Zahlen & Fakten
Die deutsche augenoptische Industrie hat das Jahr 2011 mit einem leichten Umsatzrückgang um 1,5 Prozent auf 3,84 Milliarden Euro abgeschlossen. Der Inlandsumsatz sank um 0,5 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro, der Auslandsumsatz angesichts der Wirtschaftskrise im EU-Raum um 2,6 Prozent auf 1,86 Milliarden Euro. Für 2012 erwartet die deutsche augenoptische Industrie wieder einen Umsatzanstieg um zwei Prozent.
Die Zahl der Beschäftigten der augenoptischen Industrie blieb konstant bei 21.400.
Insgesamt tragen in Deutschland 40,1 Millionen Erwachsene eine Brille (älter als 16 Jahre). Die Zahl der Kontaktlinsen-Träger hat seit Beginn des Jahrtausends kontinuierlich zugenommen. 2002 trugen 2,0 Millionen Erwachsene Kontaktlinsen, 2011 waren es bereits 2,8 Millionen.
Die Zahl der Beschäftigten der augenoptischen Industrie blieb konstant bei 21.400.
Insgesamt tragen in Deutschland 40,1 Millionen Erwachsene eine Brille (älter als 16 Jahre). Die Zahl der Kontaktlinsen-Träger hat seit Beginn des Jahrtausends kontinuierlich zugenommen. 2002 trugen 2,0 Millionen Erwachsene Kontaktlinsen, 2011 waren es bereits 2,8 Millionen.
Ein kurzer Markt- und Trend-Überblick
Dank Hightech-Technologien, präziser Fertigung, maßgeschneiderter Problemlösungen, kundenfreundlicher Dienstleistungen, einem hohen Maße an Flexibilität und hohen Normenstandards positioniert sich die deutsche augenoptische Industrie erfolgreich im internationalen Wettbewerb. Die wichtigsten Abnehmerländer sind die Staaten der Europäischen Union mit einem Anteil von mehr als 62 Prozent. 6 Prozent ihres Umsatzes investieren die Hersteller in Forschung & Entwicklung. Im Bereich der Brillengläser ist Deutschland Weltmarktführer.
Der deutsche Augenoptik-Markt erlebte 2004 eine Zeitenwende, als die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nahezu alle Zuschüsse für Sehhilfen strich. Brille und Kontaktlinse haben sich seitdem vom „Rezept“ emanzipiert und erfolgreich auf den Weg zum Lifestyle- und Wellness-Produkt gemacht.
Während die letzte Saison von alten Werten und Traditionen inspiriert wurde, sind in 2012 runde Form a la Steve Jobs im Trend. Beim Material bleibt beides angesagt: Sowohl exklusive Acetat-, sprich Kunststoff-Fassungen, als auch Metallbrillen. Sehr beliebt bleiben formschöne Reduktionen auf das Wesentliche. Hightech-Kunststoffgläser der neuen Generation gewährleisten, dass auch die größeren Brillen nur ein kleines Gewicht auf die Nase bringen. Zudem sind mittlerweile individuell auf das einzelne Auge berechnete Gläser möglich, deren hoher Sehkomfort Wellness für die Augen garantiert.
Das Fernoptik-Geschäft profitiert von der technischen Weiterentwicklung zum sogenannten „Digiscoping“, wo Fernglas/Spektiv und Digitalkamera direkt miteinander verbunden sind.
Mittelfristig ergeben sich für die augenoptische Industrie fast automatisch gute Perspektiven: Aufgrund der demographischen Entwicklung werden nahezu alle Menschen im Alter von etwa Mitte 40 „alterssichtig“ und brauchen eine Brille und/oder Kontaktlinsen. Worunter die Sozialsysteme leiden, ist für die Branche vorteilhaft: Die älter werdende Gesellschaft.
Der deutsche Augenoptik-Markt erlebte 2004 eine Zeitenwende, als die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nahezu alle Zuschüsse für Sehhilfen strich. Brille und Kontaktlinse haben sich seitdem vom „Rezept“ emanzipiert und erfolgreich auf den Weg zum Lifestyle- und Wellness-Produkt gemacht.
Während die letzte Saison von alten Werten und Traditionen inspiriert wurde, sind in 2012 runde Form a la Steve Jobs im Trend. Beim Material bleibt beides angesagt: Sowohl exklusive Acetat-, sprich Kunststoff-Fassungen, als auch Metallbrillen. Sehr beliebt bleiben formschöne Reduktionen auf das Wesentliche. Hightech-Kunststoffgläser der neuen Generation gewährleisten, dass auch die größeren Brillen nur ein kleines Gewicht auf die Nase bringen. Zudem sind mittlerweile individuell auf das einzelne Auge berechnete Gläser möglich, deren hoher Sehkomfort Wellness für die Augen garantiert.
Das Fernoptik-Geschäft profitiert von der technischen Weiterentwicklung zum sogenannten „Digiscoping“, wo Fernglas/Spektiv und Digitalkamera direkt miteinander verbunden sind.
Mittelfristig ergeben sich für die augenoptische Industrie fast automatisch gute Perspektiven: Aufgrund der demographischen Entwicklung werden nahezu alle Menschen im Alter von etwa Mitte 40 „alterssichtig“ und brauchen eine Brille und/oder Kontaktlinsen. Worunter die Sozialsysteme leiden, ist für die Branche vorteilhaft: Die älter werdende Gesellschaft.
Downloads
Augenoptische Industrie im Überblick
PDF-Datei, 9 Seiten, 423 KB
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Presse
13.01.2012, München
Augenoptische Industrie blickt auf ein durchschnittliches Jahr 2011
Augenoptische Industrie blickt auf ein durchschnittliches Jahr 2011
Wachstum um 2 Prozent in 2012 erwartet / Avantgarde weltweit liebt deutsche Brillen / Steve Jobs Brille inspiriert
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