Anhand konkreter Beobachtungen zeigt es, dass die Folgen von COVID-19 umso gravierender sind, je ärmer ein Land oder eine Gruppe von Menschen ist, aber auch, dass Alleingänge und Partikularlösungen sinnlos sind und niemand vor der drohenden Katastrophe schützen. Aus Sicht des BMZ können die Wege aus der Krise nur langfristig erfolgreich sein, erfordern aber dennoch sofortige entschiedene erste Schritte.

Das Sofortprogramm fordert zunächst die Neustrukturierung internationaler Organisationen und Maßnahmen und sofortige Verstärkung der Zusammenarbeit. Dazu gehören unter anderem ein Weltkrisenrat der VN, ein Schuldenerlass für die 47 ärmsten Staaten, die Weiterentwicklung der WHO zum Weltpandemiezentrum und entschlossene Maßnahmen für weltweiten Impfschutz und OneHealth.

Zusätzlich sollen Europa und die EU ihre Handlungsfähigkeit stärken und Schutzschirme und Hilfsprogramme auf die Nachbarländer ausgeweitet werden. Die EU solle die afrikanische Wirtschaft weiter stärken und mehr investieren; hervorgehoben wird dabei die Forderung nach einer Investitions- und Technologieoffensive, die auch für die SPECTARIS-Branchen von Interesse sein dürfte.

Das BMZ hat 1 Mrd. Euro für Sofortmaßnahmen umgewidmet und gleichzeitig den Bedarf für zusätzliche 3 Mrd. konkret benannt. Für Sofortmaßnahmen für Gesundheit und Pandemiebekämpfung werden 200 Mio. Euro bereitgestellt und weitere 600 Mio. Euro aus dem Haushalt 2020 angefordert. Technologie der SPECTARIS-Branchen wird dabei sowohl für bilaterale Maßnahmen wie bei den Programmen internationaler Organisationen gebraucht. 

Für Fragen und Einschätzungen zum BMZ-Programm steht Dr. Franz von Rönne Ihnen gerne zur Verfügung. 


Neues Festzins-Programm des BMWI für Afrika erleichtert Exporte

Ab sofort können Exporte von Investitionsgütern und Dienstleistungen aus Deutschland in afrikanische Bestellerländer ab einem Volumen von 85 Mio. EUR zu einem vom Bund garantierten Festzins finanziert werden. Die KfW-IPEX GmbH trägt das Zinsrisiko für jedes Kreditinstitut mit einer Berechtigung für Hermes-Deckungen. Die Finanzkreditdeckung beinhaltet in der Regel nur 5 % Selbstbehalt.

Damit sollen gezielt Exporte von hochwertigen, langfristig relevanten Investitionsgütern erleichtert bzw. Ermöglicht werden. Diese sind für Zinsschwankungen besonders anfällig, gleichzeitig jedoch können sie wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung in Afrika beisteuern. Für die Branchen bei SPECTARIS ist dies Programm von hohem Interesse, weil diese genau solche hochwertigen, langfristig relevanten Investitionsgüter anbieten.

Informationen und Kontakte gibt es bei GTAI über den www.africabusinessguide.de oder direkt bei der KfW-IPEX unter https://www.kfw-ipex-bank.de/PDF/Über-die-KfW-IPEX-Bank/Unsere-Rolle-in-der-Außenwirtschaftsförderung/Afrika-CIRR/2020-01-Merkblatt-Afrika-CIRR-2.pdf


Genauer hingesehen

„COVID-19 ist eine große Prüfung für uns alle in Ostafrika“

Die East African Health Platform (EAHP) ist Partner von SPECTARIS in den 6 Ländern der East African Community (EAC). Hier berichtet sie über das Aufziehen einer Krise nie dagewesenen Ausmaßes, über die wichtige Rolle der privaten Gesundheitsunternehmen, und über dringend gebrauchte neue Medizin-, Analysen- und Labortechnologie.

EAHP – ein neuer Ansprechpartner für MedTech und LabTech in Ostafrika

Mit BMZ-Förderung der sequa gGmbH unterstützt SPECTARIS seit 3 Jahren mit seinem Knowhow den Aufbau der EAHP als regionale Dachorganisation für nicht-staatliche Teilnehmer der Gesundheitswirtschaft in der East African Community. Dadurch mausert sich die am EAC-Sitz Arusha in Tansania ansässige, gut vernetzte Organisation zum Ansprechpartner auch der deutschen Unternehmen der SPECTARIS-Branchen mit Interesse an Ostafrika. Nicht zuletzt durch die Bestrebungen der EAC, ihre 6 Mitgliedsländer Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda, Burundi und Südsudan zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum zu machen, wird die EAC mit ihren 177 Mio. Einwohner*innen für SPECTARIS-Mitglieder interessant. MedTech und LabTech sind essenzielle Ingredienzien für die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region.

Die COVID-19-Pandemie verdeutlicht die Schlüsselrolle von MedTech und LabTech für Gesundheit und damit die gesamte Entwicklung Ostafrikas drastisch, wenn auch unter denkbar unglücklichen Umständen. Das haben wir im Interview von EAHP-Geschäftsführerin Jonniah William Mollel erfahren. Ihre Schilderungen werfen ein Schlaglicht auf die Gesundheitssysteme Ostafrikas in einer existenziell bedrohlichen Gesundheitskrise, und gleichzeitig bekommen wir eine Einschätzung, wie es weitergehen kann, und welche Veränderungen der Gesundheitswirtschaft zu erwarten und anzustreben sind.

„Die Krise stellt uns alle persönlich auf die Probe“

Zunächst haben wir uns bei Frau William Mollel erkundigt, wie es ihr und ihrem Team ergeht in der Krise, die sich in der Region rasant ausbreitet:

COVID-19 Erkrankungen und Maßnahmen in EAC (Download PDF)

„Eigentlich machen wir das, was wir immer getan haben, aber jetzt auf ganz andere Weise. Home-Office ist für uns nicht nur ungewohnt, sondern vielerorts in der EAC durch schlechten Zugang zum Internet praktisch sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Wir müssen alle sehr schnell und gründlich lernen und uns irgendwie anpassen.“

„Außerdem werden wir uns nun immer klarer der existenziellen Bedrohung bewusst, die da auf alle EAC-Länder, und auf jeden einzelnen von uns zukommt.“

„Als Ost-Afrikanerin bin ich viel Mangel, Missstände, Schwierigkeiten und tägliche Risiken gewohnt. Aber so etwas bedrohliches wie COVID-19 habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt.“

Nach diesen schwerwiegenden Feststellungen zeigt uns die EAC-Geschäftsführerin, wie in der EAC mit der Krise umgegangen wird, welche Risiken die Krise birgt, was generell getan werden muss, und vor allem auch, was die EAHP zur Bewältigung dieser Bedrohung jetzt und längerfristig tun kann.

Im Moment tut die EAHP mehr von dem, was sie schon vor COVID-19 getan hat

Die Krise verstärkt die Auswirkungen des Mangels, der schon vorher herrschte: Die Ausbildung des Personals, die verfügbaren Technologien, und die Verfügbarkeit von Informationen als Grundlage der Gesundheitssysteme sind allesamt ungenügend. Diese Mängel bedingen und verstärken sich gegenseitig.

Das hat auch vor COVID-19 die wirksame Steuerung und Bewirtschaftung der Gesundheitseinrichtungen und den effizienten Einsatz der ebenfalls zu knappen Finanzmittel erschwert. Zu dieser Thematik hat sich EAHP im Auftrag ihrer 45 Mitglieder aus allen Bereichen der nicht-staatlichen Gesundheitsversorgung (siehe Tabelle) bereits mit zwei Studien engagiert: eine zu Bedarf und Lücken der Ausbildung des Personals in den 6 Mitgliedsländern, die andere zu den aktuellen Bedingungen und Verbesserungsbedarf für den Import von MedTech und LabTech.

Mitgliederprofil des EAC Dachverbands EAHP, Stand 10.05.2020

Diese Studien gewinnen durch COVID-19 weiter an Relevanz, vor allem weil die Thematik jetzt deutlich mehr Aufmerksamkeit bei den politischen Entscheidungsträgern bekommt. Die Planung weiterer Papiere wird jetzt für den Bedarf durch COVID-19 angepasst.

Vor der Krise war die EAHP bereits in die gesundheitspolitischen Prozesse der EAC, und teilweise auch in den einzelnen Mitgliedsländern routinemäßig integriert. Am Anfang der Krise jedoch unterbrachen die Minister und Präsidenten den Dialog mit der Wirtschaft und versuchten, allein zu steuern - ohne großen Erfolg. Jetzt gibt es eine Trendwende:  die EAHP wird Mitglied des regionalen Krisenkomitees, ihre nationalen Mitgliedsorganisationen werden in ihren Ländern eingebunden. So ist z.B. das EAHP-Mitglied Uganda Healthcare Federation erfolgreich dafür eingetreten, dass die ursprünglich für die Gesundheitsdienste zugelassenen nicht-zertifizierten Stoffmasken nun doch nicht mehr zulässig sind, sondern nur noch WHO-zugelassene FFP2-Masken. Das ist aus Sicht von EAHP äußerst wichtig, trotz der größeren Schwierigkeit bei der Beschaffung: der Schutz des Gesundheitspersonals hat aus ihrer Sicht oberste Priorität, um die Krise meistern zu können.

Die EAHP positioniert sich und ihre Mitglieder, um eine bedeutsame Rolle in etlichen Bereichen der SARS-CoV-2-Bekämpfung, von der Unterstützung bis zur direkten Mitsprache in der Steuerung der Pandemiebekämpfung zu spielen. Ihre Stärke und damit mögliche Beiträge sieht sie in der Beschaffung von Fakten, dem Monitoring und der Beratung, aber auch im konstruktiven, kritischen Feedback an die politischen Entscheidungsträger zu gesundheitspolitischen Maßnahmen.

COVID-19 bringt neuen Impetus für ein weiteres klassisches EAHP-Aufgabengebiet: die Förderung systematischer Zusammenarbeit der Mitglieder. Dazu gehört ein gut unterfütterter Informationsaustausch zu aktuellen Themen ebenso wie der forcierte Aufbau einer Wissensplattform und die Identifikation und Nutzung von Best Practices. Geplant wird nun auch ein Verbund für organisierte, vereinheitlichte Ausbildung unter Nutzung der Kapazitäten der Mitglieder, zum Beispiel als Aus- und Fortbildungszentren.

Die EAHP will in die Zeit nach COVID-19 investieren

Aus Sicht der EAHP ist die COVID-19-Pandemie eine akute Krise mit langfristigen Implikationen. Geschäftsführerin William Mollel betont immer wieder, dass zur erfolgreichen Bewältigung viele, vor allem auch langfristige Maßnahmen notwendig sind, die schon vor der Krise vonnöten gewesen wären. Deren bisheriges Ausbleiben trage jetzt auch zur Schwere der Problematik bei.

Es will aber auch wohlüberlegt sein, wo man herkömmliche Planungen jetzt konzentriert verfolgt, und wo man mit besseren, innovativen Lösungen einen Neustart macht. Dies gilt nicht nur, aber in besonderem Maße auch für die Technologien in der Gesundheitsversorgung. Besonders deutlich wird dies beim Blick auf die entscheidende Rolle der Information und Informationstechnologie für die Prävention von Krankheiten und die Vorbereitung auf Krisen. Insgesamt gilt aus Sicht der EAHC, dass Technologie deutlich mehr und deutlich gezielter eingesetzt werden muss, wenn man der Situation Herr werden und eine Wiederholung verhindern will.

Dafür muss investiert werden. Dies ist ein generelles Postulat des EAC-Dachverbands für die nicht-staatliche Gesundheitswirtschaft, aber EAHP hat sich auch eigene Investitionsanstrengungen verschrieben:

  • Zur Systematisierung der Weiterbildung des dringend notwendigen kompetenten Personals will die EAHP mit geeigneten Partnern ein regionales Ausbildungszentrum gründen
  • Die diagnostischen Kapazitäten der Mitglieder sollen dauerhaft erhöht werden
  • Die Mitglieder sollen sich an der konsequenten Entwicklung und Anwendung von Maßnahmen zur Pandemic Preparedness aktiv beteiligen und die dafür notwendigen und möglichen Investitionen tätigen.

Überhaupt sollen langfristige Investitionen in Personal, Technologie und Informationsflüsse oberste Priorität bekommen. Viele derzeitige reaktive Problemlösungsansätze („Troubleshooting“) seien eher Strohfeuer ohne Aussicht auf langfristige Effekte zur Lösung der gravierenden Probleme. Die EAHP erwartet, dass das aktuelle Krisenmanagement der politischen Führung in der EAC viel strategischer wird und bereits jetzt mit Investitionen für die Zukunft beginnt.

Eine Kostprobe der Tragweite der aus Sicht der EAHP notwendigen Veränderungen bezieht sich auf die unabdingbare Grundlage eines jeden funktionsfähigen Gesundheitssystems: sein Personal. Dieses, so Frau William Mollel, braucht nicht nur flächendeckend deutlich bessere Aus- und Weiterbildung, sondern ebenso flächendeckend auch deutlich bessere Verträge. Das wäre der Grundstein für eine weitreichende Reform der Gesundheitsversorgung dieser Region, wie sicher auch in vielen anderen Regionen und letztlich, aber auch ziemlich unmittelbar im Interesse der gesamten Menschheit.

Ein Blick in die Zukunft in Ostafrika und auf eine dreifache Krise

Die durch SARS-CoV-2 hervorgerufene Pandemie ist nach Einschätzung von Frau William Mollel wohl nur Teil einer „multidimensionalen Krise“, die durchaus auch zu einer „dreifachen Tragödie“ werden kann, weil ihre drei Dimensionen Gesundheit, Bildung und Wirtschaft sich gegenseitig in eine Abwärtsspirale manövrieren können:

Gesundheit: zwar gibt es in Ostafrika weniger ältere Menschen, die klassische COVID-19 -Risikogruppe in anderen Ländern. Dafür gibt es jedoch viel mehr Menschen, die durch andere Infektionen wie AIDS oder Tb, und auch durch Mangelernährung und manifesten Hunger immungeschwächt sind und so COVID-19 zum Opfer fallen können. Verstärkt durch die momentane schwere Dürrekatastrophe wächst der Hunger bereits jetzt in der Dynamik einer Epidemie.

NB: es gibt in der Region bereit eine Dürrekatastrophe die zur Hungerpandemie „biblischen Ausmaßes“ führen kann, auch ohne COVID-19. (D. Beasley, Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms in einer Botschaft an den Weltsicherheitsrat am 21.4.20)

Bildung: wie auch in diesem Gespräch vielfältig verdeutlicht wurde, ist der Bildungsstand der EAC-Bevölkerung prekär. Ohne mehr und bessere Bildung gibt es keine Entwicklung in eine wirtschaftlich bessere Zukunft. Die durch COVID-19 erzwungenen Ausfälle der Schulbildung mögen andernorts temporär und damit kompensierbar sein, in der EAC sind sie es nach Ansicht von Frau William Mollel nicht. Hier sind die momentan zu verzeichnenden Unterrichtsausfälle ein Verlust künftigen dringend benötigten Humankapitals.

Wirtschaft: diese droht einzubrechen, weil die mageren Reserven bald verschwunden und die Wirtschaftskreisläufe rasch unterbrochen sind. Einem erheblichen Bevölkerungsanteil, vielleicht sogar einer Mehrheit, droht der Fall in die Armutsfalle, in der es um Subsistenz und das nackte Überleben von Tag zu Tag geht und eine Teilnahme an der Wirtschaft kaum noch möglich ist. Eine Erholung der Wirtschaft kann durch weiter schwindende Kapazitäten der Gesundheitsversorgung ebenso behindert werden wie durch eine Generation mit weiter eingeschränkter Bildung.

Die absehbare Angewiesenheit auf internationale Unterstützung zur Abwendung der Tragödie ist in Ostafrika nichts gänzlich Neues. Wenn sie kommt, dann braucht sie starke, handlungsfähige und kenntnisreiche Partner. Die EAHP könnte für die Gesundheitswirtschaft ein solcher Partner sein.

Spectaris ist ja bereits ein Partner der EAHP. Wir haben daher gefragt, ob es etwas Wichtiges gibt, das die EAHP an die SPECTARIS-Mitglieder weitergeben möchte. Frau William Mollel betonte, wie wichtig das Unterstützungsprojekt von SPECTARIS sei und drückte ihre Dankbarkeit dafür aus. Dann hatte sie noch eine konkrete, spezifische Botschaft:

Technologie ist unabdingbarer Teil einer besseren Zukunft

Eine krisenfeste („resiliente“) Gesellschaft ist ohne Technologie nicht denkbar. In der EAC bedeutet dies, dass dringend mehr und bessere Technologie gebraucht wird, um sich eine Chance zu verschaffen, aus der Krise herauszukommen und die Tragödie zu vermeiden. Das gilt für die Gesundheitsversorgung in besonderem Maße: die EAC braucht, so betont die EAHP viel mehr und viel besser an die Gegebenheiten angepasste Technologie.

Wer, so die Frage - die gleichzeitig als warme, freundschaftliche Ermunterung rüberkommt -, wäre besser geeignet, um hier zu kooperieren und wirklich wirksam zu unterstützen, als die deutsche Medizin- Analysen- und Labortechnik?

Weitere Informationen zur EAHP

Das Interview mit der EAHP als Grundlage dieses Artikels führten Dr. Franz von Roenne und Krasimira Maryanska

Entwurf für neue EU-Afrika-Strategie

Wirtschafts- und Handelsförderung zentral, Gesundheit und Resilienz können durch COVID-19 noch an Bedeutung zulegen

Am 9. März 2020, noch vor dem vollen Ausbruch der COVID-19-Krise, hat die EU den Entwurf ihrer neuen Afrika-Strategie vorgelegt. Damit soll die Partnerschaft mit Afrika weiter intensiviert und strikt an gemeinsamen Interessen und Zielen ausgerichtet werden. Durch die Organisation von Partnerschaften in fünf Schlüsselbereichen: Grüne Wende, digitaler Wandel, nachhaltiges Wachstum & Beschäftigung, Frieden & Governance, Migration und Mobilität soll dem Kontinent geholfen werden, seine Potenziale rasch zu entwickeln und seine Herausforderungen zu meistern. Beim 6. Afrika-EU-Gipfel in Brüssel im Herbst 2020 sollen die Vorschläge als Grundlage für ein neues Abkommen dienen.

Die Stärkung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen nimmt weiter einen zentralen Platz in der neuen Strategie ein. Bereits seit 2018 ist die Allianz Afrika-Europa dabei, strategische Investitionen ebenso zu fördern wie Investitionen in Menschen durch Bildung, das Geschäfts- und Investitionsklima zu stärken und die Integration von Wirtschaft und Handel voranzutreiben. Der bisherige Investitionsrahmen durch Grants soll von derzeit 32,5 Mrd. / 6 Jahren auf 40 Mrd. Euro gesteigert und durch umfangreiche weitere Finanzierungen der Wirtschaftsförderung, etwa in Form von Garantien ergänzt werden.

Die Gesundheitswirtschaft kommt mit etlichen Bezügen in der neuen Strategie vor: Neben dem weiteren Auf- und Ausbau der Grundversorgung soll Gesundheit als Grundlage und Voraussetzung für Wirtschaft und Beschäftigung dienen. Und durch die aktuelle Corona-Krise gewinnt das Vorhaben, die Resilienz der Gesundheitssystems und die weltweite Gesundheitsabsicherung zu stärken, noch einmal deutlich an Relevanz. Es ist absehbar, dass sich für die Branchen Analysen-, Bio- und Labortechnik sowie Medizintechnik dadurch die Aussichten auf Wachstum ihrer Märkte in Afrika konkretisieren, sowie auch die Beteiligung an den europäischen Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung steigen. Der DIHK hat die neue Strategie bereits als wichtigen Schritt bewertet und sieht Chancen für die deutsche Wirtschaft. Auch das Entwicklungsministerium BMZ, das selbst eine eigene Afrika-Strategie mit intensiver Wirtschaftsförderung verfolgt, begrüßt den Vorschlag und schlägt vor, ihn nach dem deutschen Vorbild zu einem Europäischen Marshall-Plan für Afrika auszubauen.

Die wichtigsten Hintergründe finden Sie hier: Vollständige Mitteilung der EU; Info-Blatt


Afrikas Wirtschaften wachsen zusammen in der African Continental Free Trade Area

Auf dem Weg zum einheitlichen Wirtschaftsraum der Afrikanischen Union kann die deutsche Außenwirtschaft mitgehen – auch mit Unterstützung der Bundesregierung

Der Aufbruch hat begonnen, die ersten Schritte auf dem Weg zum panafrikanischen Binnenmarkt sind gegangen, und es soll weiter vorangehen noch in diesem Jahr:

54 der 55 AU-Länder haben das Abkommen zur Errichtung der Afrikanischen Kontinental-Freihandelszone (AfCFTA) unterschrieben, 29 Länder haben es bisher ratifiziert. Seit Mai 2019 wird es von der AU offiziell umgesetzt. Im Juli 2020 beginnt konkret der einheitliche Waren- und Dienstleistungsverkehr mit Zollerleichterungen, Ursprungsregeln für Waren und spezifischen Dienstleistungen. Anfang 2021 sollen dann Entwürfe der Protokolle über Investitionen, Wettbewerbspolitik und geistige Eigentumsrechte bereit sein.

Die AfCFTA ist eines der Leuchtturm-Projekte der Agenda 2063. Mit der will die Afrikanische Union den Kontinent politisch, wirtschaftlich und kulturell zur vollen Blüte bringen. Konkretes Endziel ist ein einziger afrikanischer Wirtschaftsraum. Kurzfristig soll der intraafrikanische Markt, der bisher im Schnitt nur 12% ausmacht, bis zu 4-fach gesteigert werden.

Um effektiv voranzukommen, fungieren 8 regionale Wirtschaftsgemeinschaften als Bausteine der AfCFTA: ECCAS, ECOWAS, EAC, SADC, COMESA, AMU, CEN-SAD und IGAD.

Flankierend werden ein einheitlicher afrikanischer Luftverkehrsmarkt und die Freizügigkeit der Bevölkerung auf dem ganzen Kontinent vorangetrieben. Die Entwicklung einer kontinentalen Rohstoffstrategie soll Afrika in globale Wertschöpfungsketten integrieren und den Ertrag der Rohstoffe für die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents nutzen.

Neben der rein quantitativen Steigerung der Exportwirtschaft ist das wichtigste Ziel die horizontale wie vertikale Diversifizierung der Wirtschaft in Afrika. Das dürfte auch die exportierende Industrie aus Deutschland interessieren: Mittelfristig lässt sich erhöhte Nachfrage für importierte Hightech-Güter ebenso erwarten wie deutlich mehr Möglichkeiten zur Investition und Produktion vor Ort.

Die Entwicklung der AfCFTA ist, ebenso wie die anderen Leuchtturmprojekte der Agenda 2063, Gegenstand konkreter Planungen. Auch wenn diese nicht immer ganz genau umgesetzt werden (können), so sind sie dennoch konkret und realistisch genug, um auch für Außenwirtschaftspartner eine gute Grundlage für ihre mittel- und langfristige Markterschließungsstrategien zu bieten.

Die Bundesregierung fördert und komplementiert die Agenda 2063 und auch die AfCFTA gezielt. Mit ihrem Marshallplan für Afrika, mit Reformpartnerschaften mit einer Reihe von Ländern, und mit Programmen wie der Sonderinitiative Ausbildung und Beschäftigung sowie dem Entwicklungsinvestitionsfonds wird sowohl die lokale wirtschaftliche Entwicklung in Afrika als auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Deutschland und Europa substanziell gefördert.

Der SPECTARIS-EZ-Scout berät gerne, wenn Sie in die Thematik tiefer einsteigen möchten.


Kostenfreie Beratung zum Thema Gesundheitswirtschaft Marokko im Rahmen des Pilotprojekts des Wirtschaftsnetzwerks Afrika

Kostenfreie Beratung zum Thema Gesundheitswirtschaft Marokko im Rahmen des Pilotprojekts des Wirtschaftsnetzwerks Afrika

Im Rahmen des Pilotprojekts Gesundheitswirtschaft Marokko können Unternehmen mit Interesse am marokkanischen Gesundheitsmarkt eine kostenlose Beratung im Umfang von maximal 40 Stunden in Anspruch nehmen. Die Beratungsleistung wird hierbei durch KPMG in Zusammenarbeit mit der AHK Marokko erbracht und ist durch das BMWi finanziert. Die konkreten Beratungsangebote werden im Sinne eines Pilotprojekts dabei ganz an Ihrem Bedarf ausgerichtet. Gerne können Sie unter „deprojektmarokkokpmgcom“ ein telefonisches Erstgespräch vereinbaren.

Darüber hinaus ist für den 6. Oktober 2020 eine Netzwerkveranstaltung mit interessierten Unternehmen, Experten für den marokkanischen Gesundheitsmarkt und lokalen Vertriebspartnern in München geplant. Unter „de-projektmarokkokpmgcom“ können Sie sich als Teilnehmer vormerken lassen.

Weitere Informationen: Projektflyer Marokko Gesundheitswirtschaft

Stimmen unserer Mitglieder

Der SPECTARIS-Verband bietet viele Möglichkeiten des professionellen Austauschs.

Der SPECTARIS-Verband bietet viele Möglichkeiten des professionellen Austauschs in einem breiten und fachlich hervorragenden Netzwerk. Von ihm gehen wichtige Impulse und Perspektiverweiterungen  in vielen Bereichen aus, welche uns als Unternehmen umtreiben. Das stärkt uns und die gesamte Branche.


Ulrich Krauss, CEO der Analytik Jena AG


Gemeinsam sind wir stark.

Gemeinsam sind wir stark – Entsprechend schätzen wir das starke Netzwerk sowie die offene und sehr gute Zusammenarbeit im Verband, um als einer der führenden Hersteller gemeinsam an Lösungsansätzen für die modernen Herausforderungen in der Kontaktlinse zu arbeiten und identifizierte Trends zu nutzen.


Frank Hauerken, Senior Regional Director DACH & Benelux, CooperVision GmbH


Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen.

Unternehmen der Medizintechnik agieren in einem Marktumfeld mit sich stetig verändernden Rahmenbedingungen. Aesculap ist Mitglied bei SPECTARIS nicht nur, weil der Verband die Interessen unserer Branche zielbewusst in der Politik und in der Öffentlichkeit vertritt und ein leistungsstarkes Netzwerk von Experten bietet. Durch die Vernetzung von Fachkompetenzen der Mitgliedsunternehmen ergeben sich zudem einzigartige und wertvolle Synergieeffekte, und davon profitieren wir alle.


Dr. Joachim Schulz, Vorstandsvorsitzender Aesculap AG


Großer Mehrwert für unsere Arbeit.

Der deutsche Hightech-Mittelstand, zu dem auch wir gehören, hat mit SPECTARIS einen leistungsstarken Industrieverband, der die Interessen der Mitgliedsunternehmen bündelt, diese gegenüber der Politik vertritt und aktives Branchenmarketing im In- und Ausland betreibt. Wir engagieren uns in den Fachverbänden Photonik und Medizintechnik, bringen unsere Interessen und unser Know-how aktiv ein und nutzen die Netzwerkmöglichkeiten sowie die verschiedenen Serviceangebote (Seminare, Branchendaten) von SPECTARIS.


Dr. Andreas Nitze, Geschäftsführender Gesellschafter & CEO, Berliner Glas Gruppe


Zusammen besser: Industrieunternehmen arbeiten bei Spectaris an Zukunftsprojekten für die Kontaktlinse

Wir arbeiten täglich daran, die Wachstumschancen der Kontaktlinse zu nutzen und unsere Einzelhandels-Partner dabei zu unterstützen, mehr für die Kontaktlinse zu erreichen. Spectaris liefert uns die Möglichkeit dies – als gemeinsames Projekt aller Industrieunternehmen – auf nationaler Ebene und mit gebündelten Kräften zu tun. Ohne den Spectaris-Industrieverband wäre diese gemeinsame Arbeit undenkbar.


Fabian Hasert, Geschäftsführer MPG&E-Kontaktlinsen


OBE setzt auf Qualitätsprodukte „Made in Germany“.

OBE setzt auf Qualitätsprodukte „Made in Germany“. Dank Innovation und Automatisierung können Federscharniere und Sicherheitsschrauben am Standort Ispringen in großen Stückzahlen hergestellt werden. Einher geht dies mit steigender Produktivität und einer Arbeitsteilung für einfache Produkte am Standort China. Somit sichern wir Arbeitsplätze in Deutschland.


Peter Specht / Erik Schäfer - Geschäftsführer OBE


Wir profitieren von dem starken Netzwerk.

Wir profitieren von dem starken Netzwerk, der fachlichen Expertise und den brandaktuellen Informationen, die SPECTARIS ihren Mitgliedern zur Verfügung stellt. Ob Veranstaltungen, Fachgruppen-Treffen oder Seminare – alles auf höchstem Niveau und an den Bedürfnissen der Mitglieder orientiert.


Michael Kneier, VP Sales und Marketing, eagleyard Photonics GmbH


Wir sind sowohl Speziallichtquellenhersteller als auch Lösungsanbieter.

Wir sind sowohl Speziallichtquellenhersteller als auch Lösungsanbieter. Dabei decken wir die technisch nutzbaren Wellenlängen des nicht sichtbaren Lichtspektrums ab. Es ist wichtig zu zeigen, wozu Speziallichtquellen genutzt werden können und welche Innovationen in Zukunft mit technischen Lichtquellen möglich sind. Eine Veranstaltung wie der Internationale Tag des Lichts schafft eine Brücke, um mit Anwendern zu kommunizieren.


Dr. Christian Pels, Senior Vice President, Global Head of Innovation, Heraeus Noblelight GmbH


Die Mitgliedschaft in einem starken Verband unterstützt unser erfolgreiches Wachstum.

Im Jahrhundert der Photonik schätzt laservision als mittelständischer Hersteller von Laserschutzprodukten für den internationalen Markt besonders die aktive Interessensvertretung und Wissensvermittlung in einem sich weltweit zunehmend dynamischer entwickelnden politischen und ökonomischem Umfeld. Die Mitgliedschaft in einem starken Verband mit den Möglichkeiten eines engen Dialogs speziell innerhalb unseres Fachverbandes Photonik unterstützt unser erfolgreiches Wachstum in der Schlüsseltechnologie Optik.


Dirk Breitenberger, Geschäftsführer LASERVISION GmbH & Co. KG


Die Mitgliedschaft bei SPECTARIS bringt Olympus viele Vorteile.

So profitieren wir durch ein starkes Netzwerk, fachliche Expertise und aktuelle Informationen zu den Herausforderungen unserer Zeit. Dabei umfasst dies ein breites Spektrum von Informationen - von der konkreten technologischen Fragestellung über regulatorische Anforderungen bis hin zu Marktinformationen. Insbesondere auch die Projektarbeit im F.O.M., die uns die Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern ermöglicht, ist für uns von großer Bedeutung.


Dr. André Roggan, Executive Managing Director, Olympus Surgical Technologies Europe


TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!

Wie funktioniert eigentlich ein Laserschwert?“, fragte mich eine Radioreporterin im Interview zum Thema „Photonik, eine der Schlüsselindustrien Europas des 21. Jahrhunderts“. Unsere Technologie und ihre innovativen Unternehmen sind in faktisch allen Märkten präsent. TOPTICA ist stolz, dass der Branchenverband SPECTARIS uns ein adäquates politisches Gewicht in Berlin und Brüssel verschafft!


Dr. Thomas Weber, Vorstand, TOPTICA Photonics AG


Die Gemeinschaft macht uns stark!

Der Verband SPECTARIS bildet für uns mittelständische Unternehmen eine Brücke zwischen der Regierung und unseren Interessen – die Gemeinschaft macht uns hierbei stark! Wir schätzen sowohl das sehr hilfreiche Weiterbildungsprogramm innerhalb der Medizintechnik und profitieren von der Organisation unterschiedlichster Delegationsreisen. Durch unsere Mitgliedschaft bei SPECTARIS ist uns auch ein regelmäßiges Update neuer gesetzlicher Anforderungen garantiert.


Maik Greiser,Geschäftsführender Gesellschafter / CEO ATMOS MedizinTechnik GmbH & Co. KG


Der Verband bietet perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote.

Unser Branchenverband SPECTARIS ist ein starkes Sprachrohr für die Interessen mittelständischer, inhabergeführter Unternehmen wie wir. Genauso wichtig ist es uns, dass der Verband eine Plattform für einen offenen Dialog unter den Mitgliedsfirmen ermöglicht und perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Angebote wie Branchenreports oder thematisch auf den Punkt gebrachte Veranstaltungen anbietet.


Geschäftsführende Gesellschafter Jüke Systemtechnik GmbH, Martin Hovestadt (links) und Heinrich Jürgens (rechts)


Sprachrohr für die Medizintechnik

Für uns als Hersteller von Medizintechnik stellt SPECTARIS ein wichtiges Sprachrohr gegenüber der Politik dar. Gerade angesichts der aktuellen MDR ist es immens wichtig, einen starken und leistungsfähigen Verband als Interessenvertretung zu haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und fühlen uns gut vertreten.


Regina Kirchner-Gottschalk, Geschäftsführerin KaWe – KIRCHNER & WILHELM GmbH + Co. KG


Im dynamischen Umfeld bestehen

Regulatorische Anforderungen steigen, Märkte werden komplexer – doch die größte Herausforderung, der sich auch die Medizinbranche aktiv stellen muss, ist die Digitalisierung. Mit ihr erhöht sich die Entwicklungsgeschwindigkeit in erheblichem Maße. Innovative Prozesse und Produkte verschieben die Grenzen bislang gewohnter Standards. Als SPECTARIS-Mitglied sind wir Teil eines starken Verbandes, mit dem wir in diesem dynamischen Spannungsfeld bestehen werden.


Rainer Kliewe, Geschäftsführer Ofa Bamberg GmbH


Eine weltweit starke Branche braucht einen starken Verband.

Eine weltweit starke Branche wie die deutsche Medizintechnik braucht einen starken Verband. SPECTARIS eben! Kommunikation, Regulatory Affairs, Interessensvertretung, wirtschaftliche und fachliche Kompetenz – das findet man dort.


Norbert Aumann, Geschäftsführer Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH


Wir schätzen an SPECTARIS besonders die fachliche Expertise.

Richard Wolf als ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Medizintechnik profitiert stark durch das breite Netzwerk von SPECTARIS. Wir schätzen besonders die fachliche Expertise.


Geschäftsführung Richard Wolf GmbH, Herr Pfab, Herr Steinbeck


Mitmachen lohnt sich!

In Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderungen in der Medtech Branche und einem anspruchsvollen regulatorischen Umfeld ist SPECTARIS ein wichtiger Partner für unser Unternehmen und als Interessensvertretung in Berlin und Brüssel unverzichtbar. Mitmachen lohnt sich!


Bert Sutter, Geschäftsführer, Sutter Medizintechnik GmbH


Wertvoller Informationsaustausch

Als Produzent von Pflege- und Klinikbetten verfolgen wir die aktuelle Entwicklung in der Gesundheitspolitik genau. Dabei greifen wir bei Fragen zu wichtigen Gesetzesänderungen gerne auf die fundierten Informationen von SPECTARIS zurück. Das Netzwerk aus namhaften, engagierten Unternehmen ermöglicht zudem einen intensiven Dialog untereinander, den wir sehr schätzen.


Jörg Waldeyer, Geschäftsführer Völker GmbH


Wir wollen heute und in Zukunft Partner des Vertrauens für unsere Kunden im Labor sein.

Die fundierten Informationen von SPECTARIS zu Branchen- und Technologietrends sowie im regulatorischen Umfeld sind für uns dabei ebenso wichtig wie die Interessenvertretung in Berlin und Brüssel. Das engagierte SPECTARIS-Team ist für uns immer ein guter Ansprechpartner.


Dr. Christoph Schöler, Geschäftsführender Gesellschafter, BRAND GMBH + CO KG, VACUUBRAND GMBH + CO KG


Sprachrohr für die Branche

In einer heterogenen und spezialisierten Branche wie der Analysentechnik, die sehr technisch orientiert ist und in der viele regulatorische Anforderungen zu erfüllen sind, treffen kleine Spezialisten auf große Technologiekonzerne. SPECTARIS gelingt es, die Interessen aller Mitglieder zu vereinen und fungiert als gemeinsames Ohr und Sprachrohr der Branche.


Albrecht Sieper, Geschäftsführer Elementar Analysensysteme GmbH


SPECTARIS ist die ideale Plattform.

SPECTARIS bietet uns die ideale Plattform zum konstruktiven Dialog mit den Mitgliedsunternehmen und ist zuverlässiges Sprachrohr für die Laborindustrie in Politik und Wissenschaft.


Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter der LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG


SPECTARIS beflügelt die Zusammenarbeit in unserer Branche.

Die sehr informativen Gespräche bei SPECTARIS in Berlin und auch hier im Hause haben mich vom Engagement und der guten Arbeit von SPECTARIS überzeugt. Insbesondere die Möglichkeit der Kombination von Themen aus der Analysen- Bio-, und Labortechnik mit dem Bereich Medizintechnik ist für Sigma sehr interessant.“ schrieb ich zum Beitritt im Jahr 2011. Das hat sich bestätigt und heute wirken wir aktiv in mehreren Arbeitskreisen mit.


Dr. Michael Sander, Geschäftsführer Sigma Laborzentrifugen GmbH


Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband.

Mittlerweile sind wir seit über 10 Jahren im SPECTARIS-Verband. Jeder Verband ist nur so stark, wie die Mitglieder diesen fordern und fördern. Als Mittelstand ist es für uns wichtig, dass komplexe Sachverhalte zusammengefasst dargestellt werden. Die Anforderungen an die Unternehmen der Medizintechnik steigern stetig und ändern sich fortlaufend. Hier leistet SPECTARIS tolle Arbeit und gibt uns immer das Gefühl gut informiert zu sein. Das Fortbildungsangebot ist sehr umfangreich und nimmt immer die Trends in den Fokus.


Sascha Becker, Mitglieder Geschäftsführung, Vertriebs- und Marketingleiter, Alu Rehab ApS und verantwortlich für den Geschäftsbereich Deutschland


SPECTARIS ist starke Stimme für den Außenhandel

In den über 20 Jahren meiner Mitarbeit im Arbeitskreis Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis hat SPECTARIS eine beeindruckende, äußerst positive Entwicklung genommen. Wir sind Ansprechpartner und Interessenvertreter für die Unternehmen auf den Gebieten Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Die Kontakte u. a. zum Auswärtigen Amt, zum Wirtschaftsministerium, zum BAFA, verschiedenen Organisationen und auch Botschaften sind im Laufe der letzten Jahre immer enger geworden. SPECTARIS wird als eingeständiger Vertreter der Mitgliedsunternehmen ernst genommen und akzeptiert wird. SPECTARIS hat als Interessenvertreter der Mitgliedsunternehmen in der Welt der Exportkontrolle, des Zolls und der Außenhandelspraxis einen Namen und wird in der Community geachtet auf Grund der Sach- und Fachkenntnis. 


Iris Eckert, SPECTARIS-Senior Expert


Gemeinsam die Kontaktlinse digital sichtbar machen

Mit dem gemeinsamen Ziel, die Kontaktlinsen-Penetration in Deutschland zu erhöhen sowie den stationären Fachhandel zu unterstützen, haben wir zusammen mit SPECTARIS eine Digital-Kampagne ins Leben gerufen. Hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt mit weiteren Kontaktlinsen-Herstellern, das uns besonders am Herzen liegt. SPECTARIS hat diese Initiative als gemeinsame Plattform nicht nur ermöglicht, sondern begleitet diese auch kontinuierlich und partnerschaftlich -  von der initialen Ideenfindung über die kreative Konzeption bis hin zur innovativen Umsetzung.


Jörg Bauer, Business Unit Head Vision Care, Alcon Pharma GmbH


Nationale Interessensvertretung rückt Branche in den Fokus

Laser Components profitiert auf ganz unterschiedlichen Ebenen von dem Industrieverband. Als Unternehmen schätzen wir den übergreifenden Informationsaustausch in den Arbeitskreisen – egal ob Personalwesen, Marketing oder Exportkontrolle, Zoll und Außenhandelspraxis. Für unsere Branche ist Spectaris außerdem ein politisches Sprachrohr – so steht der Fachverband Photonik nicht nur im ständigen Austausch mit den Ministerien BMWi und BMBF sondern informiert auch über europäische Initiativen.


Patrick Paul, Geschäftsführer LASER COMPONENTS GmbH


Teilen heißt hier multiplizieren!

SPECTARIS als Brancheninstitution ist für INGENERIC Botschafter und Multiplikator zugleich. Die Mitgliedschaft ermöglicht einen raschen Zugang zu Themenfeldern und Ansprechpartnern und bietet gleichzeitig einen Gestaltungsspielraum zur Kommunikation relevanter Themen. Als Teil dieser Gemeinschaft profitieren wir von ausgezeichnetem Know-how und persönlichen Kontakten.


Dr. Olaf Rübenach, Geschäftsführender Gesellschafter INGENERIC GmbH


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