SPECTARIS-INFOLETTER
Ausgabe 06/2010

Maßnahmen gegen Spionage gewinnen auch im Mittelstand zunehmend an Bedeutung

Spionage erfasst immer stärker auch die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung. Darauf wies Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière anlässlich der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2009 kürzlich hin.

Neben elektronischen Angriffen auf Firmennetzwerke und Computersysteme gebe es nach wie vor aber auch Spione, die sich getarnt in Deutschland aufhielten. Während sich jedoch große Unternehmen dieser Gefahr bewusst sind und ihr mit gezielten Maßnahmen begegnen, sind Mittelständler oftmals überfordert, da Ihnen die Ressourcen fehlen, dieses Thema gezielt zu bearbeiten. Spionage beginnt oft im Kleinen. Geschäftspartner, die nicht an der Pforte abgeholt werden, sondern allein Ihren Weg ins Bürogebäude finden. Sich dabei genauer umzuschauen und alles mit z.B. Handyfotos zu dokumentieren, ist dann kein Problem. Auch für die Menge und die Qualität der Inhalte, die über soziale Netzwerke ausgetauscht werden, fehlt oftmals das Bewusstsein. Informationen über neue Produkte und Entwicklungen, die im Internet zu finden sind, Mitarbeiter, die sich in Social Network Foren über neue Ideen austauschen - Spionen werden Informationen hier oftmals unwissend auf dem goldenen Tablett serviert.

Um Unternehmen über dieses Thema und die damit verbundenen Gefahren aufzuklären und damit den technischen Vorsprung und die Innovationsfähigkeit deutscher Unternehmen zu bewahren, werden vor allem die technologisch-innovativen Unternehmen jetzt von den Verfassungsschutzbehörden beraten und unterstützt.

Nähere Informationen darüber, wie Sie Ihr Unternehmen und Know-How schützen können, finden Sie unter Links.

Ansprechpartner

Birgit Ladwig
Leiterin Fachverband
Photonik + Präzisionstechnik /
Analysen-, Bio- und Labortechnik
Fon 0 30 41 40 21-31