SPECTARIS-INFOLETTER
Ausgabe 11/2009
Exportrückgänge bei Imaging + Phototechnik
Während den Herstellern von Imaging + Phototechnik im Inland der Preiskampf weiterhin zu schaffen macht, sind bei den Exporten die weltweiten Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise deutlich spürbar, das verkündete SPECTARIS anlässlich des "GfK Imaging Summit" in Nürnberg.
Die deutschen Ausfuhren der Branche lagen im Zeitraum Januar bis August 2009 um rund 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Stark rückläufig waren dabei unter anderem die Exporte nach Osteuropa, so etwa nach Russland (-63 %) oder nach Tschechien (-33 %). In den westeuropäischen Ländern zeigte sich dagegen eine uneinheitliche Entwicklung. Während die Ausfuhren nach Italien (+3 %) oder Österreich (+2 %) zulegen konnten, blieben die Exporte nach Frankreich (-7 %) und Großbritannien (-19 %) hinter den Erwartungen zurück. Die Ausfuhren nach Spanien brachen sogar um fast ein Drittel ein (-31 %). Auch das Asiengeschäft zeigte sich sehr schwach: In Japan wurde ein Minus von 7 Prozent, in China von 11 Prozent und in Südkorea von 24 Prozent verzeichnet. Die Exporte in die USA lagen sanken um 21 Prozent. Wirklich erfreulich war nur die Entwicklung im Nahen Osten: Die deutschen Ausfuhren von Imaging + Phototechnik in die Vereinigten Arabischen Emirate konnten im Vergleichszeitraum um mehr als 68 Prozent zulegen.
Unter der Überschrift "Imaging is YOUR future" lud die GfK Marketing Services GmbH & Co. KG gemeinsam mit SPECTARIS, der Kölnmesse und Prophoto GmbH die Branche zum traditionellen "GfK Imaging Summit" ein. Teilnehmer informierten sich hier über die neuesten Daten, Fakten und Trends der globalen Photo- und Imaging-Märkte. SPECTARIS organisierte das Technologieforum, auf dem drei Optik- und Kamerahersteller (LEICA Camera, Linos Photonics und OBE-Präzision) neueste technologische Entwicklungen und Herausforderungen vorstellten. Thematisiert wurden die Anforderungen an die eingesetzten Linsen und Objektive, die mit immer größer werdenden Sensoren und Pixelzahlen höhere Leistung erbringen müssen. Dass wie so oft die Natur für die Technologie ein Vorbild ist, die es lohnt nachzuahmen, zeigte ein weiterer Vortrag. Der Schwerpunkt lag in der "Shape from shading" 3-D Technik, das soviel bedeutet wie "von der Schattierung auf die Form schließen". Als Kopiervorlage dient dabei die Fähigkeit des menschlichen Auges, anhand der Einstrahl-Richtung des Lichtes die Entfernung und Höhe von z.B. Gebilden zu erahnen. Ein möglicher Trend auch für die Photo-Industrie.
Die deutschen Ausfuhren der Branche lagen im Zeitraum Januar bis August 2009 um rund 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Stark rückläufig waren dabei unter anderem die Exporte nach Osteuropa, so etwa nach Russland (-63 %) oder nach Tschechien (-33 %). In den westeuropäischen Ländern zeigte sich dagegen eine uneinheitliche Entwicklung. Während die Ausfuhren nach Italien (+3 %) oder Österreich (+2 %) zulegen konnten, blieben die Exporte nach Frankreich (-7 %) und Großbritannien (-19 %) hinter den Erwartungen zurück. Die Ausfuhren nach Spanien brachen sogar um fast ein Drittel ein (-31 %). Auch das Asiengeschäft zeigte sich sehr schwach: In Japan wurde ein Minus von 7 Prozent, in China von 11 Prozent und in Südkorea von 24 Prozent verzeichnet. Die Exporte in die USA lagen sanken um 21 Prozent. Wirklich erfreulich war nur die Entwicklung im Nahen Osten: Die deutschen Ausfuhren von Imaging + Phototechnik in die Vereinigten Arabischen Emirate konnten im Vergleichszeitraum um mehr als 68 Prozent zulegen.
Unter der Überschrift "Imaging is YOUR future" lud die GfK Marketing Services GmbH & Co. KG gemeinsam mit SPECTARIS, der Kölnmesse und Prophoto GmbH die Branche zum traditionellen "GfK Imaging Summit" ein. Teilnehmer informierten sich hier über die neuesten Daten, Fakten und Trends der globalen Photo- und Imaging-Märkte. SPECTARIS organisierte das Technologieforum, auf dem drei Optik- und Kamerahersteller (LEICA Camera, Linos Photonics und OBE-Präzision) neueste technologische Entwicklungen und Herausforderungen vorstellten. Thematisiert wurden die Anforderungen an die eingesetzten Linsen und Objektive, die mit immer größer werdenden Sensoren und Pixelzahlen höhere Leistung erbringen müssen. Dass wie so oft die Natur für die Technologie ein Vorbild ist, die es lohnt nachzuahmen, zeigte ein weiterer Vortrag. Der Schwerpunkt lag in der "Shape from shading" 3-D Technik, das soviel bedeutet wie "von der Schattierung auf die Form schließen". Als Kopiervorlage dient dabei die Fähigkeit des menschlichen Auges, anhand der Einstrahl-Richtung des Lichtes die Entfernung und Höhe von z.B. Gebilden zu erahnen. Ein möglicher Trend auch für die Photo-Industrie.

