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AUSSENWIRTSCHAFTSTAG 2019

„Herausforderungen bei Freihandel und Digitalisierung - Erfolgsrezepte für exportorientierte Unternehmen“

TRENDTHEMEN MEDIZINTECHNIK, PHARMA UND LABORTECHNIK IM AUSWÄRTIGEN AMT

SPECTARIS veranstaltete gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt am 20. März 2019 und weiteren Verbandspartnern den 7. Außenwirtschaftstag Medizintechnik, Pharma und Labortechnik: "Herausforderungen bei Freihandel und Digitalisierung - Erfolgsrezepte für exportorientierte Unternehmen".

Der Außenwirtschaftstag 2019 mit rund 230 Gästen aus Wirtschaft und Politik im Auswärtigen Amt hat die Themen Freihandel und Digitalisierung in den Mittelpunkt der Diskussionen gestellt.

Staatsminister im Auswärtigen Amt Nils Annen stellte in seiner Eröffnungsrede klar, dass Freihandel und Digitalisierung nur im Dialog bestehen können: „Wie beim Freihandel gilt hier ebenfalls: Digitalisierung öffnet Grenzen und Horizonte, Abschottung und Nationalismus sind Irrwege und halten den digitalen Gang der Dinge nicht auf. Gemeinsames Handeln mit Partnern hingegen stärkt unsere Gestaltungskraft auch im digitalen Zeitalter.“ Medizintechnik live zum Anfassen zeigte die Carl Zeiss Meditec AG mit einem digitalen Biopsietool. Das Gerät ist ein anschauliches Beispiel dafür, welche neuen neue Möglichkeiten die Digitalisierung bei der Produktentwicklung eröffnet, die in erster Linie dem Patienten zunutze kommt. Justus Felix Wehmer von der Zeiss Meditec AG stellte in seinem Vortrag die vier Herausforderungen für Unternehmen im weltweiten Wettbewerb vor: „VUCA“ steht für die Schlagwörter Volatilität, Unsicherheit, Complexity/ Komplexität sowie Ambivalenz, die das unternehmerische Handeln schon immer geprägt haben. Angesichts der weltpolitischen Lage sticht dabei aktuell die Unsicherheit als größte Herausforderung hervor. Das wurde auch durch die Teilnehmer bestätigt, die sich live zu zentralen Fragen im Rahmen einer live Umfrage beteiligen konnten. Zentral ist es, seine Kunden und deren Bedürfnisse in die Produktentwicklung einzubinden, stellte Herr Wehmer klar – dieses Prinzip bildet auch die Grundlage des „Design Thinkings“. Eine Methode, um zu innovativen Produkten zu gelangen, bei denen das Kundenbedürfnis im Mittelpunkt steht. Jonas Brunnert von Innoki stellte die Methode vor und hat diese im späteren Workshop auch in der Anwendung gezeigt.

In diversen Länder- und Themenforen wurden angeregte Diskussionen geführt, so etwa zum Brexit, zu Sanktionsgesetzgebungen aber auch zu großen Exportmärkten wie China oder Indien und zu Möglichkeiten, Länder Afrikas mit innovativen Business Modellen zu erschließen. Der politische Dialog am Nachmittag mündete in der Abschlussdiskussion zu Strategien zur Stärkung des Freihandels und zu zukunftsweisenden Rahmenbedingungen für digitale Geschäftsmodelle. Die Runde war erstklassig besetzt und die Diskussion brachte viele interessante Ansatzpunkte, zeigte aber auch die Komplexität des Themas und die Notwendigkeit von Leitlinien seitens der Bundesregierung zur Koordinierung der damit verbundenen Themenbereiche. Die Idee eines „Chief Digital Officers“ in der Bundesregierung ist ein interessanter Aspekt, den wir in weiteren Gesprächen aufgreifen werden.  

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Impressionen vom Außenwirtschaftstag 2019


Programm

„Herausforderungen bei Freihandel und Digitalisierung - Erfolgsrezepte für exportorientierte Unternehmen“

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