SPECTARIS-INFOLETTER
Ausgabe 12/2009
Rückblick: SPECTARIS-Tagung "Zukunftstechnologie Photovoltaik - Marktaussichten und Wachstumsperspektiven"

Wie viel Potenzial in der von der Sonne gelieferten Energie steckt, wurde durch einen einfachen Vergleich seitens Schott Solar sichtbar: Eine Stunde Sonnenkraft würde ausreichen, um den gesamten Energieverbrauch der Erdbevölkerung für ein Jahr zu decken.
Die dritte SPECTARIS Tagung zum Geschäftsfeld Solartechnik/Energietechnik fand am 26. November bei Jenoptik Automatisierungstechnik in Jena statt, wo 35 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch kamen, um über marktspezifische Themen, förderpolitische Rahmenbedingungen und wichtige technologische Entwicklungen in der Photovoltaik zu diskutierten.
Um solche Wirkungsgrade der Solarzellen zu erreichen, wie Schott Solar sie ermittelte, müsse viel mehr in die Technologie und die Weiterentwicklung der Solarmodule investiert werden. Unter anderem auch in kosteneffiziente Solarmodulherstellung, wie z.B. der von Dünnschichtsolarzellen, die wesentlich billiger in der Produktion seien, da sie anstelle von teurem kristallinen Silizium (geordnete Silizium-Atome) günstigeres amorphes Silizium (ungeordnete Silizium-Atome) benötigen und somit die Dünnschichtsolarzellen günstiger in der Produktion machen. Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber den Asiaten, die mit ihren billigen Solarzellen den europäischen Markt bedrohen, aber technologisch (noch) nicht auf dem Dünnschicht-Segment mithalten können. Somit bleibe der europäische Photovoltaik-Markt auf Dauer konkurrenzfähig zum asiatischen Anbieter von Billig-Solarmodulen, so Dr. Robert Kuba, Geschäftsführer Schott Solar Thin Film GmbH.
Anschließend kamen die verschiedenen Förderprogramme der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) und einer seiner Mitgliedsvereinigungen, der Forschungsvereinigung für Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.) zur Sprache. Ziel dieser Förderprogramme ist, die Zukunftstechnologien zu fördern und somit den Technologie- und Produktionsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken. Präsentiert wurden zudem aktuelle Projekte und Fördermöglichkeiten der AiF, wo einige Möglichkeiten für klein- und mittelständischen Unternehmen dargestellt wurden.
Anlässlich der Aktualität des "UN-Klima-Gipfels" in Kopenhagen, kam auch die ökologische Seite zum Tragen. Dabei wurde die "20er Regel" von Dr. Eric Maiser, VMDA, näher erläutert. Die besagt, dass bis zum Jahre 2020 insgesamt 20 Prozent der Energie aus erneuerbaren Energien gewonnen und dadurch die CO2-Emission um 20 Prozent reduziert werden kann.
Zuletzt gab die Leiterin der Geschäftsstelle der Exportinitiative Erneuerbare Energien vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Juliane Hinsch, Einblicke in die vom Bund geförderten Exportprogramme, wie günstige Konditionen zu relevanten Messen, Geschäfts- und Delegationsreisen.
Ein Highlight war der Firmenrundgang, der für viele Teilnehmer aus dem Nicht-Anlagenbau einen Umriss aus der Welt eines Anlagenbauers geben konnte.
Die dritte SPECTARIS Tagung zum Geschäftsfeld Solartechnik/Energietechnik fand am 26. November bei Jenoptik Automatisierungstechnik in Jena statt, wo 35 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch kamen, um über marktspezifische Themen, förderpolitische Rahmenbedingungen und wichtige technologische Entwicklungen in der Photovoltaik zu diskutierten.
Um solche Wirkungsgrade der Solarzellen zu erreichen, wie Schott Solar sie ermittelte, müsse viel mehr in die Technologie und die Weiterentwicklung der Solarmodule investiert werden. Unter anderem auch in kosteneffiziente Solarmodulherstellung, wie z.B. der von Dünnschichtsolarzellen, die wesentlich billiger in der Produktion seien, da sie anstelle von teurem kristallinen Silizium (geordnete Silizium-Atome) günstigeres amorphes Silizium (ungeordnete Silizium-Atome) benötigen und somit die Dünnschichtsolarzellen günstiger in der Produktion machen. Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber den Asiaten, die mit ihren billigen Solarzellen den europäischen Markt bedrohen, aber technologisch (noch) nicht auf dem Dünnschicht-Segment mithalten können. Somit bleibe der europäische Photovoltaik-Markt auf Dauer konkurrenzfähig zum asiatischen Anbieter von Billig-Solarmodulen, so Dr. Robert Kuba, Geschäftsführer Schott Solar Thin Film GmbH.
Anschließend kamen die verschiedenen Förderprogramme der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) und einer seiner Mitgliedsvereinigungen, der Forschungsvereinigung für Feinmechanik, Optik und Medizintechnik (F.O.M.) zur Sprache. Ziel dieser Förderprogramme ist, die Zukunftstechnologien zu fördern und somit den Technologie- und Produktionsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken. Präsentiert wurden zudem aktuelle Projekte und Fördermöglichkeiten der AiF, wo einige Möglichkeiten für klein- und mittelständischen Unternehmen dargestellt wurden.
Anlässlich der Aktualität des "UN-Klima-Gipfels" in Kopenhagen, kam auch die ökologische Seite zum Tragen. Dabei wurde die "20er Regel" von Dr. Eric Maiser, VMDA, näher erläutert. Die besagt, dass bis zum Jahre 2020 insgesamt 20 Prozent der Energie aus erneuerbaren Energien gewonnen und dadurch die CO2-Emission um 20 Prozent reduziert werden kann.
Zuletzt gab die Leiterin der Geschäftsstelle der Exportinitiative Erneuerbare Energien vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Juliane Hinsch, Einblicke in die vom Bund geförderten Exportprogramme, wie günstige Konditionen zu relevanten Messen, Geschäfts- und Delegationsreisen.
Ein Highlight war der Firmenrundgang, der für viele Teilnehmer aus dem Nicht-Anlagenbau einen Umriss aus der Welt eines Anlagenbauers geben konnte.


