In Deutschland tragen 41,6 Millionen Menschen eine Brille, 3,3 Millionen Menschen tragen Kontaktlinsen. Besonders in der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen hat die Fehlsichtigkeit in den letzten Jahren stark zugenommen (plus 23 Prozent). Die steigende Nachfrage ist ein Grund für das gute Geschäftsjahr 2016 der deutschen augenoptischen Industrie.

Die deutsche augenoptische Industrie konnte ihren Umsatz im Jahr 2016 nach einem guten Geschäftsjahr um 1,5 Prozent auf 4,318 Milliarden Euro steigern und liegt damit in ähnlichen Wachstumsregionen wie Deutschlands BIP (2016: 1,8% lt DIW). Der Inlandsumsatz wuchs dabei um 2,0 Prozent auf 2,204 Milliarden Euro, der Auslandsumsatz um 1,0 Prozent auf 2,114 Milliarden Euro. Wie in den vergangenen Jahren halten sich In- und Auslandsmarkt hier die Waage. Beim Export gingen 2016 etwa zwei Drittel (63 Prozent) in die Europäische Union, weitere 12,6 Prozent in die übrigen europäischen Länder. Neben der EU ist Nordamerika der größte Absatzmarkt mit einem Anteil von 8,6 Prozent, immer dichter gefolgt von Asien mit 8,2 Prozent.

Diese Zahlen gab der Augenoptik-Industrieverband SPECTARIS heute in München im Rahmen eines Pressegespräches zum Auftakt der internationalen Fach- und Augenoptik-Leitmesse opti bekannt. Auf der opti treffen sich von Samstag bis Montag 570 Aussteller aus 33 Ländern auf dem Münchner Messegelände, um ihre Brillen- und Kontaktlinsen-Neuheiten zu präsentieren.

Und das neue Jahr scheint den Trend zu bestätigen. Für 2017 erwartet die deutsche augenoptische Industrie für den Inlandsmarkt ein Umsatzplus von circa 2,5 Prozent, für das Exportgeschäft einen Zuwachs um rund 1,5 Prozent. Absatzpotential besteht bei Autofahrer- und Nahsicht-Brillengläser, durch Sportbrillen sowie Multifokal-Kontaktlinsen. Weiter zulegen wird 2017 auch das derzeit am stärksten wachsende Segment der Nahkomfort-Brillengläser, die auf das gute Lesen und Arbeiten am Smartphone, Tablet oder PC ausgelegt sind.

Dazu erwartet der Industrieverband SPECTARIS in den kommenden Jahren einiges an Potenzial durch ungedeckten Bedarf in der Bevölkerung. So verzichten bislang 10,4 Millionen Fehlsichtige auf eine Sonnenbrille – trotz der Gefahren durch schädliches UV-Licht. 15,2 Millionen fehlsichtige Sporttreibende besitzen keine passende Sportbrille und/oder Kontaktlinsen.

Hier legen die Anbieter von Kontaktlinsen auf der opti einen besonderen Fokus auf Multifokallinsen für Menschen ab circa 45 Jahren. Diese Linsen haben das Prinzip einer Gleitsichtbrille auf die Kontaktlinse übertragen und bieten vergleichbare fließende Übergänge vom Nah- zum Fernbereich für Menschen an.

Neben der sehr guten Qualität spielt natürlich die Brillenmode eine große Rolle. 2017 ist geprägt von einer betonten Natürlichkeit. Dezente Farben und große Scheiben setzen verstärkt die Augen in Szene. Materialien und Muster sind von der Natur inspiriert. Der Formenpalette sind dabei in diesem Jahr keine Grenzen gesetzt. Die aktuelle Tendenz zu großen Scheiben spielt vor allem Gleitsichtbrillenträgern in die Karten. Je größer das Glas, desto größer die entsprechenden Sehbereiche.

Immer ausgefeilter werden die Verfahren zur maßgeschneiderten Individualisierung sowohl der Brillengläser und Kontaktlinsen als auch der Brillenfassungen - Fassungen die vermehrt aus dem 3D-Drucker auf der opti angeboten werden. Entsprechend bildet die Digitalisierung aller Abläufe in der Fertigungskette einer Brille oder Anpassung einer Kontaktlinse ein zentrales Thema auf der opti. Die Branche erreicht hierdurch eine neue Qualitätsstufe.

Hier bietet die opti (28.-30.01) die geeignete Präsentationsform.

Downloads

Die deutsche augenoptische Industrie 2016/2017 - aktueller Wirtschaftsüberblick
Charts opti-Pressekonferenz, SPECTARIS-Fachverbandsleiter Peter Frankenstein

Ansprechpartner

Martin Leibing
Leiter Verbandskommunikation / Verbandsentwicklung
Fon 0 30 41 40 21-51
Industrieverband SPECTARIS - Werderscher Markt 15 - D-10117 Berlin | Fon +49 (0)30 41 40 21-0, Fax -33 | www.spectaris.de
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