
Im Rahmen der derzeitigen Diskussion um die Forschungsförderung für die Optischen Technologien hat der Branchenverband SPECTARIS jetzt eine neue Publikation veröffentlicht. "Die deutsche Photonik-Industrie: Trends, Netzwerke, Erfolgsbeispiele der Projektförderung" lautet der Titel der Untersuchung, die SPECTARIS gemeinsam mit OptecNet Deutschland erstellt hat. Danach spricht sich die Mehrheit der deutschen Photonik-Unternehmen gegen eine steuerliche Forschungsförderung aus, wenn diese zu Lasten bestehender Projektförderprogramme eingeführt wird. Mit der Publikation setzen sich SPECTARIS und OptecNet gemeinsam für eine Erhaltung der Fördermittel für die Projektförderung ein.
Kernstück der 72-seitigen Broschüre sind elf Beispiele erfolgreicher Verbundforschung aus den Bereichen Life Science, Produktion und Energie / Beleuchtung. Diese machen an konkreten Produkten und Ergebnissen klar, dass die Vorteile der Produktförderung weit über den monetären Effekt hinausgehen: Die über die geförderten Projekte geknüpften Netzwerke tragen auch nach Ablauf einer Förderung. Folgeprojekte schließen sich an, neue Partnerschaften werden gebildet. Davon profitiert auch die Rekrutierung von Fachkräften, die sich über die erweiterten Netzwerke nachhaltig verbessern lässt
Ergänzt wird die Publikation durch aktuelle Marktzahlen zur Photonik-Industrie, ihren Anwendungsfeldern und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung. Zudem wird die Bedeutung von Forschungsförderung im Verbund erläutert.