Zahlen und Fakten

Mit einem Gesamtumsatz von rund 20 Milliarden Euro und 89.200 Mitarbeitern zählt die Medizintechnikbranche zu einem der Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft. Der deutliche Umsatzzuwachs in 2010 resultierte maßgeblich aus einem Anstieg des Auslandsumsatzes um zwölf Prozent auf 12,8 Milliarden Euro.

Der Inlandsumsatz der rund 1.150 deutschen Hersteller konnte ebenfalls zulegen und lag mit 7,2 Milliarden Euro um fünf Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Die hohe Akzeptanz deutscher Medizintechnik im In- und Ausland ist dabei ein klarer Beleg für die starke Innovationskraft der Branche, die durch überdurchschnittlich hohe Ausgaben für Forschung und Entwicklung gekennzeichnet ist. So liegt die F&E-Quote, also der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung am Gesamtumsatz, bei rund 9 Prozent. Etwa 15 Prozent der Beschäftigten sind im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Entsprechend hoch ist der Umsatzanteil innovativer Produkte, d.h. der Produkte, die jünger als drei Jahre sind, welcher bei fast 32 Prozent liegt.

Die deutschen Medizintechnik-Hersteller werden das laufende Jahr 2011 nach vorläufigen Angaben mit einem Umsatzplus von rund sechs Prozent abschließen. Der Gesamtumsatz läge dann bei 21,1 Milliarden Euro.

Übersicht Die deutsche Medizintechnik-Industrie

Ansprechpartner

Mike Bähren
Leiter Betriebs-, Volkswirtschaft und Marktforschung
Fon 0 30 41 40 21-20

Presse

Nordafrika bietet Chancen für deutsche Medizintechnikunternehmen
16.01.2012, Berlin
SPECTARIS-Geschäftsführer begleitet Delegation aus Gesundheitswirtschaft nach Algerien, Tunesien und Libyen

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