SPECTARIS-INFOLETTER
Ausgabe 08/2009

Tschüss Glühlampe!

Der Abschied von der Glühbirne steht kurz bevor, jedoch findet die Abschaffung der Glasbirnen mit den Wolframdrähten stufenweise statt. Ab dem 1. September wird zunächst die 100 Watt-Birne verboten, die anderen Lampen folgen schrittweise (siehe Tabelle). Ab 2012 wird die Erfindung Thomas Alva Edisons endgültig Geschichte sein.

Dadurch können laut EU-Kommission jährlich mehr als 15 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Die traditionelle Glühlampe verschwendet 95 Prozent der verbrauchten Energie und wandelt nur fünf Prozent des Stroms in Licht um.

Das Ziel dabei ist der Umstieg auf andere Beleuchtungstechniken wie der Energiesparlampe. Jedoch zeigt sich, dass die Energiesparlampe keine ebenbürtige Alternative zur Glühbirne ist. Zwar sind Energiesparlampen stromsparend und damit klimafreundlich, jedoch enthalten Energiesparlampen Quecksilber und sind somit nicht für den Hausmüll geeignet.

Auch die Experten setzen deswegen auf die LED-Technik als Beleuchtung der Zukunft, die heute schon erfolgreich in Ampeln, Tunneln und Autos eingesetzt wird. Aus Sicht des Umweltschutzes kann gehofft werden, dass diese 2012 soweit marktreif und vor allem günstiger als Energiesparlampen sind, so dass nur LED-Lampen gekauft werden.

Stufenweise Abschaffung der Glühlampe

Stufenweise Abschaffung der Glühlampe

Vergleichsgrundlage: LED mit 8 Watt zu Glühbirnen mit 40 Watt

Quelle: VDI

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