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SPECTARIS vereint den Hightech-Mittelstand Deutschlands, dessen Produkte auf Optik und Präzisionstechnik basieren.
Der SPECTARIS-Fachverband Consumer Optics vereinigt Hersteller und Großhändler von Brillengläsern, Brillenfassungen und Zubehör
Der SPECTARIS-Fachverband Photonik vertritt Hersteller von Lasern und Optischen Komponenten
Der SPECTARIS-Fachverband Medizintechnik vertritt Unternehmen des Investitionsgüter- und Hilfsmittelsektors
Die SPECTARIS-Fachgruppe Analysen-, Bio- und Labortechnik vertritt Hersteller von Laborgeräten

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Beste Aussichten auf ein erfolgreiches Exportgeschäft für die deutschen Medizintechnikunternehmen versprechen die nordafrikanischen Länder Algerien, Tunesien und Libyen. Nach dem so genannten Arabischen Frühling haben sich die Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit entspannt. Bundesaußenminister Guido Westerwelle machte sich mit einer Delegation auf nach Nordafrika, um sich vor Ort ein Bild über die Lage der drei Länder zu verschaffen. Gerade im Bereich der Gesundheitsversorgung gibt es Nachholbedarf, Krankenhäuser müssen saniert und neu gebaut werden.

Es wurde deutlich, dass in allen drei Ländern eine positive Aufbruchsstimmung herrscht. Der algerische Fünfjahresplan sieht beispielsweise für die Jahre 2010 bis 2014 Ausgaben in Höhe von 6,4 Milliarden Euro mit einem Bau von 172 neuen Krankenhäusern sowie weiteren Spezialkliniken vor. Die deutschen Medizintechnikausfuhren nach Algerien lagen im Jahr 2011 nach vorläufigen Angaben mit 23,8 Millionen Euro um elf Prozent über dem Niveau von 2010.

Tunesien hat den regional am weitesten entwickelten Markt für Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen. Die Ausfuhren deutscher Medizintechnik nach Tunesien stiegen von rund 14,4 Millionen Euro in 2010 auf rund 15,8 Millionen Euro in 2011. Dies entspricht einem Zuwachs um rund zehn Prozent.
In Libyen fehlt es angesichts des blutigen Sturzes des Machthabers Gaddafi an allem. Speziell in den Bereichen Gesundheitswesen, Energie und Infrastruktur vereinbarten beide Länder eine enge Kooperation. Das deutsche Engagement in Form von Hilfszahlungen für den Wiederaufbau während der Krisenzeiten wurde positiv gesehen.

Als Vertreter der Medizintechnikindustrie reiste SPECTARIS-Geschäftsführer Tobias Weiler mit der Delegation. Dabei konnte er Gespräche mit den jeweiligen Gesundheitsministern führen und sich vor Ort ein Bild von den geplanten Infrastrukturmaßnahmen machen. „Mittelständische Medizintechnik-Unternehmen aus Deutschland genießen in den Maghreb-Staaten einen exzellenten Ruf. Der Zeitpunkt für ein verstärktes Engagement ist günstig“, so Weilers Fazit. Eine politische Flankierung sei nach wie vor wichtig. SPECTARIS wird sich auch inhaltlich verstärkt mit den Märkten beschäftigen, etwa durch einen Beitrag zu der deutsch-algerischen gemischten Wirtschaftskommission oder im Rahmen des kommenden SPECTARIS-Außenwirtschaftstags, der Ende September in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt stattfinden wird.

SPECTARIS, der Verband der Hightech-Industrie, vertritt im Fachverband Medizintechnik rund 170 deutsche Unternehmen des Investitionsgüter- und Hilfsmittelsektors, die vor allem Hightech-Produkte produzieren und stark exportorientiert sind. Die deutschen produzierenden Medizintechnikunternehmen erzielten 2011 einen Gesamtjahresumsatz von mehr als 21 Milliarden Euro und beschäftigten fast 92.000 Menschen in 1.140 Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten. Seine überwiegend mittelständischen Mitgliedsunternehmen unterstützt SPECTARIS sowohl durch aktives Branchenmarketing im In- und Ausland, die Vertretung der Interessen gegenüber der Politik, als auch durch diverse Serviceangebote wie Seminare und der Zulieferung von Branchendaten.

Ansprechpartner

Daniela Waterböhr
Verbandskommunikation
Fon 0 30 41 40 21-59