SPECTARIS-INFOLETTER
Ausgabe 10/2014

Auswertung der TTIP-Umfrage unter den SPECTARIS-Mttgliedsunternehmen

Anlässlich der aktuell stattfinden Verhandlungen zwischen der EU und den USA über ein zukünftiges Freihandelsabkommen (die sog. „Transatlantic Trade and Investment Partnership“, kurz „TTIP“), hat SPECTARIS unter seinen Mitgliedsunternehmen eine Umfrage durchgeführt. Ziel dieser Befragung war es, die konkreten Handelshemmnisse zu benennen, mit welchen unsere Mitgliedsunternehmen in den USA am meisten zu kämpfen haben und mit dessen Abbau sie am meisten profitieren würden. Da TTIP in der Öffentlichkeit jedoch oftmals auf große Kritik stößt, haben wir uns ebenfalls nach den möglichen Nachteilen erkundigt, welche ein solches Handelsabkommen für unsere Mitgliedsunternehmen mit sich ziehen könnte.

Die Vereinigten Staaten zählen zu den bedeutendsten Handelspartnern der Bundesrepublik Deutschland. Nach vorläufigen Ergebnissen exportierte Deutschland in 2013 Waren im Wert von 88,4 Milliarden Euro in die USA. Somit waren die USA das wichtigste außereuropäische Bestimmungsland für deutsche Waren – nur nach Frankreich wurden mehr Produkte exportiert. Umgekehrt wurden in Deutschland US-Waren im Wert von 48,4 Milliarden Euro importiert, was die USA (nach China) zum zweitwichtigsten außereuropäischen Zulieferer machen. Damit hatten die Waren, die zwischen den beiden Ländern gehandelt wurden, einen Wert von 136,8 Milliarden Euro (Einfuhr und Ausfuhr). Mit einer positiven Handelsbilanz in Höhe von knapp 40 Milliarden Euro waren die USA der attraktivste Handelspartner Deutschlands. Auch für die SPECTARIS-Branchen gehören die USA zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands.

Die Auswertung unserer TTIP-Umfrage sowie eine Übersicht über das geplante transatlantische Freihandelsabkommen finden Sie unten.

Ansprechpartner

David Santorum
Projektmanager Außenwirtschaft und Exportförderung
Fon 0 30 41 40 21-58