Nachbesserungen bei Geräten für Sauerstofflangzeittherapie
23.11.2011, Berlin
SPECTARIS empfiehlt Nachrüstung von Sauerstoffkonzentratoren um Brandgefahr einzudämmen
Der Branchenverband SPECTARIS empfiehlt in Absprache mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) den Herstellern von Sauerstoffkonzentratoren Nachrüstungen an ihren Geräten, um eine eventuelle Brandgefahr zu verringern. Die Sauerstofflangzeittherapie von Patienten im häuslichen Bereich ist eine etablierte Behandlungsmethode. Obwohl verschiedene Warnhinweise am Gerät selber und in der Gebrauchsanweisung auf eine Brandgefahr hinweisen, kommt es immer wieder zu Unfällen. Oftmals werden diese durch den rauchenden Patienten selber ausgelöst.
Bei der Behandlung mit dem Sauerstoff reichert sich die umgebende Luft mit Sauerstoff an. Ein kleiner Funke genügt, um einen Brand auszulösen. Das BfArM hatte bereits auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass der Schutz vor von außen induziertem Abbrand Produktbestandteil werden sollte. SPECTARIS reagierte darauf mit einer Stellungnahme, in der er den herstellenden Unternehmen Maßnahmen zur Vermeidung von Brandunfällen empfiehlt.
Ein wichtiger Punkt ist das Anwendungszubehör, durch das der Sauerstoff vom Konzentrator zum Patienten geleitet wird: Dieses sollte zukünftig so ausgestattet sein, dass die Sauerstoffzufuhr patientennah bei einem Brand automatisch gestoppt wird. Eine weitere ergänzende Vorrichtung am Gerät soll das Eindringen von Feuer durch den Anschluss in das Gerät verhindern. Weiterhin sollten die bereits umgesetzte Kennzeichnung der Geräte und die Risikovermittlung bei der Ersteinweisung der Anwender intensiviert werden.
Zur einheitlichen Umsetzung bei den Herstellern, die sich in der Verantwortung einer möglichst schnellen Durchführung sehen, sollen diese Maßnahmen kurzfristig in die entsprechende Norm aufgenommen werden. Bereits im Betrieb befindliche Geräte können bei einer anstehenden technischen Wartung oder bei Patientenwechsel nachgerüstet werden.
Bei der Behandlung mit dem Sauerstoff reichert sich die umgebende Luft mit Sauerstoff an. Ein kleiner Funke genügt, um einen Brand auszulösen. Das BfArM hatte bereits auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass der Schutz vor von außen induziertem Abbrand Produktbestandteil werden sollte. SPECTARIS reagierte darauf mit einer Stellungnahme, in der er den herstellenden Unternehmen Maßnahmen zur Vermeidung von Brandunfällen empfiehlt.
Ein wichtiger Punkt ist das Anwendungszubehör, durch das der Sauerstoff vom Konzentrator zum Patienten geleitet wird: Dieses sollte zukünftig so ausgestattet sein, dass die Sauerstoffzufuhr patientennah bei einem Brand automatisch gestoppt wird. Eine weitere ergänzende Vorrichtung am Gerät soll das Eindringen von Feuer durch den Anschluss in das Gerät verhindern. Weiterhin sollten die bereits umgesetzte Kennzeichnung der Geräte und die Risikovermittlung bei der Ersteinweisung der Anwender intensiviert werden.
Zur einheitlichen Umsetzung bei den Herstellern, die sich in der Verantwortung einer möglichst schnellen Durchführung sehen, sollen diese Maßnahmen kurzfristig in die entsprechende Norm aufgenommen werden. Bereits im Betrieb befindliche Geräte können bei einer anstehenden technischen Wartung oder bei Patientenwechsel nachgerüstet werden.








