Zahlen & Fakten
2008 lagen die Umsätze der deutschen augenoptischen Industrie mit 3,77 Milliarden Euro auf exakt dem gleichen Niveau wie 2007. Einem Plus im Inland von 3 Prozent auf 1,90 Milliarden Euro stand ein Minus um 3 Prozent im Ausland auf 1,86 Milliarden Euro gegenüber. Die Exportquote lag somit bei 49,5 Prozent. Das USA-Geschäft war mit minus 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auch für die deutsche augenoptische Industrie wenig erfreulich. Ansonsten lassen sich Zuwächse und Verluste nicht an bestimmten Regionen festmachen. Die Zahl der Beschäftigten der augenoptischen Industrie blieb 2008 mit 21.500 ebenfalls konstant. Für 2009 erwartet die deutsche augenoptische Industrie stagnierende Umsätze (plus 1 Prozent im Inland und minus 1 Prozent im Ausland).
Insgesamt tragen in Deutschland 39,2 Millionen Erwachsene (älter als 16 Jahre) und damit 62 Prozent dieser Altersgruppe eine Brille. 2,7 Millionen tragen Kontaktlinsen.
Insgesamt tragen in Deutschland 39,2 Millionen Erwachsene (älter als 16 Jahre) und damit 62 Prozent dieser Altersgruppe eine Brille. 2,7 Millionen tragen Kontaktlinsen.
Ein kurzer Markt- und Trend-Überblick
Dank Hightech-Technologien, präziser Fertigung, maßgeschneiderter Problemlösungen, kundenfreundlicher Dienstleistungen, einem hohen Maße an Flexibilität und hohen Normenstandards positioniert sich die deutsche augenoptische Industrie erfolgreich im internationalen Wettbewerb. Die wichtigsten Abnehmerländer sind die Staaten der Europäischen Union mit einem Anteil von mehr als 63 Prozent. 6 Prozent ihres Umsatzes investieren die Hersteller in Forschung & Entwicklung. Im Bereich der Brillengläser ist Deutschland Weltmarktführer.
Der deutsche Augenoptik-Markt erlebte 2004 eine Zeitenwende, als die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nahezu alle Zuschüsse für Sehhilfen strich. Brille und Kontaktlinse haben sich seitdem vom „Rezept“ emanzipiert und erfolgreich auf den Weg zum Lifestyle- und Wellness-Produkt gemacht. Der Trend zu extrem leichten, dünnen und entspiegelten Hightech-Brillengläsern aus Kunststoff ist weiter ungebrochen. Bei den Brillenfassungen gibt es zwei Entwicklungen: Auf der einen Seite sind minimalistische randlose Brillen sehr beliebt. Auf der anderen Seite Kunststoff-Fassungen in allen Farben, die durch ihre schnittigen Formen urbane Coolness transportieren. Bei den Kontaktlinsen setzt sich der Trend zu den beliebten Austauschsystemen (Tages-, Wochen- oder Monatslinsen) fort. Auf der anderen Seite schwören viele Kontaktlinsen-Liebhaber weiter auf die konventionellen Hart- und Weichlinsen, die mit größter Perfektion auf das individuelle Auge zugeschnitten werden können. Und auch von den Spitzensportlern sehr geschätzt werden. Das Fernoptik-Geschäft profitiert von der technischen Weiterentwicklung zum sogenannten „Digiscoping“, wo Fernglas/Spektiv und Digitalkamera direkt miteinander verbunden sind.
Mittelfristig ergeben sich für die augenoptische Industrie fast automatisch gute Perspektiven: Aufgrund der demographischen Entwicklung werden nahezu alle Menschen im Alter von etwa Mitte 40 „alterssichtig“ und brauchen eine Brille und/oder Kontaktlinsen. Worunter die Sozialsysteme leiden, ist für die Branche vorteilhaft: Die älter werdende Gesellschaft.
Der deutsche Augenoptik-Markt erlebte 2004 eine Zeitenwende, als die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) nahezu alle Zuschüsse für Sehhilfen strich. Brille und Kontaktlinse haben sich seitdem vom „Rezept“ emanzipiert und erfolgreich auf den Weg zum Lifestyle- und Wellness-Produkt gemacht. Der Trend zu extrem leichten, dünnen und entspiegelten Hightech-Brillengläsern aus Kunststoff ist weiter ungebrochen. Bei den Brillenfassungen gibt es zwei Entwicklungen: Auf der einen Seite sind minimalistische randlose Brillen sehr beliebt. Auf der anderen Seite Kunststoff-Fassungen in allen Farben, die durch ihre schnittigen Formen urbane Coolness transportieren. Bei den Kontaktlinsen setzt sich der Trend zu den beliebten Austauschsystemen (Tages-, Wochen- oder Monatslinsen) fort. Auf der anderen Seite schwören viele Kontaktlinsen-Liebhaber weiter auf die konventionellen Hart- und Weichlinsen, die mit größter Perfektion auf das individuelle Auge zugeschnitten werden können. Und auch von den Spitzensportlern sehr geschätzt werden. Das Fernoptik-Geschäft profitiert von der technischen Weiterentwicklung zum sogenannten „Digiscoping“, wo Fernglas/Spektiv und Digitalkamera direkt miteinander verbunden sind.
Mittelfristig ergeben sich für die augenoptische Industrie fast automatisch gute Perspektiven: Aufgrund der demographischen Entwicklung werden nahezu alle Menschen im Alter von etwa Mitte 40 „alterssichtig“ und brauchen eine Brille und/oder Kontaktlinsen. Worunter die Sozialsysteme leiden, ist für die Branche vorteilhaft: Die älter werdende Gesellschaft.
Downloads
Augenoptische Industrie im Überblick
PDF-Datei, 8 Seiten, 427 KB
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Presse
15.01.2010, München
Inlandsgeschäft stützt augenoptische Industrie
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Gesamtumsatz sinkt um 2 Prozent - Branchenverband SPECTARIS erwartet stabile Umsätze für 2010
19.10.2009, Berlin
Faszination Kontaktlinse - Erfolgreicher Industrie-Hochschultag in Berlin
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SPECTARIS startet Kooperation von Hochschulen und der Kontaktlinsen-Industrie









