Mittelständische Unternehmen stärken der Medizintechnikbranche in der Krise den Rücken
16.12.2009
Die deutsche Medizintechnik erweist sich als besonders krisenfest. Das zeigt der aktuelle Branchenmonitor der Initiative "Vorsprung Medizintechnik" des Industrieverbands SPECTARIS. Vor allem die vielen mittelständischen Firmen verleihen dem Industriesektor Stabilität. "Kleine und mittlere Unternehmen machen keine Abstriche in puncto Innovationstätigkeit", sagt SPECTARIS-Geschäftsführer Sven Behrens.
Laut Branchenmonitor wird für 2009 zwar ein geringer Rückgang des Gesamtumsatzes von drei Prozent erwartet – von 17,8 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 17,2 Milliarden Euro. Grund sind leicht sinkende Exportzahlen. Die Inlandsnachfrage bleibt jedoch stabil. Weltweit ist Deutschland die Nummer drei im Markt für Medizintechnik. "84 Prozent der 1.250 deutschen Hersteller von Medizintechnik sind kleinere und mittlere Unternehmen", sagt Behrens. "Viele dieser Firmen können in der Krise auf eine solide Eigenkapitalquote bauen und sind nicht von Fremdkapital abhängig. Eine gute Voraussetzung, um Konjunkturschwächen abzufedern und weiterhin in Innovationen zu investieren." Der Abbau von bürokratischen Hürden sei jedoch notwendig, damit insbesondere mittelständische Unternehmen sich mit neuen Produkten weltweit durchsetzen könnten.
Eine Forderung, die auch Ludolf Schmitz, Geschäftsführer von Schmitz u. Söhne und Mitglied der Initiative "Vorsprung Medizintechnik" unterstützt: "Damit wir als international agierendes Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben, ist es wichtig, die Zulassungsverfahren auf den jeweiligen ausländischen Märkten zu harmonisieren. Eine Vielzahl von unterschiedlichen regulatorischen Bestimmungen erschwert es derzeit vor allem kleineren Unternehmen wie uns, schnell mit neuen Produkten auf den Markt zu kommen."
Laut Branchenmonitor wird für 2009 zwar ein geringer Rückgang des Gesamtumsatzes von drei Prozent erwartet – von 17,8 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 17,2 Milliarden Euro. Grund sind leicht sinkende Exportzahlen. Die Inlandsnachfrage bleibt jedoch stabil. Weltweit ist Deutschland die Nummer drei im Markt für Medizintechnik. "84 Prozent der 1.250 deutschen Hersteller von Medizintechnik sind kleinere und mittlere Unternehmen", sagt Behrens. "Viele dieser Firmen können in der Krise auf eine solide Eigenkapitalquote bauen und sind nicht von Fremdkapital abhängig. Eine gute Voraussetzung, um Konjunkturschwächen abzufedern und weiterhin in Innovationen zu investieren." Der Abbau von bürokratischen Hürden sei jedoch notwendig, damit insbesondere mittelständische Unternehmen sich mit neuen Produkten weltweit durchsetzen könnten.
Eine Forderung, die auch Ludolf Schmitz, Geschäftsführer von Schmitz u. Söhne und Mitglied der Initiative "Vorsprung Medizintechnik" unterstützt: "Damit wir als international agierendes Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben, ist es wichtig, die Zulassungsverfahren auf den jeweiligen ausländischen Märkten zu harmonisieren. Eine Vielzahl von unterschiedlichen regulatorischen Bestimmungen erschwert es derzeit vor allem kleineren Unternehmen wie uns, schnell mit neuen Produkten auf den Markt zu kommen."
Umfrage: Gute Wachstumschancen in den BRIC-Staaten
Insgesamt beurteilt der Branchenverband SPECTARIS die Aussichten für das nächste Jahr positiv. Wie eine aktuelle Befragung der Mitgliedsunternehmen zeigt, sehen die mittelständischen Medizintechnik-Hersteller 2010 insbesondere in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) gute Zukunftschancen. Im Durchschnitt bewerten sie Brasilien und China mit der Note 2,4, Russland mit der Note 2,6 und Indien mit 2,7.
Die Initiative "Vorsprung Medizintechnik"
Medizintechnik ist Hightech, Wirtschaftskraft und Spitzenleistung für Patienten und Anwender. In der Initiative "Vorsprung Medizintechnik" macht sich der Industrieverband SPECTARIS seit 2009 gemeinsam mit mittelständischen Unternehmen dafür stark, das Potenzial der Branche zukünftig weiter auszubauen und zu fördern. Zu den Mitgliedern der Initiative gehören unter anderem:
Aesculap, Blanco, Carl Zeiss, Meditec, Dräger Medical, Karl Storz, Melag, MMM Münchner Medizinmechanik, OCULUS, Schmitz & Söhne, Trumpf sowie Akteure der Gesundheitswirtschaft wie die Medizinmesse MEDICA.
SPECTARIS, der Deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. vertritt im Fachverband Medizintechnik 160 Unternehmen des Investitionsgüter- und Hilfsmittelsektors, die vor allem Hightech-Produkte produzieren und stark exportorientiert sind.
Aesculap, Blanco, Carl Zeiss, Meditec, Dräger Medical, Karl Storz, Melag, MMM Münchner Medizinmechanik, OCULUS, Schmitz & Söhne, Trumpf sowie Akteure der Gesundheitswirtschaft wie die Medizinmesse MEDICA.
SPECTARIS, der Deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V. vertritt im Fachverband Medizintechnik 160 Unternehmen des Investitionsgüter- und Hilfsmittelsektors, die vor allem Hightech-Produkte produzieren und stark exportorientiert sind.
