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Veranstaltungen

Mit 27 Ausstellern erlebte der deutsche Gemeinschaftsstand im Rahmen der diesjährigen Medical Fair Thailand (6. – 8. September) den größten Zuspruch aller Zeiten. Die Fachmesse in Bangkok, die alle zwei Jahre stattfindet, ist der größte Marktplatz für Medizintechnik im südostasiatischen Raum. Alternierend zu ihr trifft sich die Branche in den geraden Kalenderjahren auf der Medical Fair Asia in Singapur.

Der breit aufgestellte Auftritt von „Medtech – made in Germany“ auf der Messe hatte einen guten Grund, denn ebenso wie die südostasiatische Region in ihrer Gesamtheit ist der thailändische Markt für Medizintechnik aktuell stark wachsend. Sein Volumen betrug im Jahr 2016 rund 1,6 Milliarden US-Dollar, für die nächsten Jahre wird ein Wachstum von jeweils rund 10 Prozent p.a. erwartet. Knapp 70 Millionen Menschen leben in Thailand. Der Haupttreiber sind die stark expandierenden privaten Krankenhausketten. Aber auch die Wellnesssparte und der Gesundheitstourismus beschleunigen das Wachstum der Gesundheitswirtschaft in Thailand. Zudem hat die thailändische Regierung den Gesundheitssektor zu den TOP 10 der in Zukunft gesamtwirtschaftlich wichtigen Bereiche erklärt.

Die wichtigsten Abnehmer von medizintechnischen Geräten, Ausrüstungen und Produkten bleiben mit einem Anteil von 60 Prozent weiterhin die öffentlichen Krankenhäuser, da rund 90 Prozent der Bevölkerung über die staatliche Gesundheitsversorgung abgesichert ist. Da Thailand einen hohen Importüberschuss hat, profitieren vor allem ausländische Hersteller von der positiven Entwicklung des thailändischen Gesundheitsmarktes. 80 Prozent des thailändischen Bedarfs an Medizintechnik werden derzeit importiert. Zwei Drittel dieser Einfuhren kommen aus vier Ländern: USA, Japan, Deutschland und China. „Die aktuellen Marktchancen in Thailand gilt es gerade für die deutschen Hersteller zu nutzen“, so Marcus Kuhlmann, Leiter des Fachverbandes Medizintechnik bei SPECTARIS, der vor Ort die deutschen Unternehmen begleitet und betreut hat. Mit rund 10 Prozent am Einfuhrkuchen verspricht sich die deutsche Medizintechnikindustrie noch einiges an Wachstumspotenzial. Sehr gute Marktchancen bestehen bei Apparaten und Instrumenten für die Sparten Herz-Kreislauf, klinische Diagnose, Neurologie, Chirurgie, Orthopädie, Implantate, Rehabilitation und Beatmung.

„Insbesondere um den stark wachsenden Gesundheitsmarkt in Thailand nicht vollends den Wettbewerbern aus China zu überlassen, die auf der Medical Fair Thailand Jahr für Jahr stärker vertreten sind, ist es gut und wichtig, dass sich Deutschland und „Medtech – made in Germany“ in Bangkok mit einem vom deutschen Bundeswirtschaftsministerium geförderten Gemeinschaftsstand präsentieren und Flagge zeigen“, unterstreicht Marcus Kuhlmann.

Veranstalter der Medical Fair Thailand, die in diesem Jahr ein Ausstellerplus von 20 Prozent verzeichnen konnte, ist die Messe Düsseldorf Asia. Die deutschen Gemeinschaftsstände werden auf Antrag eines Industrieverbandes – in diesem Fall auf Initiative von SPECTARIS – im Rahmen des Auslandsmesseprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und nach Prüfung durch den Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA) auf ausgewählten Messen im Ausland angeboten.
Eröffnungsrundgang mit Marcus Kuhlmann (2. von links), dem Leiter des Fachverbandes Medizintechnik beim Industrieverband SPECTARIS
Eindruck vom Deutschen Gemeinschaftsstand im Rahmen der Medical Fair Thailand (6. - 8. September 2017)

Ansprechpartner

Peter Frankenstein
Leiter Verbandskommunikation
Fon 0 30 41 40 21-24