english 

Veranstaltungen

Mitglieder-Login

Brandrisiko durch Rauchen bei der Versorgung mit medizinischem Sauerstoff

Jährlich stirbt in Deutschland eine große Anzahl Personen durch
das Rauchen während der Behandlung mit Sauerstoff. Viele erleiden
schwerste Verbrennungen im Gesicht, an den Händen und am Körper.
Doch nicht nur das Leben des Rauchers ist in Gefahr – ganze
Wohnungen und Häuser sind durch das Rauchen während der Behandlung
mit Sauerstoff schon abgebrannt. Angehörige, Nachbarn
und Freunde, die in der Nähe waren, sind dabei ebenfalls schwer
verletzt worden oder auch bei diesen Bränden umgekommen.

Bei der Behandlung mit Sauerstoff findet unausweichlich eine
Sauerstoffanreicherung in der Umgebung des Patienten, insbesondere
in Kopfnähe, statt. Dies bedeutet, Haare, Bart und Kleidung des
Patienten, aber auch Kissen, Decken, Polster oder andere brennbare
Materialen in der unmittelbaren Umgebung werden stark mit Sauerstoff
angereichert.
Jetzt reicht bereits ein sehr kleiner Funke, um diese sauerstoffgetränkten
Materialien zu entzünden. Das Anzünden einer Zigarette ist
in dieser Situation lebensbedrohlich. Ist die Zündung erfolgt, breitet
sich das Feuer beharrlich entlang des Sauerstoffzufuhrschlauches aus
und bezieht auf diesem Wege alles mit ein, wie z.B. Betten, Möbel,
Teppiche, Vorhänge und vieles mehr, da der Sauerstoff die Verbrennung
intensiv fördert.
Diese Brandunfälle führen in der Regel zu schwersten Brandverletzungen
des Patienten, bis hin zum Tod. Darüber hinaus gefährden sie das
Umfeld des Patienten.

Die Sauerstoffanreicherung hält auch nach dem Abschalten des Sauerstoffgeräts für längere Zeit an. Daher besteht in den betreffenden Räumen eine erhöhte Brandgefahr, aus der das Rauchverbot resultiert.

In jedem Fall sollte unbedingt für eine ausreichende Belüftung gesorgt und möglichst nur außerhalb des Gebäudes geraucht werden.


Dieses Video demonstriert, wie schnell ein von Sauerstoff durchströmter Schlauch in Brand gerät und dass ein am Konzentrator angeschlossener Befeuchter das Feuer nicht stoppt!

Grundsätzlich ist ein Löschen des Schlauches am brennenden Ende praktisch nicht möglich. Im Brandfall muss die Sauerstoffzufuhr am Gerät durch Zudrehen des Flowmeters oder Abziehen des Schlauches unterbrochen werden.
Deine flash Version entspricht nicht der benötigten Version 9.0.0 für diese Website. Aktualisiere dein Plugin unter http://www.adobe.com/shockwave/download/
Folgende Bilder zeigen schwere Brandunfälle, welche durch das Rauchen ausgelöst wurden:

Bilder eines Brandvorfalls durch Rauchen – Anwender verstorben

Die Fotos zeigen den Brandort mit einem Pflegebett, den Standort des Sauerstoffkonzentrators auf der gegenüberliegenden Seite des Pflegebetts sowie den brandgeschädigten Sauerstoffkonzentrator.

Bilder eines Brandvorfalls durch Rauchen – Anwenderin verstorben

Die Fotos zeigen den Verlauf des verbrannten Schlauches mit Folgebrandstellen, den verbrannten Sauerstoffkonzentrator am Brandort und im Labor.

Bilder eines Brandvorfalls durch Rauchen – Anwenderin verstorben

Die Fotos zeigen den Sitzplatz der Geschädigten auf Bürostuhl neben Pflegebett, die Verlaufsspur des verbrannten Schlauches in Richtung Wand zur Diele sowie den Wanddurchgang auf der Dielenseite mit verbranntem Regal, das durch den brennenden Schlauch entzündet wurde. Der Konzentrator war in der Diele aufgestellt und wurde nach dem Brand von der Feuerwehr ins Freie gebracht.

English Website

English Website

Ansprechpartner

Nadine Benad
Leiterin Regulatory Affairs
Fon 0 30 41 40 21-56

Infoflyer für Patienten

Anwendung von Sauerstoffkonzentratoren

Stellungnahme
SPECTARIS-Stellungnahme zur sicheren Anwendung und Betrieb von Sauerstoffkonzentratoren im häuslichen Bereich
Advisory opinion EUROM VI
Safe use and operation of oxygen concentrators in the home