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SPECTARIS vereint den Hightech-Mittelstand Deutschlands, dessen Produkte auf Optik und Präzisionstechnik basieren.
Der SPECTARIS-Fachverband Consumer Optics vereinigt Hersteller und Großhändler von Brillengläsern, Brillenfassungen und Zubehör
Der SPECTARIS-Fachverband Photonik vertritt Hersteller von Lasern und Optischen Komponenten
Der SPECTARIS-Fachverband Medizintechnik vertritt Unternehmen des Investitionsgüter- und Hilfsmittelsektors
Die SPECTARIS-Fachgruppe Analysen-, Bio- und Labortechnik vertritt Hersteller von Laborgeräten

Veranstaltungen

Berlin, 22.11.16 Unter Schirmherrschaft des BMWi und organisiert von SPECTARIS entwickelten 60 Branchenexperten Lösungen für die Produktion der Zukunft.

Die Rollenverteilung ist klar. Die Wissenschaft stellt die richtigen Köpfe bereit, die Politik schafft die richtigen Rahmenbedingungen und die Wirtschaft bewegt sich erfolgreich in diesem Umfeld. Doch welche Herausforderungen oder vielmehr welche Lösungen hält die Photonik für uns bereit? Um in einer digital vernetzten industriellen Fertigung die exponentiell wachsenden Datenmengen aufzunehmen und zu verarbeiten, bedarf es leistungsstarker Technologien, die in Echtzeit die Schnittstellenfunktionen zwischen der digitalen und physikalischen Welt zu meistern. „Die Photonik hat das Potential, diesen Anforderungen in der Praxis gerecht zu werden“ so Dr. Tobias Weiler, Geschäftsführer SPECTARIS e.V.

Die Digitalpolitik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie setzt hier an. Bei der Entwicklung der Digitalen Agenda und ihrer Zehn Handlungsfelder ist die Photonik das Fundament. Und doch ist Silicon Valley in aller Munde. Etliche Firmen- und Politikvertreter pilgern in das Gelobte Land, um sich inspirieren zu lassen. Dabei ist Deutschland die Schnittstelle der Analogen und Digitalen Welt. Nirgends sonst gibt es die Menge an Produktionsdaten, verbunden mit neuen digitalen Ansätzen. Das verdeutlicht auch das kürzlich abgelehnte Übernahmeangebot von General Electric an der in Lübeck ansässigen SLM Solutions Group AG.

„Eine intelligente Sensorik zum Beispiel hat das Potential, anstelle einer vollautomatisierten starr programmierten Fertigung eine flexible Zusammenarbeit von Robotern und Menschen zu ermöglichen, bei der sich die Maschine zu weiten Teilen auf den Menschen einstellt und nicht umgekehrt. Damit adressiert die Photonik auch den Bereich Arbeit unter Industrie 4.0“ sagt Professor Tünnermann, Institutsleiter im Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik. Doch das Thema Fachkräfte im Umfeld einer Industrie-4.0-Produktion ist eine bisher ungelöste Herausforderung.

„Gefragt sind anpassungsfähige Systeme mit intelligenter Datenerfassung, Datenauswertung und Rückkopplung der Daten in den Produktionsprozess“. Während die deutsche Photonik in der optischen Sensorik und Laserquellen seine Stärken hat, gibt es bei der Datenvernetzung im Produktionsbereich noch viel Potenzial.

Die deutsche Photonik ist in einer sehr guten Ausgangslage. Die Produkte sind Weltspitze. Entscheidend für den weiteren Erfolg wird sein, sich nicht durch disruptive Geschäftsmodelle neuer Marktteilnehmer die digitale Austauschplattform zwischen Produzenten und Kunden im B2B-Bereich aus der Hand nehmen zu lassen. Dazu sind verstärkte Anstrengungen aller Beteiligten notwendig.

Diese schließen sich in einer „Allianz Photonik 4.0“ zusammen. Die Initiative setzt sich zum Ziel, den Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft rund um die optischen Technologien im Rahmen von Industrie 4.0 in Zukunft weiter voranzutreiben.

Weitere Details und ergänzende Anmerkungen sind auf der SPECTARIS Website unter www.spectaris.de/photonik40 – zu entnehmen.

SPECTARIS ist der deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien mit Sitz in Berlin. Der Verband vereint mit seinen 400 überwiegend mittelständisch geprägten deutschen Hightech-Unternehmen in vier Fachverbänden faszinierende, zukunftsfähige und innovative Branchen. Der SPECTARIS-Fachverband Photonik vertritt Hersteller von Optischen Technologien. Die Schlüsseltechnologien sind in verschieden Branchen, wie etwa in der Medizintechnik, im Maschinenbau, im Halbleiter-, Beleuchtungs- oder Energiebereich zu finden.

Ansprechpartner

Martin Leibing
Leiter Verbandskommunikation / Verbandsentwicklung
Fon 0 30 41 40 21-51
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