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AUTONOME ZOLLAUSSETZUNG UND ZOLLKONTINGENTE

Autonome Zollaussetzungen und Zollkontingente ermöglichen es, während eines bestimmten Zeitraums auf die Anwendung der für die eingeführten Waren geltenden Drittlandzölle vollständig oder teilweise zu verzichten, entweder für eine unbegrenzte Menge (Zollaussetzung) oder für ein beschränktes Volumen (Zollkontingent).

Mit den Zollaussetzungen soll Unternehmen in der Europäischen Union (EU) die Möglichkeit geboten werden, Rohstoffe, Halbfertigwaren und Bauteile (mit Ausnahme sog. „Fertigerzeugnisse“) zu verwenden, die in der EU nicht verfügbar sind oder nicht produziert werden. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Verarbeitungsindustrien gegenüber Drittlandeinfuhren von Fertigprodukten zu verbessern und insbesondere Arbeitsplätze in Europa zu erhalten oder zu schaffen. Aus allen Mitgliedstaaten der EU werden halbjährlich Neuanträge beziehungsweise Änderungsanträge für Zollaussetzungen beziehungsweise Zollkontingente über die entsprechenden nationalen Regierungsstellen jeweils zum 15. März beziehungsweise zum 15. September der EU-Kommission vorgelegt.

SPECTARIS informiert zu den aktuellen Verfahren und begleitet Neu-, Änderungs- oder Verlängerungsanträge seiner Mitgliedsunternehmen. 

Ausführliche Informationen zum Instrument der Zollaussetzungen und Zollkontingente finden Sie auf der Internetseite des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zur Zollanwicklung sowie in unserem Leitblatt.

Leitblatt zu autonome Zollaussetzungen und Zollkontingent

Aktuell gültige Bestimmungen

Die Verordnung (EU) 1387/2013 regelt autonome Zollaussetzungen. Im Anhang dieser Verordnung, der regelmäßig aktualisiert wird, sind die Waren enthalten, die von Zöllen befreit worden sind. Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 wurde die Verordnung (EU) Nr. 1387/2013 durch die Verordnung (EU) 2019/2197 des Rates vom 19. Dezember 2019 (PDF, 2 MB) (Amtsblatt der EU Nr. L 335 vom 27.12.2019) entsprechend geändert.

Letzte konsolidierte Fassung vom 19. Dezember 2019

Verordnung (EU) 1387/2013 des Rates vom 17. Dezember 2013 

Letzte Änderungsverordnung 

Verordnung (EU) 2019/2197 des Rates vom 19. Dezember 2019

Die Verordnung (EU) 1388/2013 regelt die Eröffnung und Verwaltung von Zollkontingenten für bestimmte Waren bei der Einfuhr in die EU. Mit der Verordnung (EU) 2019/2220 des Rates vom 19. Dezember 2019 hat die EU den Kreis der Waren geändert, für die autonome Zollkontingente gewährt werden. Die Zuteilung erfolgt nach dem Windhundverfahren. Das heißt: sobald die Menge erschöpft ist, fällt wieder der normale Zollsatz an.

Letzte konsolidierte Fassung vom 01.01.2017

Letzte Änderungsverordnung

Verordnung (EU) 2019/2220 des Rates vom 19. Dezember 2019 


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