SPECTARIS-INFOLETTER
Ausgabe 12/2009
Rückblick: SPECTARIS-Tagung "LED- und Spezialbeleuchtung in der instrumentellen Analytik"

Es steckt noch viel Potenzial in der LED-Technologie, sei es in der Entwicklung der Optiken, bei den lichtgebenden Halbleitern oder in der Steuerelektronik. Dies ergab die Tagung des SPECTARIS-Geschäftsfeldes Industrielle Beleuchtungstechnologien am 3. Dezember in Jena.
Unter dem Titel „LED und Spezialbeleuchtung in der instrumentellen Analytik“ wurde die gesamte Bandbreite der LED-Technologie mit Schwerpunkt instrumentelle Analytik besprochen. Zum einen wurde die Thematik der Kommunikation via LED, z.B. in OP-Sälen, an Ampelanlagen, und zum anderen unter Wasser besprochen. Mit blauen LEDs wäre die Möglichkeit geschaffen, relativ einfach Informationen mittels Lichtsignalen kabellos zu transportieren, hieß es laut Experten des Fraunhofer Instituts für Nachrichtentechnik. Auch die Möglichkeit mittels UV-LEDs, die bei 268 Nanometer funktionieren, Wasser zu entkeimen, wurde von einem Spezialisten des Ferdinand-Braun-Instituts thematisiert und dabei die Vorteile der UV-LEDs im Vergleich zur gängigen Methode der UV-Quecksilber Lampe hervorgehoben. Dies erklärt sich vor allem im Hinblick auf die umweltfreundliche Variante, die ohne das Schwermetall Quecksilber funktioniert, wie auch durch die hohe Lebensdauer und die hohe Leistung angemessen erklärt. Zudem müssten weitere Lösungen gefunden werden: u.a. seien UV-LEDs noch ineffizient, die Materialperfektion eingeschränkt und die Leitfähigkeit verbesserungsfähig. Einige Ansatzwege wurden dabei aufgezeigt.
Ein Mitarbeiter von Carl Zeiss MicroImaging stellte am Beispiel der Mikroskopie die Potenziale der LED und OLED gegenüber und erklärte warum die LED-Technologie derzeit nicht in Laser einsetzbar ist. Vor allem die Koheränz (die Verstärkung von einzelnen Lichtwellen) stellt das Problem dar. Auch begründete er, warum der Einsatz von LED anstelle der gängigen Lampe in einem Mikroskop positive Eigenschaften aufweist. Die längere Lebensdauer, die geringe Wärmebildung (wichtig bei wärmeempfindlichen Untersuchungsobjekten unter dem Mikroskop) sowie der Preis wurden erörtert. Die Unterschiede zwischen LED und OLED wurden in der extrem flachen Form, extrem guten Homogenität des Lichtes, auch ohne Optik und die Fähigkeit ohne Strom selbst zu leuchten, gesehen.
Mit Anwendungen eines Femtosekundenlasers zur Anregung von (eigen-)fluoreszierenden Zellen wurde ein kurzer Exkurs in die Medizintechnik getan. Anhand eines neu entwickelten Gerätes konnte der Einsatz des Lasers bei optischen Biopsien, bei der Hautkrebsfrüherkennung und Faltenbildung, demonstriert werden. Dabei lässt sich die Eigenfluoreszenz der Zellen nutzbar machen, d.h. ohne aufwendige Färbemethoden, die bildhafte Darstellung von Gewebsveränderung mittels Lichtteilchen (Photonen) sichtbar zu machen.
Zuletzt präsentierte die Firma dilitronics GmbH geeignete Treiberkonzepte für LEDs. Dass dabei der limitierende Faktor bei der Lebensdauer der LEDs die Steuerelektronik und nicht die Halbleiter selbst sind, wurde mit Interesse aufgenommen.
Zum Abschluss bekamen die Teilnehmer einen Einblick in das Planetarium der Carl-Zeiss AG.
Unter dem Titel „LED und Spezialbeleuchtung in der instrumentellen Analytik“ wurde die gesamte Bandbreite der LED-Technologie mit Schwerpunkt instrumentelle Analytik besprochen. Zum einen wurde die Thematik der Kommunikation via LED, z.B. in OP-Sälen, an Ampelanlagen, und zum anderen unter Wasser besprochen. Mit blauen LEDs wäre die Möglichkeit geschaffen, relativ einfach Informationen mittels Lichtsignalen kabellos zu transportieren, hieß es laut Experten des Fraunhofer Instituts für Nachrichtentechnik. Auch die Möglichkeit mittels UV-LEDs, die bei 268 Nanometer funktionieren, Wasser zu entkeimen, wurde von einem Spezialisten des Ferdinand-Braun-Instituts thematisiert und dabei die Vorteile der UV-LEDs im Vergleich zur gängigen Methode der UV-Quecksilber Lampe hervorgehoben. Dies erklärt sich vor allem im Hinblick auf die umweltfreundliche Variante, die ohne das Schwermetall Quecksilber funktioniert, wie auch durch die hohe Lebensdauer und die hohe Leistung angemessen erklärt. Zudem müssten weitere Lösungen gefunden werden: u.a. seien UV-LEDs noch ineffizient, die Materialperfektion eingeschränkt und die Leitfähigkeit verbesserungsfähig. Einige Ansatzwege wurden dabei aufgezeigt.
Ein Mitarbeiter von Carl Zeiss MicroImaging stellte am Beispiel der Mikroskopie die Potenziale der LED und OLED gegenüber und erklärte warum die LED-Technologie derzeit nicht in Laser einsetzbar ist. Vor allem die Koheränz (die Verstärkung von einzelnen Lichtwellen) stellt das Problem dar. Auch begründete er, warum der Einsatz von LED anstelle der gängigen Lampe in einem Mikroskop positive Eigenschaften aufweist. Die längere Lebensdauer, die geringe Wärmebildung (wichtig bei wärmeempfindlichen Untersuchungsobjekten unter dem Mikroskop) sowie der Preis wurden erörtert. Die Unterschiede zwischen LED und OLED wurden in der extrem flachen Form, extrem guten Homogenität des Lichtes, auch ohne Optik und die Fähigkeit ohne Strom selbst zu leuchten, gesehen.
Mit Anwendungen eines Femtosekundenlasers zur Anregung von (eigen-)fluoreszierenden Zellen wurde ein kurzer Exkurs in die Medizintechnik getan. Anhand eines neu entwickelten Gerätes konnte der Einsatz des Lasers bei optischen Biopsien, bei der Hautkrebsfrüherkennung und Faltenbildung, demonstriert werden. Dabei lässt sich die Eigenfluoreszenz der Zellen nutzbar machen, d.h. ohne aufwendige Färbemethoden, die bildhafte Darstellung von Gewebsveränderung mittels Lichtteilchen (Photonen) sichtbar zu machen.
Zuletzt präsentierte die Firma dilitronics GmbH geeignete Treiberkonzepte für LEDs. Dass dabei der limitierende Faktor bei der Lebensdauer der LEDs die Steuerelektronik und nicht die Halbleiter selbst sind, wurde mit Interesse aufgenommen.
Zum Abschluss bekamen die Teilnehmer einen Einblick in das Planetarium der Carl-Zeiss AG.


