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SPECTARIS vereint den Hightech-Mittelstand Deutschlands, dessen Produkte auf Optik und Präzisionstechnik basieren.
Der SPECTARIS-Fachverband Consumer Optics vereinigt Hersteller und Großhändler von Brillengläsern, Brillenfassungen und Zubehör
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Bei altersassoziierten Erkrankungen, wie Demenzen, spielen Änderungen im zellulären Energiestoffwechsel des Nervengewebes eine wesentliche Rolle. Derzeit lässt sich jedoch der metabolische Austausch von Zellen unterschiedlichsten Energiebedarfs und -verbrauchs nicht räumlich auf Einzelzellebene darstellen. Das Projektvorhaben "Multimodale Erweiterung und Standardisierung zur verlässlichen Messung aktivitätsabhängiger Änderungen in komplexen Systemen" (MitoSkopie-MEtabox) stellt sich dieser Herausforderung.

Das Projektvorhaben des Core Facility für konfokale und Multiphotonen Mikroskopie (Universität Ulm), der Klinik für Neurologie (Universitätsklinikum Ulm) und des Leibniz-Instituts für Alternsforschung Jena zielt darauf ab, eine standardisierte, benutzerfreundliche Technologieplattform zur Aufklärung krankhafter Stoffwechseländerungen zu etablieren. Dazu sollen optische Verfahren erweitert und mit dedizierter Hard- und Software kombiniert werden, um sowohl eine Vereinfachung in der Handhabung und Datenerfassung als auch eine deutlich verbesserte Dateninterpretation zu erreichen.

Das Projekt soll zur Herbstrunde 2017 der AiF-Gutachtersitzungen eingereicht werden und im Frühjahr 2018 starten. Es sollen ca. 750 T Euro Fördermittel aus dem Topf des BMWi-Programms der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) beantragt werden.

Ziel der im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung geförderten Forschungsprojekte ist die Unterstützung deutscher mittelständischer Unternehmen bei der Verfolgung potentialreicher Innovationsideen. Daher sind für den Erfolg des Projektantrags die Darstellung eines nachdrücklichen Interesses und der Unterstützung durch Industrieunternehmen, insbesondere durch KMU, von zentraler Wichtigkeit.

Möchten Sie zur Ermöglichung des Projektvorhabens beitragen und es durch Teilnahme im Projektbegleitenden Industrieausschuss oder durch einen Förderbeitrag zur Abdeckung der administrativen Kosten unterstützen, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme und lassen Ihnen gerne weitere Informationen zukommen.

Ansprechpartner

Dr. Markus Safaricz
Forschung & Innovation
Fon 0 30 41 40 21-39