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SPECTARIS vereint den Hightech-Mittelstand Deutschlands, dessen Produkte auf Optik und Präzisionstechnik basieren.
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Dodd-Frank Act und Konfliktrohstoffe

Anforderungen an SPECTARIS-Unternehmen

Viele SPECTARIS-Mitgliedsunternehmen haben in letzter Zeit von ihren Geschäftspartnern und Kunden die Aufforderung erhalten, aufgrund der "Conflict Minerale Rule" des amerikanischen "Dodd-Frank Acts" einen Nachweis über den Einsatz von sogenannten Konfliktrohstoffen in ihren Produkten zu liefern.

Was beinhaltet die „Conflict Mineral Rule“ des Dodd-Frank Acts?

Nach der Conflict Mineral Rule des amerikanischen Dodd-Frank Acts sind an der US-Börse gelistete Unternehmen dazu verpflichtet, die Verwendung von sogenannten „Konfliktrohstoffen“ in ihren Produkten nachzuweisen und dies in ihren Jahresberichten an die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) offenlegen. Konfliktrohstoffe sind nach $ 1502 des amerikanischen Dodd-Frank-Acts folgendermaßen definiert: Zinnstein, Kolumbo-Tantalit, Wolframit und deren Derivate sowie Gold aus den Konfliktregionen Demokratische Republik Kongo und den angrenzenden Ländern Angola, Burundi, der Republik Kongo, Ruanda, Sambia, Sudan, Tansania, Uganda und der Zentralafrikanischen Republik. Diese Mineralien werden in Hightech-Produkten verwendet, vor allem in der Elektroindustrie, aber auch in den SPECTARIS-Branchen Photonik + Präzisionstechnik sowie Analysen-, Bio- und Labortechnik. Auch in der Herstellung von Spezialgläsern sowie in der Medizintechnik beispielsweise bei Implantaten werden solche Rohstoffe verwendet.

An der US-Börse gelistete Unternehmen, die dieser Nachweispflicht unterliegen, geben diese Nachweispflicht entlang ihrer Lieferkette weiter. Und so sind auch viele SPECTARIS-Mitgliedsunternehmen damit konfrontiert, ihre Produkte auf die Verwendung von Konfliktrohstoffen zu prüfen. Egal aus welche Branche oder welche Unternehmensgröße – vielen stehen vor der Herausforderung, wie sie mit diesen Anforderungen umgehen.

Wann sind deutsche Unternehmen betroffen?

Von der Conflict Mineral Rule sind Produkte betroffen, die für die Herstellung oder die Funktion eines Produktes notwendig ist. Produkte oder Maschinen, die zur Herstellung eines Produktes dienen, sind von der Conflict Mineral Rule ausgenommen. (S. SEC Rule, S. 90) Deutsche Unternehmen sind also dann betroffen, wenn Sie Teil der Lieferkette an eine Firma befinden, die an der US-Börse gelistet ist. Sie können die Anfragen nach der Verwendung von Konfliktrohstoffen von amerikanischen oder auch anderen Kunden erhalten. Die Anfragen sind beispielsweise mit der Aufforderung verbunden, entweder einen Fragebogen auszufüllen oder ein Statement zum Umgang mit Konfliktrohstoffen abzugeben.

SPECTARIS hatte für seine Mitgliedsunternehmen ein Webinar angeboten, die Unterlagen der Referenten von PricewaterhouseCoopers finden Sie in der Linkliste.

Die europäische Kommission erwägt ebenfalls, den Rohstoffsektor zu regulieren und soll Ende Dezember einen Entwurf über den Nachweis von Konfliktrohstoffen veröffentlichen. Über die Entwicklungen halten wir Sie auf dem Laufenden. In der Linkübersicht haben wir einige Informationen zum Thema für Sie zusammengestellt.

Ansprechpartner

Mike Bähren
Leiter Betriebs-, Volkswirtschaft und Marktforschung
Fon 0 30 41 40 21-20

Links

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