Durchschnittlich 31 Prozent der Beschäftigten in den SPECTARIS-Mitgliedsunternehmen sind Akademiker. Lediglich im Fachverband Consumer Optics sind die Studierten mit 6,5 Prozent nur selten vertreten. So das Ergebnis einer Befragung zur Fachkräftestruktur unter den SPECTARIS-Mitgliedsunternehmen. Die größte Herausforderung für die Unternehmen im Personalbereich ist, die offenen Stellen für Akademiker naturwissenschaftlicher Richtung zu besetzen. Auf die Frage, ob die Unternehmen besonders in den Bereichen Forschung & Entwicklung sowie der Produktion Schwierigkeiten haben, geeignetes Personal zu finden, sind die Antworten je nach Fachverband recht unterschiedlich. Am wenigsten Probleme hat dabei die Medizintechnik (14%), am meisten die Analysen-, Bio- und Labortechnik (43%). Charakter und Teamfähigkeit der Bewerber sind den Personalern am wichtigsten bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern. Weitere wichtige Kriterien sind Kreativität und Fachwissen, gefolgt von Zeugnisnoten. Sehr unterschiedliche Antworten erhält man auch auf die Frage, woran Neueinstellungen scheitern. In allen Fachverbänden ist vor allem die mangelnde Erfahrung der Bewerber ein Grund dafür. Hohe Gehaltsforderungen und zu wenig Praxiserfahrung spielen in der Medizintechnik eine besondere Rolle.